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Gata Kamsky

Gata Kamsky

  • Geb.:
    02.06.1974 (Alter 43) Novokuznetsk, Russische Föderation
  • FIDE-Titel:
    Großmeister
  • FIDE-ID:
    2000024
  • Verband:
    Vereinigte Staaten von Amerika
  • Höchste Elo-Zahl:
    2763 (Juli 2013)
  • Elo-Zahl:
    2677 (November 2017)
  • Rang:
    67 (November 2017)

Der in Russland geborene Kamsky, der als 15-Jähriger mit seiner Familie in die USA zog, ist ein typischer Fall für „was wäre wenn“. Nach seinem unaufhaltsamen Aufstieg hörte er im Alter von 22 Jahren mit dem Schachspiel auf, um zuerst Medizin und später Jura zu studieren, nur um nach einer achtjährigen Auszeit im Jahr 2004 wieder zu seiner alten Liebe zurückzukehren. Obwohl sich das Spiel in der Zwischenzeit rasant fortentwickelt hatte, etablierte sich Kamsky wieder in der Weltspitze. Er gewann nach 1991 wieder zwei US-Meisterschaften (2010 und 2011) und hätte sich beinahe für den Weltmeisterschaftskampf gegen Viswanathan Anand qualifiziert.

Seine aktuellen Erfolge werden aber weiterhin von seiner außerordentlichen Laufbahn in jungen Jahren überschattet. Als Schachwunderkind gewann er die Juniorenmeisterschaft der UDSSR 1987 und 1988. Im Juli 1990 war er mit 16 Jahren der jüngste Spieler, der es jemals in die Top Ten der Weltrangliste schaffte. Erstaunlicherweise trug er zu jenem Zeitpunkt noch keinen Titel. Der Höhepunkt seiner Karriere kam in den Jahren 1994 bis 1996, als er an den konkurrierenden Weltmeisterschaftszyklen der FIDE und PCA teilnahm. Er gewann unter anderem gegen Vladimir Kramnik, Viswanathan Anand und Nigel Short, bevor er die jeweiligen Finalkämpfe verlor – gegen Anand im PCA-Finale und gegen Karpov im Finale der FIDE. Das Match gegen Karpov war der letzte Stohhalm. Nachdem er es verlor, zog er sich kurz danach zurück, obwohl er immer noch die Nr. 6 der Weltrangliste war.

Neben seinem puren Schachkönnen zeichnet Kamsky seine harte Arbeitsmoral und Entschlossenheit aus sowie die Tatsache, dass er sich und seine Gegner am Brett nicht schont. Zu Beginn wurde er von seinem Vater, der ständig erzählte, dass sein Sohn täglich 12 bis 14 Stunden Schach studiere, getrieben. Inzwischen ist Kamsky auf sich alleine gestellt und es wäre nicht weise, ihn, auch wenn es um den WM-Titel geht, abzuschreiben.

Foto: Georgios Souleidis


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