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Emanuel Lasker

Emanuel Lasker

  • Geb.:
    24.12.1868 Berlinchen, Deutschland
  • Todestag:
    11.01.1941 (Alter 72) New York, Vereinigte Staaten
  • Verband:
    Deutschland

Albert Einstein beschrieb Lasker als Universalgenie und als einen der interessantesten Menschen, die er kannte. Er war nicht nur 27 Jahre lang Schachweltmeister, sondern auch Doktor der Mathematik. Außerdem schrieb er Bücher über Philosophie und Abhandlungen, die als Basis für die Spieltheorie dienten. Er erlernte das Schachspiel mit elf Jahren und sein Fortschritt war so rasant, dass er innerhalb einiger Jahre nach Beginn seiner professionellen Karriere seinen Konkurrenten derart überlegen war wie kein weiterer Spieler in der Schachgeschichte – unter anderem ist Vladimir Kramnik davon überzeugt.

Laskers frühe Erfolge beinhalten den Gewinn eines starken Turniers in New York 1893 mit dem perfekten Ergebnis von 13 Punkten aus 13 Partien. Ein Jahr später kam es zum WM-Kampf gegen Steinitz. Sein gealterter Rivale konnte anfangs noch mithalten, doch fünf Siege in Folge zwischen Partie sieben und elf sorgten für einen klaren Sieg. Im Verlauf seiner Regentschaft verteidigte er seinen Titel souverän gegen Steinitz (1896/7), Frank Marshall (1907), Siegbert Tarrasch (1908) und David Janowski (1910 und 1916). Der einzige richtige Kampf in jenen Jahren fand gegen Carl Schlechter statt (1910), als er die letzte Partie gewinnen musste, um im Match auszugleichen und vom Privileg des Weltmeisters zu profitieren, dass dieser bei Gleichstand den Titel behält.

Er verlor die WM-Krone letztendlich 1921 in einem lang erwarteten Match gegen Jose Raul Capablanca. Es folgten turbulente Jahre in denen Lasker, der Jude war, die deutsche Staatsbürgerschaft abgab, um nach Russland zu emigrieren. Hier vollbrachte er eine seiner Höchstleistungen, als er im Alter von 67 Jahren im Moskauer Turnier vor Capablanca und nur einen halben Punkt hinter Botvinnik und Flohr den dritten Platz belegte. Zum Zeitpunkt seines Ablebens im Jahr 1941 lebte er in den USA.

Es rankt sich eine Legende um Lasker, der als erster Spieler psychologische Komponenten ins Spiel eingeführt haben soll, indem er sein Spiel variiert hat, um seine Gegner zu überraschen. Lasker selbst und viele spätere Beobachter meinten aber einfach nur, dass er ein viel größeres Spielverständnis besessen hätte. Unzweifelhaft ist, dass er ein außergewöhnlicher und praktisch veranlagter Spieler war, der nicht wie seine Vorgänger zu sehr dogmatischen Regeln oder vorherrschenden Theorien vertraute.

Foto: Wikipedia



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