Berichte 08.06.2018 | 10:25von Colin McGourty

Wieder Fabi! 7 Schlussfolgerungen zu Norway Chess 2018

Fabiano Caruana gewinnt eine nervenaufreibende Partie gegen Wesley So in der letzten Runde und damit Altibox Norway Chess 2018. Ohne Sos überhasteten 41. Zug hätten sie Remis gespielt, mit als Folge ein Blitz-Stichkampf zwischen 5 Spielern. Die anderen Teilnehmer (neben Caruana und So) wären Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura, die Remis spielten, und Vishy Anand nach hübschem Sieg gegen Sergey Karjakin. Stattdessen ist das Turnier vorbei - wir blicken zurück und ziehen Schlussfolgerungen.

Caruana erklärt Simen Agdestein und Anna Rudolf seinen Sieg gegen So in der letzten Runde | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

MVL und Carlsen remisierten nach 20 Minuten und 17 Zügen, wir befürchteten einen anti-klimaktischen letzten Tag, aber Caruana-So und Karjakin-Anand wurden dramatische Partien. Du kannst alle Partien des letzten Tages im Viewer unten nachspielen:

Und Du kannst Dir vier Stunden Livekommentar von Peter Svidler und Jan Gustafsson nochmals anhören. Neben dem schachlichen Geschehen diskutierten sie auch andere wichtige Themen, z.B. welche Teilnehmer in einem 100m Rennen die Favoriten wären…

Kommen wir direkt zu den Schlussfolgerungen:

1. Fabi gewinnt irgendwie immer

Fabiano Caruana tat alles, was er konnte, um Altibox Norway Chess 2018 nicht zu gewinnen. Offenbar wollte er gar nicht mitspielen, wie zuvor 2016 Sergey Karjakin nach seinem Sieg im damaligen Kandidatenturnier. Einige Tage vor Norway Chess verlor er gegen Anish Giri in der Bundesliga (Anish hat diese Partie auf seiner Webseite analysiert):

‌Gratulation an Fabiano Caruana, der trotz verständlicherweise fehlendem Selbstvertrauen eine weitere Trophäe zu unserer PHChess Sammlung hinzufügte! Sehr beeindruckend!

Diesen Tweet sollten wir erklären, Magnus-Sekundant Peter Heine Nielsen war zuvor der (bisher) beste Schachtroll 2018:

‌Gratulation Fabiano Caruana! Ich hatte kurz nach seinem epischen Kampf die Gelegenheit zu einem Selfie mit der amerikanischen Legende.

Zwei meiner Lieblingsspieler. Ihre Turniersiege sind unter anderem Kandidatenturnier, Olympiade, London Chess Classic, Sinquefield Cup, Dortmund und Zürich!

Dann das große Duell: in Runde 1 spielte er langsam, traf merkwürdige Entscheidungen und verlor glatt gegen seinen Gegner im nächsten WM-Match – Magnus Carlsen. Der Weltmeister dachte bereits an das Match in London:

‌Aber kann er es auch in einer kalten Novembernacht in London?

Das war immer noch nicht alles - in Runde 2 hat er, gerade als er gegen Shakhriyar Mamedyarov auf Gewinn spielen konnte, unerklärlicherweise einen Bauern eingestellt. Er hatte etwas (Stellungs-)Glück, dass aus "fast gewonnen" nicht "fast verloren" wurde.

Fabiano hat immer mehr Fans | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Das war allerdings der Caruana Version zweites Halbjahr 2017/Januar 2018. Nach doppeltem Ruhetag (der erste durch die aufgeschobene und dann aufgehobene Partie gegen Ding Liren) besiegte er Karjakin und hatte wieder 50%. Später das für ihn nun typische starke Finish:


Der erste der beiden abschliessenden Siege gegen Vishy Anand war vielleicht seine beste Partie im Turnier, der zweite Sieg war dagegen auch etwas Glückssache - aber Fabiano hatte zu oft Glück um es nur damit zu erkären, es liegt wohl auch an Kampfgeist, starken Nerven und sehr gut rechnen. Er gewann die letzten beiden Partien bei Berliner Kandidatenturnier und US-Meisterschaft, zwei der drei letzten Runden beim GRENKE Chess Classic, und zuvor die letzte Runde und danach den Stichkampf beim London Chess Classic.

‌Mach es, Fabiano Caruana! Warum nicht alleiniger Sieger werden, wenn andere Spieler nicht kämpfen wollen.

Die Partie gegen Wesley So war ein passender Abschluss des gesamten Turniers, am Ende war sonnenklar was auf dem Spiel stand. Wenn Fabi gewinnt, gewinnt er das Turnier. Wenn Wesley gewinnt, gewinnt er das Turnier. Bei einem Remis würde der erste Geldpreis von 75.000€ in einem Blitzturnier mit 5 Spielern ermittelt. Peter Svidler führt uns durch die Partie, laut ihm "eine unglaublich aufregende Partie des Tages, vielleicht die Partie des Turniers".

Natürlich wird man sich vor allem an einen Moment erinnern:


Wesley stand zuvor auf Verlust, aber war scheinbar durch ein Turmopfer auf h3 spektakulär entwischt. Die Zeitkontrolle hatte er gerade geschafft und nun wieder 50 Minuten Bedenkzeit. Die Remisvariante war 41…Td2!, Fabiano dachte, dass dies nicht funktioniert. Aber es hätte funktioniert: 42.hxg4 hxg4 43.Dg2 Dh8+! 44.Kg1 Txg2 45.Kxg2 Dh3+, und trotz Mehrturm kann Weiß Dauerschach nicht vermeiden. Es war keineswegs trivial, aber Wesley hätte es sicher gefunden, wenn er sich Zeit genommen hätte. Stattdessen spielte er nach nur 4 Sekunden den Verlustzug 41…Td3? – diese Momente kannst Du Dir in unserer spanischsprachigen Show anschauen:

‌In zwei Minuten der entscheidende Moment von Norway Chess

Es war nicht klar, ob Wesley schlichtweg nicht wusste, wieviele Züge bereits gespielt waren, oder ob er - wie Caruana vermutete - die Hoffnung bereits komplett aufgegeben hatte. Jedenfalls hatte es enorme Folgen für die Hälfte der Teilnehmer von Norway Chess.

Vishy Anand kommentierte:

Es ist hart, wenn man im 41. Zug Td3 spielt, auf ihn wartet eine schlaflose Nacht. Es ist einfach, hier ruhig zu sitzen, er war sicher mit seinen Nerven am Ende - und dann passiert so etwas.

Caruana sah es genauso:

Er war wohl immer noch durcheinander - es waren nervenaufreibende Momente für uns beide. Es war eine schwierige Stellung in Zeitnot - sehr kompliziert, sehr einfach um zu patzen.

Eigentlich kann man überprüfen, wie viele Züge bereits gespielt wurden... | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Natürlich war Fabiano mit seinem Ergebnis insgesamt zufrieden:

Es ist übrigens mein erster Sieg hier. Ich habe schon mehrfach gespielt, aber hatte nie auch nur einen Plusscore. Zweimal 50%, einmal -1. Während dieser Partie dachte ich zwischendurch, dass es vielleicht wieder 50% wird.

Er verglich seinen Auftritt in Norwegen mit dem GRENKE Chess Classic:

Mein letzter Turniersieg war etwas überzeugender! Darauf war ich sehr stolz - ich dachte, dass ich ein großartiges Turnier spielte. Nun bin ich stolz auf einige Momente, aber makellos war es nicht…

Fabiano gewöhnt sich daran, im Mittelpunkt zu stehen - Vorbereitung auf London im November | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Aber am Ende hat er eben gewonnen, und landete nun in ihren beiden letzten gemeinsamen Superturnieren vor Magnus. Vielleicht treffen sie bei der Olympiade aufeinander, ansonsten haben sie offenbar bis zum WM-Match keine gemeinsamen Turniere.

‌Mit etwas Glück und zwei wichtigen Siegen zum Schluss habe ich Norway Chess gewonnen!

2. Magnus sollte Turniere langsam beginnen

Magnus ist berühmt-berüchtigt für seinen langsamen Start in Turnieren, dennoch hat er fast alles gewonnen was man im Schach gewinnen kann. Diesmal kam er allerdings sehr schnell aus dem Startblock. Ein Sieg gegen seinen nächsten WM-Herausforderer war ein perfekter Beginn, dann war seine Partie gegen Levon Aronian in Runde 3 ein kleines Meisterwerk gegen den Titelverteidiger, der Carlsen 2017 in Stavanger besiegt hatte. Magnus knackte 2850 auf der Live-Eloliste, hatte fast 40 Elopunkte Vorsprung auf Caruana, war dieses Jahr immer noch ungeschlagen und hatte im Turnier einen Punkt Vorsprung auf das Feld. Es schien, as ob er das Turnier nur noch ruhig zu Ende spielen musste.

Die Partie in der letzten Runde war keinesfalls die schwierigste aller Zeiten für Maxime oder Magnus | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Danach gewann Magnus allerdings keine weitere Partie - ein Nachteil des Status als Nummer 1 ist, dass er so in jeder Runde Elopunkte verlor.


Der Wendepunkt war offensichtlich - die Partie gegen Wesley So. Carlsen fasste sein Turnier zusammen:

Ich würde sagen mittelmässig. Großartiger Beginn, und dann starb mein Turnier sozusagen. Aber alles hängt wohl an der Partie gegen Wesley. Wenn ich diese nicht verliere, habe ich alles unter Kontrolle (‌I'm cruising), aber von dieser Niederlage konnte ich mich nicht wirklich erholen. Ich dachte, dass ich gestern (gegen Mamedyarov) eine gute Chance hatte, aber ich konnte sie nicht nutzen und das war es dann.

Magnus gab zu, dass er die Stellung gegen So schlichtweg falsch beurteilt und diese Partie dann verdient verloren hatte. Man kann natürlich seinen Ansatz in der letzten Runde kritisieren. Der Weltmeister hatte Schwarz gegen seinen WM-Sekundanten und einen Spieler, den er mit Schwarz zuletzt 2005 besiegt hatte, aber sollte er mehr versuchen um eventuell seine Dominanz zu zeigen...

Strong start to the tournament

A post shared by Magnus Carlsen (@magnus_carlsen) on

…statt sich darauf zu verlassen, dass keiner seiner Rivalen gewinnt, wodurch er seine Chance im Blitz-Stichkampf bekommt? Er erklärte seinen Ansatz:

Ich war ziemlich unsicher, was ich tun soll. Am Ende entschied ich im Auto auf dem Weg zur Runde, dass ich einfach mein normales Repertoire spiele - abwarten, was dann passiert. Ich entschied mich für "keine Aufregungen", einfach solide spielen und sehen was passiert. Wie Du siehst, passierte dann nichts.

Am Ende schrumpfte zwar sein Vorsprung in der Live-Eloliste auf 24 Punkte, aber das Turnier war kaum ein Disaster. Eines von Magnus' "schlechten Ergebnissen", nur Platz zwei…

3. Team USA überzeugt

Vor der letzten Runde lagen alle drei US-Stars geteilt vorne. Am Ende erwarb Fabiano den Ruhm, aber die beiden anderen konnten auch auf erfolgreiche Turniere zurückblicken. Für Wesley war die Niederlage in der letzten Runde schmerzhaft, aber endlich ein Sieg gegen Magnus ist für ihn wohl wichtiger als der geteilte erste Platz im Turnier. Für Hikaru Nakamura war es derweil ein weiterer Erfolg bei Norway Chess – bei allen vier Teilnahmen in Stavanger landete er "auf dem Podest".

Zahlreiche Fotografen vor der letzten Runde | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Vor der Olympiade sieht es gut aus für Team USA, wobei sie natürlich noch ein Ass im Ärmel haben. Der US-Meister Sam Shankland macht in hohem Tempo weiter, und verbessert seine strahlende neue Elo 2717 bei der Panamerikanischen Meisterschaft in Uruguay. Eine witzige Partie ist sein Sieg gegenDiego Flores.  

4. Wenn man vom Fahrrad fällt, dann auf die Zähne fallen

Das war ein hilfreicher Tip im chess24 Chat während der letzten Runde, da man offenbar mit Zahnschmerzen Schach spielen kann... Shakhriyar Mamedyarovs “spielt er oder nicht” war das nicht-schachliche Thema zu Beginn des Turniers. Die Nummer 1 von Aserbaidschan konnte wegen Zahnschmerzen nicht schlafen und verbrachte täglich Stunden beim Zahnarzt, aber am Ende spielte er das gesamte Turnier und erzielte respektable -1 – durch ein Remis gegen Magnus in seiner letzten Partie bleibt er Nummer 3 der Weltrangliste und Mitglied im Club 2800.

Shakhriyar zeigte sich gut erholt und war von Titanic inspiriert, auch Ding Liren war nach seiner Operation mutig und wagte sich aufs Wasser | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Der Weltranglistenvierte Ding Liren hatte weniger Glück, bei einem Fahrrad-Ausflug mit seinem Vater stürzte er und brach sich seine Hüfte. Zusammen mit Vishy Anand gewann er den Kochwettbewerb, aber verbrachte dann den Abend im Krankenhaus und wurde tags darauf operiert. Zunächst sollte seine Partie aus Runde 4 nur auf den nächsten Ruhetag verschoben werden, aber Hobby-Ärzte überall befragten Google und fanden heraus, dass man eine gebrochene Hüfte nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte - es war unwahrscheinlich, dass er das Turnier zu Ende spielen kann. Und dann trat die chinesische Nummer 1 vom Turnier zurück und hat auch sein geplantes Match in Prag gegen David Navara abgesagt (statt ihm spielt nun Harikrishna) um sich zu erholen.

Die gute Nachricht für Ding ist, dass er einschließlich seiner drei Remisen bei Norway Chess nun seit 75 Partien mit klassischer Bedenkzeit ungeschlagen ist. Aber es ist schade, dass wir nicht herausfanden, ob diese Serie anhält und/oder ob er mit ein oder zwei Siegen als erster Chinese Elo 2800 erreicht. Nun wird sich später dieses Jahr herausstellen, ob sein Aufstieg weitergeht. 

5. Vishy ist ein Fuchs

Man hätte es Vishy Anand verziehen, wenn er resigniert hätte, nachdem sein hübscher Sieg gegen Maxime Vachier-Lagrave sofort durch eine Niederlage gegen Caruana neutralisiert wurde. Aber er kam zurück mit wieder einem Sieg, nun gegen Sergey Karjakin. Die ersten 18 Züge wurden im Blitztempo gespielt - nachdem beide Spieler zeigten, wie viel sie an ihrem Schach arbeiten, schien ein friedlicher Ausgang möglich. Stattdessen hat Sergey mit 18.Dh4!? vielleicht aus Versehen improvisiert, für seinen nächsten Zug brauchte er gigantische 49 Minuten. 

Vishy überlistete Sergey | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Es schien kompliziert genug, um dies einigermassen zu rechtfertigen, aber nach vielen schwierigen Zügen patzte er mit 26.h4?:


26…Se5! war ein Zug, nach dem Aronian rief, “Du musst immer damit rechnen, dass Vishy etwas in petto hat - er ist so ein Fuchs!” Plötzlich droht Damengewinn mit Sg4, und der c-Bauer hängt ebenfalls. Schwarz nahm den Bauern dann mit Schach, die Damen wurden abgetauscht, Karjakin hatte schlicht und ergreifend einen Bauern weniger ohne Kompensation und stellte dann einen zweiten Bauern ein:


Nach 32…Sf6! hatte Sergey genug gesehen und gab auf. Kein guter Tag für "Harry the h-pawn".

Wieder einmal zeigte Vishy, dass er zwar gut zehn Jahre älter ist als alle anderen Teinehmer, aber dennoch scharfes und frisches Schach spielen kann. Vielleicht wurde er auch von Ereignissen anderswo inspiriert – Boris Gelfand wird in einigen Wochen 50 und ist nach einem starken Auftritt in Poikovsky wieder Mitglied im Club 2700+. Auch er konnte sich von einer Niederlage erholen:


6. Fabi war Spassbremser

Der kontinuierliche Aufstieg von Fabiano Caruana ist beeindruckend und sorgte für einen aufregenden letzten Tag - dennoch vielleicht eine Schweigeminute dafür, dass ein Blitzturnier mit 5 Spielern dadurch nicht stattfand. 2012 wurde Dmitry Andreikin russischer Meister nach einem Sieg im Stichkampf mit 6(!) Teilnehmern, aber es gibt kaum andere vergleichbare Beispiele. Es wäre großartig gewesen, wenn Peter Svidler noch einen weiteren Tag kommentiert hätte. Verdammt, Fabi 😊

 7. MVL und Karjakin denken wohl bereits an Leuven

Ohne Magnus gibt es bei den Schnellschach- und Blitzturnieren keinen klaren Favoriten, aber Maxime könnte eine Hauptrolle spielen | Foto: Lennart Ootes, Altibox Norway Chess

Sergey Karjakin und Maxime Vachier-Lagrave wollen ihre Turniere wohl schnell vergessen. Maxime gab zu, dass er in der letzten Runde vor allem auf Schadensbegrenzung aus war. Sergey gelang dies nicht, nach drei Niederlagen in den vier letzten Runden landete er am Tabellenende. Zumindest hat er in Stavanger symmetrische Ergebnisse, nach zwei ersten nun zwei letzte Plätze!

Sie haben allerdings kaum Zeit, um ihre Wunden zu lecken: Fast alle Teilnehmer von Norway Chess (außer Carlsen and Ding Liren) reisen nun nach Leuven für das erste Turnier der Grand Chess Tour 2018. Außerdem spielen Alexander Grischuk und Anish Giri, der einen Freiplatz bekam, ab Dienstag 12. Juni 9 Runden Schnellschach und 18 Runden Blitzschach. Natürlich wird chess 24 live übertragen!

Siehe auch:


Sortieren nach Datum (absteigend) Datum (absteigend) Datum (aufsteigend) meiste Likes Benachrichtigung bei neuen Kommentaren

Kommentare 1

Guest
Guest 4684384924
 
chess24 beitreten
  • Kostenlos, Schnell & Einfach

  • Sei der Erste, der kommentiert!

Registrieren
oder

registriere dich und leg los!

Ich bin älter als 16 Jahre.

Mit einem Klick auf 'Registrieren' stimmst du unseren Nutzungsbedingungen zu und bestätigst, dass du unsere Datenschutzrichtlinie und den Abschnitt über die Verwendung von Cookies gelesen hast.

Lost your password? We'll send you a link to reset it!

Nach der Übermittlung deiner E-Mail-Adresse erhältst du von uns eine E-Mail mit einem Link zum Zurücksetzen des Passworts. Wenn du dann weiterhin nicht auf deinen Account zugreifen kannst, melde dich bitte beim Kundendienst.

Einwilligung Datenverarbeitung Details

Wir respektieren Deine Privatsphäre und Datenschutzbestimmungen.

Die Nutzung von chess24 erfordert die Verarbeitung und Speicherung von persönlichen Daten, die im folgen beschrieben werden. Du findest weitere Details unter Cookie-Richtlinie, Datenschutzrichtlinie, Impressum und Nutzungsbedingungen. Du kannst Deine Einstellungen jederzeit durch einen Klick auf Einwilligung Datenverarbeitung am unteren Rand der Seite ändern.

Details

Essentielle Daten

Einige Daten werden grundsätzlich benötigt, um die Webseite zu benutzen. Die Daten werden in einem s.g. Cookie (also einer kleinen Textdatei auf Deinem Computer) abgelegt. Die Daten beinhalten eine Session-ID, eine eindeutige und anonyme Nutzerkennung kombiniert mit einem Schlüssel, um individuelle anfragen von Dir technisch zu beantworten (user_data). Ein weiterer Sicherheitsschlüssel (csrf) wird ebenfalls gespeichert, um übliche online Angriffe zu verhindern. Diese Felder bestehen aus alphanumerischen Zeichenketten, die keinen Hinweis auf Dich als Peron beinhalten. Eine Ausnahme ist, dass wir zu vielen anfragen an unser System die IP-Adresse speichern, so dass wir eine bösartige Nutzung und Fehler erkennen können. Zusätzlich wird ein technisches Feld gespeichert (singletab), um sicherzustellen, dass einige Aktionen nur in dem aktiven Browser-Tab ausgeführt werden (z.B. das Öffnen eines Spiels). Wir benutzen die lokale Speicherung, um den Unterschied zwischen Deiner Systemzeit und der Serverzeit festzuhalten, so dass wir Dir korrekte Zeitangaben anzeigen können. Du kannst weitere Funktionen der Datenverarbeitung aktivieren. Deine persönliche Auswahl wird ebenfalls lokal gespeichert.

Einstellungsdaten

Wir bieten eine ganze Reihe persönlicher Einstellungen für mehr Komfort auf unserer Webseite an. Die Optionen beinhalten z.B. gegen wen Du gern online spielen möchtest, Deine bevorzugten Schachbrett- und Figuren-Designs, die bevorzugte Größe des Brettes, die Lautstärke des Video-Players, Deine bevorzugte Sprache, ob Du lieber den Chat oder die Schachnotation benutzt und vieles mehr. Du kannst diese Seite benutzen ohne Einstellungen vorzunehmen bzw. zu speichern, aber wenn Du möchtest, dass wir uns Merken welche Einstellungen Du vornimmst, dann empfehlen wir Dir dringend diese Funktion zu aktivieren. Für registrierte eingeloggte Nutzer ist diese Funktion essentiell, um auch Daten zu Deinen Privatspähre-Einstellungen, geblockte Nutzer und auch Deine Freundschaften auf chess24 zu sichern.

Daten zu Sozialen Medien

Wir bieten einen Twitter-Feed an, der Dir live die Aktivität zu unserem Hashtag #c24live anzeigt. Darüber hinaus erlauben wir Dir Inhalte in Sozialen Netzwerken zu teilen. Wenn Du diese Funktion aktivierst, dann findet ein technischer Datenaustausch mit Sozialen Netzwerken statt und diese können Daten auf Deinem Computer ablegen.

Statistik-Daten

Wir möchten gern messen wie unsere Webseite benutzt wird, so dass wir besser entscheiden können, welche Funktionen wir als nächstes entwickeln und wie wir die Nutzererfahrung weiter verbessern können. Wenn Du diese Funktion aktivierst, dann schicken wir Statistiken zu Seitenaufrufen und Aktionen zu Google Analytics. Die Daten haben keinen direkten Bezug zu Deinem Nutzer oder Deiner Person außer der IP-Adresse und Deiner Identifikatoren von Google Analytics.

Marketing-Daten

Um uns zu ermöglichen kostenlose Dienste anzubieten, möchten wir Dich bitten personalisierte Werbung von unseren Werbe-Partnern zu akzeptieren. Wenn Du diese Funktion aktivierst, werden ggf. Daten von den Werbenden erhoben und gespeichert, dafür erhältst Du relevantere Werbeinhalte und wir können mehr in kostenlose Funktionen und Inhalte investieren.

Andere Daten

Für registrierte Nutzer speichern wir mehr Informationen wie z.B. Dein Profil, das Du jederzeit einsehen und verändern kannst, Deine Schachspiele, Deine Analysen, Foren-Inhalte, Chats und Nachrichten, Deine Freunde und geblockte Nutzer und Inhalte oder Abos, die Du abgeschlossen hast. Du findest alle Daten in Deinem persönlichen Profil. Eine kostenlose Registrierung ist nicht erforderlich, um diese Webseite zu nutzen. Wenn Du unser Support-Team kontaktierst, dann wird ein Ticket mit Deinem Namen und Deiner Emailadresse erstellt, so dass wir Dir antworten können. Diese Daten werden beim Dienstleister Zendesk verarbeitet. Hast Du einen Newsletter abonniert oder bist Du ein registriertes Mitglied, dann schicken wir Dir gern von Zeit zu Zeit aktuelle Neuigkeiten. Du kannst ein Newsletter Abonnement jederzeit abbestellen und als registriertes Mitglied feinere Einstellungen zu den Emails, die wir verschicken im Profil vornehmen. Für Newsletter übertragen wir Deine Email-Adresse und den Nutzernamen zeitweise zu dem Dienstleister Mailchimp. Wenn Du Inhalte oder Abonnements erwribst, dann arbeiten wir mit dem Zahlungsanbieter Adyen zusammen, der Deine Zahlungsdaten und Daten über den Zahlungsprozess (z.B. um Betrug vorzubeugen) erfasst und auswertet.