Berichte 11.09.2017 | 15:00von Colin McGourty

Weltcup in Tiflis, Runde 3.2: Carlsen, Kramnik & Naka sind raus

Drei der ganz großen Spitzenspieler schieden am Sonntag in der dritten Runde aus dem FIDE-Weltcup 2017 in Tiflis aus. Magnus Carlsen machte mit einem unglaublich starken Bu Xiangzhi Bekanntschaft, Vladimir Kramnik hatte gegen Vassily Ivanchuk das Nachsehen und auch Hikaru Nakamura konnte sich dem Angriff von Vladimir Fedoseev nicht widersetzen. Maxim Matlakov glich die überragende Leistung von Levon Aronian am Vortag wieder aus und Anish Giri vollführte eine unglaubliche Zugwiederholung gegen Sethuraman. Von den besten 15 Spielern der Welt haben es nur Wesley So und Peter Svidler vor den Tiebreaks in die 4. Runde geschafft.

Kein Weg zurück für den Weltmeister Magnus Carlsen!| Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

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Magnus ist raus

Magnus Carlsen war als die Nummer 1 der Welt auch der Titelfavorit im FIDE-Weltcup 2017. Am Sonntag schied er in der dritten Runde gegen Bu Xiangzhi aus, weil er die Niederlage vom Vortag nicht begleichen konnte. Die Herausforderung, gegen einen so starken Großmeister mit den schwarzen Steinen einen Pflichtsieg zu erringen, ist nahezu unmöglich zu bewältigen. Jedoch spielte immerhin der Weltmeister, der diese Begegnung sicherlich gerne in den Stichkämpfen ausgetragen hätte.


"Carlsen errang 10 Mal nach den letzten 16 Niederlagen einen Sieg. Kann er es wieder tun?"

Teimour Radjabov erklärte uns seine umgekehrte Psychologie. Er meinte, Bu hätte eine 95%-ige Chance sein Ziel zu erreichen:

"Jetzt verrate ich euch das Geheimnis, welches hinter meinem Tweet an Carlsen steckt: Jedes Mal, wenn ich in letzter Zeit schrieb, er würde gewinnen, dann klappte es nicht. Deshalb habe ich Hoffnung."

Magnus litt auf ähnliche Weise wie Vishy Anand in der Runde davor. Xiangzhi ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, denn er spielte eine einwandfreie Partie. Er behielt beständig die Kontrolle, tauschte Figuren wann immer sich die Gelegenheit dazu bot und berechnete schlussendlich auch das für Magnus unumgängliche Dauerschach:


31.Txg7+! Kxg7 32.Dc7+ (natürlich nicht 32.Dxb8 Dxe2+) 32…Kg6 33.Dg3+ und der König konnte sich aus den Schachgeboten der Dame nicht herauswinden. Der Chinese Bu Xiangzhi kann vollstens zufrieden mit sich sein, er hat eine Live-Elozahl von 2728.8 und nimmt Platz 29 in der Weltrangliste ein.

Bu Xiangzhi unterstreicht die die ausgezeichnete Perfomance der Chinesen| Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Vielleicht hing alles an der kleinen Entscheidung in der ersten Partie, denn dort zeigte der Weltmeister kein Interesse an einem Remis. Jetzt platzt der Traum, in allen Formaten, eben auch in einem Nockout-Turnier, der Beste zu sein. Leider konnten wir ihn auch nicht in einem Tiebreak oder in einem Kampf mit einem direkten Konkurrenten erleben.

Ein Blick auf die Wertungszahlen zeigt uns jedoch, dass es für Magnus auch einen kleinen Trost gibt. Fast alle Spieler ließen einige Wertungspunkte liegen und er ist nun der einzige, der über 2800 Punkte hat.

Nur So hatte sich für die nächste Runde qualifizieren können. Topalov und Dominguez nehmen nicht Teil. | Quelle: 2700chess

Zudem sieht es bei manch anderen Favoriten nicht besser aus:

Kramnik und Nakamura machten es Carlsen gleich.

Als Vladimir Kramnik 2013 den FIDE-Weltcup gewann, hatte er Ivanchuk in der 4. Runde besiegt. In dem gleichen Jahr führte Ivanchuk aber Kramnik eine bedeutsame Niederlage im Kandidatenturnier zu. Carlsen wäre beinahe nicht der Herausforderer von Vishy Anand gewesen, denn in der denkwürdigen Partie hätte ein Remis für Kramnik gereicht, um selbst in den Zweikampf um den Weltmeistertitel einsteigen zu können. Es kam aber nicht so, Ivanchuk besiegte Kramnik, wie auch am vergangen Sonntag in Tiflis, wo er wieder einen Traum zunichte machte.

Bei ihm kann man nie wissen. Dieser Ivanchuk war nicht der, auf den Kramnik gehofft hatte| Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Kramnik ging auch schon mit Schwarz auf Sieg. Umsomehr war klar, er würde mit Weiß ebenfalls die Entscheidung vor den Stichkämpfen herbeiführen wollen. Diese Ambitionen waren für diese Begegnung etwas zu hoch angesetzt. Kramnik überstrapazierte seine Stellung und im 27. Zug stellte sich heraus, dass er keinen Gegenwert für seinen Bauern hat:


Kramnik gilt als einer der Besten, um technische Stellungen zu verteidigen. Sein Gegner, Vassili Ivanchuk, gilt wiederum als jemand, der eben solche Stellungen hervorragend behandeln kann. Der 48-jährige setzte seine Vorteile gnadenlos um. Für die nächsten 44 Züge wartete Kramnik verzweifelt auf einen Fehler, der sich nicht ereignete.

Dies ist nicht das Jahr von Vladimir Kramnik | Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Kramnik versuchte einen Blick auf die Uhr zu vermeiden. Darin sah er noch eine kleine Hoffnung, die aber nie auch nur annähernd in Erfüllung zu gehen schien. Vassili ist nun in allen 12 Partien, die er in diesem Weltcup ausgetragen hatte, ungeschlagen.


58…e5! war wohl der Moment in dem das Ergebnis der Partie feststand. Ivanchuk brachte im Folgenden sogar noch hübsche Stellungen auf das Brett, in denen er seinen Gegner vorzuführen schien.

"Ästhetisch sehr schön anzusehen für Schwarz hier"

Er verdiente sich die nachfolgende Aufmerksamkeit:

Kramnik traf die Niederlage in doppelter Hinsicht. Seine Hoffnungen, sich für das Kandidatenturnier zu qualifieren, schwinden dahin, denn er ist zum einen aus dem Weltcup ausgeschieden und hat zum anderen ein paar Wertungspunkte zu viel verloren, um damit in das Kandidatenturnier einzuziehen:

"Bahnbrechende Nachrichten: So zieht mit seiner Wertungszahl an Kramnik vorbei."

Andererseits befinden sich So und Caruana noch in dem Turnier. Scheitern beide, das Finale des Weltcups zu erreichen, fallen sie im Ratin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter die Punktzahl von Kramnik.

Hikaru Nakamura verlässt das Turnier auch nicht als Sieger| Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Kramnik wurde in einem langen zermürbenden Kampf niedergestreckt. Hikaru Nakamura wurde hingegen mit einigen taktischen Schlägen in einer kurzatmigen Partie besiegt. Er spielte zunächst den selten gewählten Zug 6…c6 (6…d6 ist gebräuchlicher) und verfiel dann in ein 25-minütiges Nachdenken für den Zug 7…0-0?!. Durch die anschließenden Züge wirkte der Zug wie ein katastrophaler Fehler:


Fedoseev ließ nicht lange auf die Antwort warten und setzte mit 8.Sxf7! Txf7 9.Lxf7+ Kxf7 10.Le3 Se6?! (erneut ein seltsamer Zug nach längerem Überlegen) 11.Lxc5 Sxc5 12.e5 fort. Weiß erlangte mit seinen festen Bauern die Kontrolle über das Zentrum. Nakamura hielt sich noch etwas längere Zeit in der Partie, musste sich aber nach dem Damentausch einige materielle Verluste in Kauf nehmen. Die Bauern purzelten nur so vom Brett. Hier sehen wir, was am Ende noch übrig blieb:


Vladimir Fedoseev versteckte seine Zufriedenheit mit sich und der gespielten Partie nicht. Sie war ihm im Interview mit Anastasia Karlovich deutlich anzumerken. Er kam innerhalb eines Jahres aus dem “Nichts” (um 2650) zu dem unteren Ende der Top 20 (2737.2).

"Fedoseev über den Sieg gegen Nakamura: Für mich war das nicht erstaunlich. Ich spielte in diesem Jahr hervorragendes Schach."

Für Hikaru gibt es, mit Ausnahme einer Numinierung durch den Organisator, keine Möglichkeit zur Teilnahme an dem Kandidatenturnier 2018 mehr. Er meinte, es gäbe aber auch wichtigere Dinge im Leben:

"Das Gute ist, wenigstens stehen meine Häuser in Florida trotz meiner grausigen Partie heute noch!"

Direkt dazu:

"Das Leben geht weiter!"

Die Spiele sind noch nicht vorrüber...

Noch sind wir nicht mit allem durch. In manchen Begegnungen müssen die Figuren neu aufgestellt werden. Das Blutvergießen nimmt kein Ende. Der englische GM Danny Gormally twitterte:

"Diese Runde in dem FIDE-Weltpokal gleicht ein bisschen einer Episode aus Game of Thrones."

Ganze Dynastien wurden zu Fall gebracht:

"Wenn Vlady ausscheidet (Gott bewahre!), dann sind der Weltmeister, sein Herausforderer, der Ex-Weltmeister und der Ex-Weltmeister Herausforderer raus aus dem Turnier."

…und auch uns so lieb gewordene Persönlichkeiten kommen ins wanken.

Matlakov spürte Aronian würde ihn zweimal schlagen wollen. Der Plan ging nicht auf.| Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Levon Aronian beispielsweise bezwang Maxim Matlakov in der ersten Partie dieser Begegnung derart beeindruckend, dass Maxim sich nichtmal über das Ergebnis beschwerte. Aronian konnte also selbst seinen Gegner von seinem schachlichen Geschick überzeugen. In der zweiten Partie lief es entgegengesetzt. Auch hier wurde der König nach f7 exponiert, wie Nakamura es schon zulassen musste. Wir alle träumen davon, so früh die Figuren gegen den König richten zu können:


20.Lxh7! De5 (20…Sxh7 21.De6+ Kf8 22.La3+! Le7 23.Tbc1 ist für Schwarz auch kein großer Spaß, aber besser als in der Partie!) 21.Txb7+ Ld7 22.Dg4!


Wer einmal so gegen Aronian steht, würde sich die Stellung wohl am liebsten als Bild über den Kaminsims hängen! Schwarz steht verloren, doch entschied er nicht ohne ein feuriges Finale unterzugehen: 22…Dxd4  23.Txd7+ Sxd7 24.Dxd7+ Le7, jetzt wäre 25.Lb2 auch eine schöne Wahl gewesen, doch tut es 25.Te1 auch:

"Maxim bezwang Levon Aronian in 27 Zügen. Wow! Was für eine Partie!"

Der Stichkampf zwischen den beiden verspricht uns viel Spannung.

Giri im Überlebensmodus. Wie viele Leben hat er schon verbraucht? | Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Das Turnier von Aronian konnte am Sonntag kein Ende nehmen, denn er war am Vortag siegreich. Anish Giri hingegen schien für lange Zeit am Rande des Abgrunds zu stehen. Erst musste er einen Bauern geben, dann öffnete er noch Linien gegen seinen König. Gegen den Inder Sethuraman waren das sicherlich keine gewünschten Entscheidungen, denn der nahm es bereits mit Harikrishna auf:


25.Txg6+! riss die Verteigung des Königs auf und 25…Kh8 war schon der einzige Zug, um in der Partie zu bleiben. Nach 26.Txd6 waren die Linien für die Damenflügelbauern frei. Giris Turnierleben hing an den Angriffschancen am Königsflügel. Sein Gegner verblieb schließlich mit wenig Bedenkzeit und das in äußerst kritischen Momenten. Dennoch schien der Tag für Giri nicht besser zu werden, denn er verpasste die Gelegenheit, sich in Sicherheit zu bringen:


Mit 8 Minuten Bedenkzeit übersah Anish 39…Texf3! 40.Txf3 Txg4+!. Der König würde unentwegt durch Schachgebote der Dame von a1 oder b2 bedroht werden. Stattdessen musste Giri weitere 40 durchhalten, was ihm am Ende des Tages gelang.

Der junge Artemiev flog aus dem Turnier. Doch Dubov selbst ist ebenfalls erst 21. | Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Ohne seinen kurzen Blick auf Dubov-Artemiev würden wir nicht das gesamte Chaos der dritten Runde erfassen. Hier Zug 13, der die Partie zum Leben erweckte:

"Was für ein Zug von Dubov!"

Daniil Dubov gab sich sehr locker in dem anschließenden Interview und er erklärte dabei lässig:

"Dubov: Grundsätzlich ist meine Strategie für diese Runde und das gesamte Turnier, Risiken einzugehen."

Das ganze Interview kannst du dir gerne hier ansehen:

Dubov lobte den 19-jährigen Vladislav Artemiev für sein tadelloses Spiel in technischen Stellungen. Aus diesem Grund hätte er eine Ungleichheit, so schnell es möglich war, in das Spiel einbringen wollen. Zudem, so merkte Dubov an, gelang es ihm mit einer Neuerung bereits Karjakin aus dem Turnier zu befördern. Seine Vorbereitungen seien daher so gefährlich, dass er sich in der Hinsicht bereits einen Ruf aufgebaut hatte. Er wiederholte dazu das alte Sprichwort: "Zunächst musst du hart arbeiten, um dir einen Ruf aufzubauen. Irgendwann jedoch, arbeitet dein Ruf für dich."

Er merkte an, 13.Lb5 sei nicht gänzlich vorbereitet gewesen. Die Variante 13…g4 14.De2 e5 15.Sf5, um dann die Figur zu schlagen, sei ihm völlig unbekannt gewesen. Er war froh darüber sich dieser endgültigen Entscheidung durchgerungen zu haben:

Das war der wohl mutigste Bluff meiner bisherigen Laufbahn. Ich hatte nur davor Angst, Angst zu haben.  Nach 13.Lb5 muss ich alles auf meinen Angriff setzen und ich wusste, ich würde nicht über so einen Kram wie 'Remis machen' nachdenken.

Es zahlte sich vollends aus. Artemiev konnte zwar eine Stellung erreichen, die auf der Kippe zu einer Gewinnstellung war, doch entscheidend geriet die Partie erst im 28. Zug aus dem Gleichgewicht:


28…Se2+? war ein großer Fehler, denn nach 29.Kb1 Dc4 30.Txe8+ Kxe8 31.Db8+ (unumgänglich um Matt auf a2 zu verhindern) 31…Lc8 konnte Weiß den Turm einsammeln. Artemiev versuchte noch ein Dauerschach zu erreichen, was ihm nicht gelang. Nach 28…Dc4! hätte Weiß nichts gehabt, weil der Springer auf g3 den Turm auf h2 geschützt hätte.

Dubov hat nun schon zwei besser nominierte Spieler eliminiert. Er wird auf den Sieger der Begegnung Aronian-Matlakovtreffen. Er kommentierte im Interview:

Das Leben ist schon witzig! Vor zehn Tagen war ich noch mit meinem Freund Matlakov in St. Petersburg und wir sprachen darüber, wie nett es wäre gemeinsam die 4. Runde zu erreichen, was aber wohl niemals passieren würde.

Dubov hatte seinen Teil erledigt. Er beseitigte Karjakin. Nun muss Matlakov “nur noch” Aronian besiegen!

Schleichender Prozess

Wesley So brachte es in die 4. Runde, während seine Konkurrenten ins wanken gerieten. | Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Ein paar Begegnungen waren auch etwas weniger dramatisch. Aus komfortabler Ausgangslage hielt Wesley So den Bemühungen Paco Vallejos stand. Er wird es mit dem Sieger der Paarung Nepomniachtchi-Jobava in Runde  4 zu tun bekommen. Da Magnus aus dem Turnier ausgeschieden ist, führt So die Rangliste der übrigen Spieler in Wertungspunkten an.

Fedoseev schaute mal eben nach, ob Maxime Rodshtein den Druck aushält, in 15 Minuten einen kampflosen Sieg zu erringen. Sein Gegner, Anton Kovalyov, hatte bekanntlich sein Turnier beendet. | Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Peter Svidler erreichte auch die nächste Runde, indem er Alexander Onischuk mit Weiß in der spanischen Eröffnung bezwang.

"Svidler: Vor der Partie haben Onischuk und ich überlegt, wie viele der Teilnehmer nichtmal geboren waren als wir das erste Mal gegeneinander antraten."

Die erste Begegnung der beiden ereignete sich im Jahr 1996. Peter hatte aber die bisherigen Resultate unerwähnt gelassen. In klassischen Partien führte er gegen Alexander mit 4 zu 0 Punkten. Diese Führung konnte er am Sonntag in Tiflis noch um einen Punkt ausbessern. In der Partie gelang es ihm, mit einem Damenflügelbauern ein gewonnenes Endspiel herbeizuführen:


50.a7! Kein schwerer Zug, doch ein Damenopfer macht einfach immer Spaß! 50…Sxc2 51.a8=D+ Kh7 52.Dxe4+. Im 64.Zug wurde es dann offiziell. Die Mehrfigur brachte Svidler den Sieg ein.

Svidler gegen Onischuk | Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Vor dem Turnier schien die vierte Runde, die letzte Runde für Svidler zu sein. Magnus Carlsen, so war die Annahme, würde hier auf ihn warten und ihm den Zutritt in weitere Runden verweigern. Nun aber lautet der Name seines Gegners Bu Xiangzhi, gegen den das bisherige Abschneiden vielversprechend ist. Svidler führt in der Statistik, die bis in das Jahr 2004 zurückreicht, mit 3:0. Er würde niemals davon ausgehen, dass es einfach wird, doch in Anbetracht der Umstände meinte er:

Um ehrlich zu sein, fällt es mir schwer darüber unglücklich zu sein. Es ist interessant gegen Magnus zu spielen, aber auch sehr schwer.

Zuletzt bleibt noch Wang Hao übrig. Der zeigte gegen Yuriy Kuzbuov, dass eine Figur durchaus auch mal mehr als drei Bauern Wert sein kann.

Acht Tiebreaks

Bekommt Fabiano Caruana die Mähne, die ihn zum Löwen auf der Jagd machen wird?| Foto: Anastasia Karlovich, offizielle Turnierseite

Die Hälfte der Paarungen der dritten Runde wird noch in den Tiebreaks ausgetragen. Möglicherweise scheiden alle Spieler aus der Top 5 noch in dieser Runde aus.

"Manchmal denke ich, zeigt uns Jobava wie Schach auf anderen Planeten gespielt wird. Das war auch heute nicht anders."

Paarungsliste für Montag:

  • Lenderman-MVL
  • Grischuk-Navara
  • Giri-Sethuraman
  • Aronian-Matlakov
  • Nepomniachtchi-Jobava
  • Caruana-Najer
  • Li Chao-Rapport
  • Ding Liren-Vidit

Schau dir die Tiebreaks der dritten Runde auf chess24 ab 15 Uhr MEZ  an. Du kannst dir dazu auch die kostenlosen Apps herunterladen:

         

Siehe mehr:


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