Berichte 23.04.2018 | 15:22von Colin McGourty

US-Meisterschaft, R4-5: Caruana auf dem Boden der Tatsachen

“Am Ende drehte ich durch", war Fabiano Caruanas Kommentar zu seiner Niederlage am Samstag gegen Zviad Izoria nach abgelehntem Remisangebot. Dadurch verlor er 7,6 Elopunkte und die geteilte Führung im Turnier. In Runde 5 wurde es beinahe noch schlimmer: als Grund für eine schlechte improvisierte Neuerung gegen Sam Shankland nannte er “still a bit tilted” (immer noch durcheinander). Er überlebte, und die gute Nachricht für ihn ist, dass seine grossen Rivalen Wesley So und Hikaru Nakamura sich ebenfalls schwer tun, Hikaru ist im Turnier immer noch sieglos. Bei den Damen führen Nazi Paikidze und Annie Wang, nachdem sie in Runde 4 gewannen und in Runde 5 Verluststellungen überlebten.

Fabiano Caruana gibt auf - sensationelle Niederlage gegen Zviad Izoria | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

In Runde 5 des offenen Turniers der US-Meisterschaft 2018 endeten alle Partien Remis, aber Runde 4 war dramatisch:

Caruanas Absturz

Zviad Izoria besiegte einen Super-GM | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite

Bis auf eine Niederlage gegen Sergey Karjakin machte Fabiano Caruana in den letzten beiden Monaten alles richtig. Er gewann fünf Partien im Kandidatenturnier, dann vier beim  GRENKE Chess Classic, und trotz wiederum nur kurzer Pause zwischen den Turnieren ging sein Lauf bei den US-Meisterschaften weiter. Er überfuhr Aleksandr Lenderman in Runde 2 und verstand dann beim Schwarzsieg in Runde 3 gegen Jeffery Xiong offenbar die Kunst des kontrollierten Risikos gegen nominell unterlegene Spieler. Der Elo-Rückstand auf Magnus Carlsen betrug nur noch 15 Punkte, und er hatte in Runde 4 Weiß gegen den eher unbekannten Zviad Izoria.

Der 34-jährige gebürtige Georgier Zviad war 2000 U16-Weltmeister, 2005 gewann er das HB Global Chess Challenge Open - Geldpreis 50,000$ wie für den Sieger der US-Meisterschaften und außerdem eine teure Uhr. Danach verlegte Izoria sich teilweise auf Poker, spielte nur noch sporadisch Schach und bezeichnete sich selbst als "kein Schachprofi". Hikaru Nakamura vermutete, dass der Status "unbekannter Spieler" der Grund für Fabianos Untergang war - und suggerierte gar, dass übertriebenes Selbstvertrauen ein Problem im Match gegen Magnus sein könnte:

Fabiano hat Zviad unterschätzt. Er war wirklich stark, bevor Caruana gut wurde, daher denke ich, dass Fabiano ihn einfach unterschätzte. Ich erinnere mich, dass Zviad 2005 HB Global spielte, und davor die Jugend-WM. Er war sehr stark, ein sehr talentierter Junior, und ich denke, Fabiano wurde einfach zu selbstsicher - als ob ihm nichts passieren kann, zumal nach seinen beiden Turnieren zuvor. Es ist ein schlechtes Omen für das Match, da Magnus in langen Partien sehr gut ist. Wenn man an die Partie gestern gegen Zviad denkt, und auch letztes Jahr gegen Varuzhan, mein Eindruck ist dass er einfach zu selbstsicher war. Aus meiner Sicht ist es eine von Fabianos großen Schwächen, an denen er vor dem Match unbedingt arbeiten sollte.

Diese Partie war ein faszinierender zweischneidiger Kampf in einem Italiener, wie gegen Xiong erreichte Caruana mit dem Aufmarsch seines f-Bauern eine unklare Stellung. Zviad reagierte gut und hatte den langfristigen strategischen Plan, seinen Springer nach e5 zu überführen. Stattdessen nutzte er aus, dass Weiß momentan weniger Kontrolle über das Zentrum hatte, und spielte 45…f5!?


Caruana dachte, dass Izoria irgendwann c4 spielen sollte (zum Beispiel jetzt), da er nun den Damenflügel mit 46.b3!? öffnen konnte. Das bereitete Zviad Sorgen, wie er nach der Partie zugab:

Remis wäre eine Erleichterung für mich, vor allem nach b3.

Kurz danach hatte Weiß leichten Vorteil, aber dieser verschwand langsam da Zviad weiterhin genau spielte, bis Schwarz - wie wir tags darauf erfuhren - Remis anbot. Es war dann ein ebenso effizienter Trick wie Caruanas eigenes Remisangebot in Runde 4 des Berliner Kandidatenturniers gegen Vladimir Kramnik. Fabiano erläuterte:

Ich wurde etwas ehrgeizig, dann war die Stellung quasi steril und ich hatte nichts gegen Remis einzuwenden, aber ich wollte noch ein paar Züge machen und einfach alle Figuren abtauschen. Sein Remisangebot hat mich etwas verärgert, ein Teil von mir wollte es akzeptieren, ein Teil wollte doch noch ein paar Züge ausführen, und leider gewann dieser Teil. Ich dachte, dass wir einfach die Bauern aufräumen, aber dann habe ich praktisch nur noch gepatzt.

Caruana verlor seinen Mehrbauern, und wenig später kam er vom Regen in die Traufe:


67.c4!? Sxg2 und plötzlich war denkbar, dass Fabi diese Partie verliert:

Ich weiss nicht, warum ich den Bauern auf g2 gegeben habe, das alles, es war einfach bizarr! Offensichtlich funktionierte mein Gehirn am Ende der Partie einfach nicht mehr, aber OK, wenn Du derlei Dinge machst verdienst Du zu verlieren.

Wesley So nannte es tags darauf einen "blinden Fleck" und ergänzte:

Der Verstand ist ein sehr sensibler Muskel - manchmal kann man ihn nicht kontrollieren. Frag jeden, der Schach spielt! 

Der Weg zur Niederlage ging weiter mit 68.Kd5 Tc8! 69.Sb6 Se3+ 70.Ke6 Tc6 (Caruana dachte, dass er nach 70…Th8 Remis halten kann, wobei Computer diese Einschätzung nicht teilen) 71.Kd7 und nun der Trick, den Fabiano übersehen hatte:


71…Sxc4! 72.Kxc6? (72.Sd5 und Weiß kann mit zwei Minusbauern noch ums Remis kämpfen) 72…Sa5+! 73.Kxd6 Sxb7+ 74.Kd5 Kf4:


Die Partie war bereits entschieden, da der schwarze König den weissen König abklemmt. Der weisse Springer muss also versuchen, den Freibauern aufzuhalten, und wird dann vom schwarzen Springer ausgetanzt:

‌Schockierend! Caruana überzieht und wird von Zviad Izoria brilliant bestraft - Fabiano verliert die Partie, die Führung, 7,6 Elopunkte und Platz 2 in der Weltrangliste

Zviad entschuldigte sich hinterher: "Ich schäme mich fast, so eine Stellung zu gewinnen, aber was kann ich machen?". Dafür gab es allerdings keinen Grund, da er ab einem gewissen Zeitpunkt perfekt spielte, dabei selbstbewusst und er behielt auch Vorteil auf der Uhr.

Das Interview nach der Partie (und die gesamte Liveshow zu Runde 4):

Der einzige andere Sieger in Runde 4 war Sam Shankland mit Schwarz gegen Ray Robson in einer merkwürdigen Partie. Sams Kommentar:

Viele seiner Züge empfand ich als sinnlos, aber wenn ich gegen Ray spiele ist das oft der Fall und ich verliere!

Diesmal allerdings nicht, Ray erzeugte taktische Motive, die für ihn nicht funktionierten, und wurde dafür bestraft. Damit konnte Sam die Führenden Wesley So und Varuzhan Akobian einholen, und in Runde 5 hatte er dann Weiß gegen Caruana. 

Sam Shankland teilt die Führung nach fünf Runden | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Dazu von Maurice Ashley befragt meinte Shankland:

Natürlich ist er der viel bessere Spieler, aber wenn der Bessere immer gewinnt wäre Schach ein sehr langweiliges Spiel!

‌Ist Caruana gut genug erholt, um gegen Shankland zu bestehen?

Die Eröffnung in dieser Partie war dann keinesfalls langweilig, im angenommenen Damengambit spielte Caruana fast im Blitztempo 8…g6?!

‌Caruana neuert mit 8...g6!?

Es war immerhin der WM-Herausforderer, also sollte man keine Neuerung auf die leichte Schulter nehmen, aber Sam brauchte nicht allzu viel Bedenkzeit für die Antwort 9.Sc3 Lg7 10.d5!


Ein immer noch schockierter Shankland meinte hinterher "Ich denke, dass d5 für Weiß fantastisch ist, aber er spielt so schnell...". Hier war der Bluff allerdings vorbei, Caruana betrachtete 17 Minuten lang seine Stellungsruine. Im Beichtstuhl (‌confession booth) erschien er nicht, aber nach der Partie kommentierte er ‌8..g6 Maurice gegenüber so:

Es ist einfach ein schlechter Zug. Es überrascht mich nicht, dass es noch nie zuvor gespielt wurde, da es einfach schlecht ist, und Sam zeigte quasi warum. Aus irgendeinem Grund sah es am Brett für mich interessant aus, und dann fragte ich mich, warum ich das gespielt habe. Natürlich kann ich 8…Be7 spielen, aber ich weiss nicht, ich wollte etwas anderes, und offensichtlich war ich immer noch etwas durcheinander (I was still a bit tilted).

Auf die Frage, ob 8...g6 Vorbereitung war, meinte Caruana: "Wenn das meine Vorbereitung ist, brauche ich wirklich Hilfe!" | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Nach 18 Zügen hatte Schwarz einen Bauern weniger, und es gab wenig Gutes in seiner Stellung:

Ich hatte nie Kompensation. Ich versuchte einfach, methodisch Bauern abzutauschen. Es war so ein schlechtes Endspiel! Ich war mir ziemlich sicher, das ich irgendwann auf Verlust stand, auch wenn ich keinen klaren Gewinn für ihn sah.

Spieler und Kommentatoren diskutierten hinterher vor allem den 40. Zug:


Shankland hatte hier noch 17 Minuten, sein Gegner noch eine für den letzten Zug vor der Zeitkontrolle. Es gab viele Möglichkeiten, darunter 40.Txa5 und das von Caruana als (für ihn) "sehr bedenklich" bezeichnete 40.Kh3, wonach vielleicht ein Tempo entscheidet. Stattdessen gab Sam mit 40.Kg4?! Txg2+ alle Bauern am Königsflügel. Caruana dachte, dass Weiß sich darauf "nie und nimmer" einlassen sollte, außer er sieht etwas Konkretes gegen den schwarzen König. Aber Weiß hatte nichts und vier Züge danach endete die Partie mit Remis.

Shankland war enttäuscht, aber lobte auch seinen Gegner:

Wie letztes Jahr stand Caruana gegen mich furchtbar, aber es war nie klar gewonnen und ich konnte den Sack nicht zumachen. Aber schau, viele bekommen gegen ihn gute Stellungen. Er wäre nicht der Spieler, der er ist, wenn er dann einfach verlieren würde!

Fabiano Caruana spricht über diese Partie und seine Niederlage gegen Zviad Izoria (und der Rest des Livekommentars zu Runde 5):

Die Favoriten mühen sich ab 

Wie einleitend bereits erwähnt: es wäre viel schlimmer für Caruana, wenn seine Rivalen gewonnen hätten, aber stattdessen leistete der "Rest des Teilnehmerfelds" zähen Widerstand. Awonder Liangs Schwarzremis gegen Nakamura in Runde 4 führte dazu, dass der 15-jährige in nur vier Runden gegen drei top10-Spieler Remis halten konnte! Seine Reaktion:

Da es nun vorbei ist, wünsche ich insgeheim, dass ich etwas mehr versucht hätte, sie zu besiegen… Nun denke ich, vielleicht sollte ich mich mehr anstrengen und womöglich irgendwann eine oder zwei Partien gegen sie gewinnen!

Awonder Liang spielte gegen Caruana, So und Nakamura remis, auch wenn die Niederlage gegen Akobian etwas Sand im Getriebe ist | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Das ist durchaus denkbar. Aleksandr Lenderman konnte den Stars letztendlich ebenfalls Paroli bieten, nach der harten Niederlage gegen Caruana rehabilitierte er sich mit hervorragenden Partien in Runde 4 und 5 gegen Wesley So und Hikaru Nakamura. Zweimal stellte er seinen Gegnern zwischenzeitlich Probleme, bevor es am Ende Remis wurde. Ab sofort sollte es für Awonder und Aleksandr einfacher werden, letzterer versprach “Ich will in diesem Turnier sicher mit keiner Farbe den Prügelknaben spielen”.

Weder Hikaru Nakamura noch Wesley So konnten Alex Lenderman besiegen | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Fünf Remisen im bisherigen Turnier kosten Hikaru Nakamura 10 Elopunkte, auch wenn er durch Königsindisch mit beiden Farben in den letzten zwei Runden alles auf eine Karte setzte. Er beschrieb sein Problem:

Das ist quasi das Problem. Wir haben eine so viel höhere Elozahl als alle anderen, dass wir Elopunkte verlieren, wenn wir nicht mit beiden Farben auf Gewinn spielen. Also versuchen wir wohl alle Dinge, die wir normalerweise nicht machen würden. So wie heute würde ich gegen Magnus oder andere nicht spielen. Was Fabiano heute machte - ich bin mir sicher, dass er das gegen Magnus, Anish, andere wirklich nicht tun würde! Wir nehmen mit beiden Farben Risikos, und wenn der Gegner dann sehr gut spielt oder gut vorbereitet ist, kann man jede Menge Probleme bekommen. Deshalb ist es so schwer, hier Partien zu gewinnen.

Auf Twitter zitierte er Yogi Berra:

Wesley So hat weniger Grund, sich über Remisen zu beschweren, da er in den ersten beiden Runden gewann und im Turnier die Führung teilt. In seinem Interview mit Maurice erwähnte er, dass er Twitter nicht wirklich versteht und warum Hikaru Nakamura da Essen zeigt. Er bekam eine Antwort! (auch auf Twitter, aber das Foto erschien auf Instagram)

In honour of Wesley So liking all my food pictures....dinner last night!

A post shared by Hikaru Nakamura (@gmhikaru) on

Der Stand im Turnier nach fünf von elf Runden:


Paikidze and Wang verteidigen die Führung

Nazi Paikidze besiegte in Runde 4 Anna Sharevich | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Die dritte Runde im Damenturnier hatte fünf entschiedene Partien, das übertrafen sie noch in Runde 4!

Nazi Paikidze und die 15-jährige Annie Wang führten vor der Runde und gewannen beide wiederum. Annie schwankte vorübergehend, aber am Ende besiegte sie ihre Freundin Jennifer Yu, indem sie ihre Bedenkzeit besser einteilte. Paikidze gelang eine brutale Miniatur:


Anna Sharevich konnte sich hier mit 24…Sg8!! verteidigen, aber ihre Gegnerin nannte das einen "einfach unmenschlichen Zug". In der Partie folgte 24…De5 25.Sf5! Sxd5 26.Lxd5 Txd5 27.Da4+ und angesichts Matt in 4 gab Schwarz auf.

"Wie gewonnen so zerronnen" - oder umgekehrt: Anna gewann tags zuvor in ähnlichem Stil gegen Irina Krush, die heute ebenfalls die "richtige" Rolle bei einem Mattangriff hatte!

‌Das Glück ist im schach launisch... an einem Tag wirst Du matt gesetzt, am nächsten Tag setzt Du selbst matt!

In Runde 5 hatten die beiden Führenden Probleme, aber Akshita Gorti verlor dann im Endspiel gegen Annie Wang den Faden. Nazi Paikidze musste einen "Fingerfehler" gegen die an 2 gesetzte 7-malige US-Meisterin Irina Krush beinahe teuer bezahlen:


Sie erklärte:

Ich entschied mich für 26…De7! und berührte dann den Springer!

Aufgrund von "berührt geführt" musste sie nun 26…Sa7?! spielen, und nach 27.Se5! stand Schwarz bedenklich, da die weissen Schwerfiguren in die schwarze Stellung eindringen können. Am Ende musste Irina sich allerdings mit Remis begnügen. Die einzige entschiedene Partie Goletiani-Feng 0-1 hatte keinen Einfluss auf den Stand oben in der Tabelle. 

In der letzten Runde vor dem einzigen Ruhetag treffen die Führenden Akobian und Shankland aufeinander, trotz Fabianos Missgeschick wirkt So-Izoria wie eine gute Chance für Wesley So Richtung Titelverteidigung. Die anderen Partien der "Big 3" sind Robson-Caruana und Nakamura-Xiong. Die Runde beginnt wiederum um 20:00 MESZ (13:00 Ortszeit in St. Louis), mit Livekommentar von Yasser Seirawan, Jennifer Shahade und Maurice Ashley auf chess24.   

Siehe auch:


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