Berichte 30.04.2018 | 13:47von Colin McGourty

US-Meisterschaft, R10-11: Shankland auf Wolke sieben

Sam Shankland ist der überraschende ("schockierende") US-Meister 2018. 3/3 in den letzten drei Runden bedeutete insgesamt überragende +6, damit gewann er auch 30 Elopunkte und ist erstmals in seiner Karriere Mitglied im Club 2700+. Der 26-jährige hatte einen halben Punkt Vorsprung auf Fabiano Caruana, obwohl der WM-Herausforderer mehr punktete als zuvor bei Triumphen in Superturnieren. Der Titel bei den Damen ist noch nicht vergeben, da die 15-jährige Annie Wang gegen Titelverteidigerin Sabina Foisor verlor. Sie spielt nun am Montag einen Stichkampf gegen die US-Meisterin 2016 Nazi Paikidze.

Shanklands Reaktion auf den Meistertitel! | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Du kannst alle Partien der US-Meisterschaft 2018 im Viewer unten nachspielen - ein Klick auf ein Ergebnis öffnet die Partie mit Computeranalyse, mit der Maus über einen Spielernamen fahren zeigt dessen Resultate:

Vorspiel zur Schlussrunde der US-Meisterschaft 2018 waren die Ereignisse tags zuvor. In Runde 10 gab es die ersten Siege für die Teenager Jeffery Xiong (gegen Aleksandr Lenderman) und Awonder Liang (gegen Zviad Izoria) sowie, unglaublicherweise, für den 4-maligen US-Meister Hikaru Nakamura. Hikarus Kommentar zum Sieg gegen Varuzhan Akobian: “Var spielt aus irgendeinem Grund immer Französisch und verliert dann immer unnötig".

So und Caruana kibitzen bei Onischuk-Shankland | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Robson-So war das einzige Remis in dieser Runde und dabei wichtig: nach acht Remisen in Serie konnte der US-Meister 2017 Wesley So seinen Titel definitiv nicht mehr verteidigen. Das Führungsduo gab weiter Gas, Fabiano Caruana spielte Sizilianisch und gewann gegen Yaroslav Zherebukh glatt in 31 Zügen. Sam Shankland behielt allerdings vor der letzten Runde einen halben Punkt Vorsprung, da Alexander Onischuk erst eine zuvor ausgeglichene Stellung verdarb und dann mit 28.f4? patzte:


Sam übersah ein extrem starkes taktisches Motiv – 28…Sxf4!! 29.Lxf4 Dxd4+ 30.Kh1 und nun ist nach 31…Dxf4! die Dame wegen Grundreihenmatt tabu. Sein 28…De8!, was Damentausch erzwang, kann man allerdings kaum als Fehler bezeichnen. Er bezeichnete es als Boris Gelfands Methode: den sichersten Gewinnzug wählen, egal wie lange die Partie danach noch andauert. Er hatte gesehen, dass sein Springer auf d5 im Endspiel zum Monster wird. Sein Kommentar zur verpassten taktischen Chance: "Ich hätte es wohl gesehen, wenn ich es sehen musste".

“Es wird fantastisch, dass ich mich US-Meister nennen kann”

Damit konnten in der letzten Runde nur noch Shankland-Liang und Caruana-Onischuk den Titelkampf beeinflussen, die vorab potentiell entscheidende Partie So-Nakamura war nur noch Nebenschauplatz. Die Spieler sahen das auch so und remisierten in 30 Zügen. Wesley So blieb so ungeschlagen, aber erzielte nach anfangs 2/2 neun Remisen. Er war von Sams Ergebnis ebenso schockiert wie alle anderen: “Wenn Du mir vor dem Turnier gesagt hättest, dass Shankland mit +6 gewinnt, wäre meine Reaktion 'Computerhilfe'!". Hikaru resümierte "ich war vor allem eingerostet", in den zwei Monaten seit Gibraltar hatte er kein Schach gespielt.

Die erste Überraschung kam von Awonder, aber Sams Gegen-Überraschung war in höherem Sinne der KO | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Aber nun zum Mann des Tages [oder der Woche(n)]! Sam Shankland wusste vor der letzten Runde, dass er sein Schicksal in eigener Hand hatte - ein Sieg bedeutete den Meistertitel ohne Stichkampf gegen Fabiano Caruana. Später sagte er “Ich wollte sicher nicht ab dem ersten Zug auf Biegen und Brechen spielen", aber sein junger Gegner half ihm mit Caro-Kann und dem “sehr direkten” (Shankland) 7…e5!?, zuvor spielte das dieses Jahr David Navara in einer Blitzpartie im Match gegen Wei Yi. Sam war davon allerdings nicht überascht und antwortete a tempo 8.h3, nach eigener Aussage ”eine schlaue Idee":


Mit diesem Zug erzielte Anton Demchenko beim Portugal Open im Februar einen Sturmsieg in 25 Zügen gegen Melih Yurtseven. Aber da Awonder nun 16 Minuten überlegte, erwischte es ihn offensichtlich auf dem falschen Fuß. Das war für ihn eine schlechte Nachricht, da die Situation bereits kritisch war. Sam verriet hinterher "Schwarz muss wirklich 8…Sa5 spielen”, womit er einen Bauern gewinnt aber Weiß hat “enorme Kompensation”.

Stattdessen kopierte Awonder Yurtseven und spielte sofort 8…exf4 9.hxg4, wonach Sam nach eigener Einschätzung Kompensation für einen nicht geopferten Bauern hatte. Der Rest war so souverän, dass Shankland es als vielleicht seine beste Partie im Turnier bezeichnete (den Sieg gegen Ray Robson allerdings noch höher bewertete). Nach 23 Zügen war es für Schwarz bereits hoffnungslos:


Um den d-Bauern zu behalten, gab Awonder nun mit 23…Thd8?! 24.Txh7 den h-Bauern, aber das war Verzweiflung statt Hoffnungsschimmer. Sam musste danach nur noch seine Nerven kontrollieren und war dann neuer US-Meister. Als Awonder im 43. Zug aufgab, war es soweit:

Durch diesen Händedruck war Sam Shankland US-Meister | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

‌Neben dem weltweit längsten Schachkönig hat dieses Gebäude an der Maryland Avenue in St. Louis nun vielleicht auch den Weltrekord für das breiteste Lächeln.

Nach einem langsamen Turnierbeginn - Sam fühlte sich "schlapp" und hatte gegen zwei ruhige Remisen nichts einzuwenden - begann sein absolut beeindruckender Lauf:


Seine Turnierleistung war 2884, damit gewann er 30,4 Elopunkte und ist erstmals in seiner Karriere Mitglied im Club 2700+. Das war eine schlechte Nachricht für seinen Trainer/Herausgeber Jacob Aagaard, der Wimbledon-Finaltickets gegen Sams Vorstoss auf über 2700 gewettet hatte (die komplette Geschichte in Jacobs Blog):

Er landete damit auch vor dem Weltklasse-Trio Caruana/So/Nakamura. Im Interview mit Maurice Ashley war Sam wohl der stolzeste und glücklichste Mensch in St. Louis:

Damit hatte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet! Ich dachte nie, dass ich eine Chance auf den Turniersieg habe. Selbst gestern nicht, ich spielte gegen Onischuk, stand nicht besser und sah Yaros schlechte Stellung (‌gegen Caruana). Das ist die Krönung meines Lebenwerks. Jahrelang habe ich Blut und Wasser geschwitzt, nun werde ich dafür zehnfach belohnt!

Fast fehlten ihm die Worte beim anschliessenden:

Es klickte im richtigen Moment, ich weiss nicht einmal wie das passierte. Es ist so surreal. Selbst heute dachte ich nur an diese eine Partie, und nun überrumpelt es mich. Ich bin einfach...es ist amazing!

Dann “dies und Gold bei der Olympiade sind die krönenden Momente meiner bisherigen Karriere", wobei er keinen Zweifel hatte am "besten Ergebnis aller Zeiten" nun. Sam, der bei Olympiaden bereits Gold individuell und mit der Mannschaft erzielte, kann im Sommer in Batumi wieder Ruhm erwerben. Aber erst kann er den Moment geniessen - "es wird fantastisch, dass ich mich US-Meister nennen kann!".

Das komplette Interview (und der Rest der Liveshow zu Runde 11):

Caruana knapp dahinter

Caruana und sein Widersacher | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Fabiano Caruana hatte hinterher wohl gemischte Gefühle. Er übertraf seine +4 Ergebnisse in Berlin und Baden-Baden, aber +5 nach lockerem Sieg in der letzten Runde gegen Alexander Onischuk reichte eben nicht:

‌Ziemlich überrascht, dass +5 nicht reichte. Gratulation an Sam, der durchgehend hervorragend spielte.

Am Ende war die unnötige Niederlage gegen Zviad Izoria - er hatte in Remisstellung Remis abgelehnt und dann verloren - fatal:

Danach hatte ich einen halben Punkt Rückstand auf Sam - ich glaube, er hatte +2 und ich +1. Ich konnte nicht damit rechnen, dass wir dann beide +4 in sieben Runden erzielten. Ich bin mit meinem Spiel nach dieser Partie zufrieden, aber ich dachte nicht, dass es (Verlust gegen Izoria) so teuer würde. Nach dieser Niederlage war ich immer noch recht optimistisch.

Zeitnah kam dann eine Provokation des Weltmeisters, Sam Shankland war einer von Carlsens Sekundanten im Match gegen Sergey Karjakin. Die (nicht vorhandene) erste Hälfte des Tweets wäre wohl "Wie willst Du Weltmeister werden, wenn Du nicht einmal die US-Meisterschaft gewinnen kannst?".

‌Andererseits ist es lange her, dass ich zuletzt norwegischer Meister wurde

Im Gesamtbild war es allerdings ein weiterer großer Auftritt von Fabiano. Obwohl er fast ohne Pausen dazwischen drei Topturniere spielte, verbesserte er seine Elo auf 2822, 21,4 Punkte hinter Magnus. Ende Mai treffen sie bei Altibox Norway Chess erneut aufeinander.

Der Endstand im Turnier:

Wie Du siehst, belegten So und Nakamura respektable Plätze, ohne dabei jemals in den Kampf um den Turniersieg eingreifen zu können. Ray Robson sollte man vielleicht erwähnen, da er sich nach zwischendurch drei Niederlagen in vier Runden gut erholte. Er spielte auch einen der schönsten Züge in der letzten Runde.

Nach dramatischer Partie in der letzten Runde belegte Robson Platz 4 | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Jeffery Xiong erlag bei 36.Kxg3?? der Versuchung, in gegnerischer Zeitnot schnell zu spielen - die Strafe dafür war 36...Tg8+! 37.Kf2:


37…Txg2+!! und Weiß gab auf. 38.Kxg2 Dg4+! gewinnt sofort, da nur 39.Sg3 mit Damenverlust Matt in zwei verhindern kann.

Annie Wang stolpert über die letzte Hürde

Die US-Meisterin wird nun im Schnellschach-Stichkampf zwischen Nazi Paikidze und Annie Wang ermittelt, dabei konnte die Entscheidung durchaus bereits in der letzten oder gar in der vorletzten Runde fallen.

Die US-Meisterin 2018 - wird es Annie Wang oder Nazi Paikidze? | Fotos: Lennart Ootes, Turnierseite  

Gegen Anna Zatonskih verpasste die 15-jährige Annie Wang eine Chance (17.f5!) auf großen Vorteil, aber da sie vor der vorletzten Runde einen Punkt Vorsprung hatte schienen die Chancen auf den Turniersieg nach dem ungefährdeten Remis sehr gut. Nach der Partie musste Annie Wang das Gebäude verlassen und Hausaufgaben für die Schule machen - denkbar dabei, dass man sie für das fällige Siegerinterview als neue US-Meisterin zurück rufen würde.

Nur der weiße Kollaps kurz vor der Zeitkontrolle verhinderte den US-Meistertitel für Annie Wang schon vor der letzten Runde | Fotos: Lennart Ootes, Turnierseite 

Nazi Paikidzes Gewinnversuche hatten scheinbar den gegenteiligen Effekt:


Wenn Tatev Abrahamyan sich hier einfach konsolidiert hätte (38.De2 oder ein Königszug) wäre es nur die Frage, ob sie einen gesunden Mehrbauern verwerten kann oder nicht. Stattdessen spielte sie in Zeitnot 38.Ta5?, Paikidze konterte mit 38…Df3! Plötzlich war die Partie komplett gekippt, nach 39.Df1 Sd2! stand Schwarz auf Gewinn. Wenn Tatev mit noch einer Minute auf der Uhr 40.Kh1! gefunden hätte, könnte sie allerdings jedenfalls weiterspielen. Aber es kam 40.Se1??

40…Dd1! und Weiß gab auf - die weiße Dame ist angegriffen und kann nicht ziehen, ohne Matt zu ermöglichen. 

Damit war die Lücke vor der letzten Runde nur noch ein halber Punkt, aber die weiterhin ungeschlagene Annie Wang blieb zunächst gelassen und erreichte mit Schwarz gegen Titelverteidigerin Sabina Foisor eine bessere Stellung:


Computer empfehlen 19…Dh2 sofort oder nach 19…Sxc3, Schwarz kann auch mit 19…a5 einen eigenen Angriff einleiten. Annie spielte jedoch 19…Sb4? Danach folgte 20.Dd2 Sed5? (20…Dh2 war immer noch der Zug, um jedenfalls etwas Material mitzunehmen) 21.Sxd5 Sxd5 22.g5! und Weiß hatte vernichtenden Angriff. Sabina verriet, dass sie von Sam Shanklands Buch über "pawn power" inspiriert wurde (speziell, dass ihre Gegnerin die Züge 7…h6 und 27…f6 nicht zurücknehmen konnte).

Erstmals im Turnier konnte Annie Wang Trost gebrauchen | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Annies Kommentar:

Ich dachte, dass ich viel besser stehe, und dann 19…Sb4? Ich weiss nicht, warum ich das spielte, und dann stand ich einfach nicht mehr gut.

Trotz dieser Niederlage konnte Annie bereits US-Meisterin werden. Nazi Paikidze hatte gegen Rusudan Goletiani gewisse Probleme, aber konnte dann die Notbremse ziehen:

Ich kann es eigentlich nicht glauben. Zu einem gewissen Zeitpunkt dachte ich, dass heute der letzte Tag ist- ich stand schlecht und Annie viel besser, ich hatte die Hoffnung bereits aufgegeben. Dann spielte ich weiter, und plötzlich sah ich ihre Stellung und dass sie total verloren steht. Nun musste ich tun was immer nötig war, um nicht zu verlieren, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits mehr oder weniger Ausgleich erreicht. Sobald sie aufgab, bot ich Remis.

Paikidzes Remis gegen Goletiani verlängerte die US-Meisterschaft 2018 um einen Tag! | Foto: Lennart Ootes, Turnierseite 

Das Remisangebot wurde akzeptiert, somit waren Paikidze und Wang gleichauf mit 8/11 bei einem Punkt Rückstand für die Dritte Irina Krush:

Der Stichkampf wird am Montag zur selben Zeit wie üblich ausgetragen. In zwei Schnellpartien haben die Spielerinnen 25 Minuten Bedenkzeit plus 5 Sekunden delay pro Zug. Bei Gleichstand danach Armageddon mit der ungewöhnlichen Bedenkzeit 5+2 für Weiß und 4+2 für Schwarz, bei einem Remis ist die Schwarzspielerin US-Meisterin. Ungewöhnlich ist dabei, dass es bei Amageddon normalerweise kein Inkrement gibt, zumindest nicht vor dem 61. Zug. Bei diesem Format ist die eine zusätzliche Minute wohl weniger relevant als sonst, damit scheint die Schwarzspielerin klar im Vorteil.

‌Wir teilen Platz eins und stechen morgen um den Titel. Möge die Bessere gewinnen!

Schalte ein ab 20:00 MESZ (13:00 Ortszeit in St. Louis), mit Livekommentar von Yasser Seirawan, Jennifer Shahade und Maurice Ashley hier auf chess24.   

Siehe auch:


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