Berichte 11.11.2013 | 23:00von IM Georgios Souleidis

Schach-WM Anand-Carlsen, 3. Partie: Nimm den Bauern "Vishy"!

Die Zeit des Abtastens ist vorbei. Nach zwei schnellen Remis zu Beginn der Schach-WM entwickelte sich die 3. Partie zu einem echten Kampf. Viswanathan Anand riss die Initiative an sich, verpasste aber die Möglichkeit eventuell in Führung zu gehen. Nachdem die Partie unentschieden endete, gab Magnus Carlsen zu, dass er einfach nur froh war „überlebt zu haben“. In einer exklusiven Analyse für chess24 geht Jan Gustafsson auf Anands verpasste Chance ein.

Die Sicht der Zuschauer zu Beginn der 3. Partie. | Foto: Anastasia Karlovich

Die Frustration der Schachfans blieb nach den zwei schnellen Remis zu Beginn des Matches nicht aus. Manche zweifelten direkt den WM-Modus mit zwölf Partien an, manche die Spieler und in den Pressekonferenzen drehten sich die Fragen hauptsächlich um den eher enttäuschenden Auftakt.

Dementsprechend waren alle über den Verlauf der 3. Partie erleichtert. Sogar Carlsen, der einen schwierigen Tag hatte, konnte ihm etwas Positives abgewinnen:    

Es ist gut, dass das Match an Fahrt aufgenommen hat. Vielleicht waren wir beide immer noch ein wenig nervös heute.


Der deutsche Großmeister und chess24-Mitbegründer Jan Gustafsson schaut auf die heutigen Ereignisse zurück und erläutert zwei unterschiedliche Ansätze Schach zu spielen:

1. ♘f3 Los gehts.

1... d5 Die erste Partie lief gut für "Vishy", so dass es keinen Grund gibt die Eröffnung zu wechseln. Dass Carlsen dagegen 1.Sf3 wiederholt, ist überraschender. 

Der Anführer der "Lasst uns Schachspielen-Schule" | Foto: Anastasia Karlovich

Auch auf die Gefahr hin die üblichen Klischees zu bedienen, repräsentiert dieses Match einen Kampf der Generationen - allerdings nicht nur hinsichtlich des Alters, sondern auch hinsichtlich der Eröffnungen. Ich behaupte, dass Anand ein Mitglied der "Habe ein Repertoire, kenne deinen Stoff tiefgründig"-Schule ist, genauso wie Kramnik, Gelfand, Topalov, Aronian und Leko. Das heißt natürlich nicht, dass diese Jungs ständig die gleichen Eröffnungen spielen...wir erinnern uns, wie Anand gegen Kramnik plötzlich 1.d4 spielte. Es ist eine wissenschaftliche Herangehensweise, die auf computer-assistierte Vorbereitung basiert und darauf Wert legt, dass man innerhalb bekannten Territoriums nach neuen Ideen sucht, die Vorteil gegenüber seinen Gegnern gewähren.

Carlsen, auf der anderen Seite, ist der prominenteste Vertreter, der "Lasst uns Schach spielen"-Schule. Dessen Mitglieder legen mehr Wert darauf, eine kluge praktische Auswahl zu treffen, nach der sie nicht in die Vorbereitung des Gegners laufen und den richtigen Kampf ins Mittelspiel verschieben. Weitere Vertreter mit einem ähnlichen Ansatz sind Nakamura und Caruana. Damit ihre Herangehensweise funktioniert müssen diese Spieler universeller agieren und sich in Situationen wohler fühlen, die beide Spieler nicht gut kennen.

Die 1. Partie war ein Erfolg für die alte Schule (Anand war besser vorbereitet als Carlsen), während die 2. Partie ein Sieg für Carlsens Vorgehensweise war - ich überraschte dich und du hast dich nicht getraut die kritischste Variante zu spielen. Das waren natürlich nur moralsiche Siege, da beide Partien remis endeten. Zurück zu dieser Partie.

2. g3 g6 3. c4 Hier ist die Abweichung von der 1. Partie, in der 3.Lg2 geschah. 3.c4 ist die Alternative, um Schwarz daran zu hindern Lg7 nebst e5 zu spielen. Das ist alles wohlbekannt und dürfte Anand nicht überrascht haben, insbesondere nachdem diese Variante in der 1. Partie auf dem Brett stand, was mich im Umkehrschluss überrascht. Sollte Carlsen nicht Anand überraschen, oder hat er in dieser Variante eine Überraschung vorbereitet?

3. ♗g2 ♗g7 4. d4 c6 5. 0-0 ♘f6 6. b3 0-0 7. ♗b2 ♗f5 8. c4 ♘bd7 9. ♘c3 dxc4 10. bxc4 ♘b6 11. c5 ♘c4 12. ♗c1 ♘d5 13. ♕b3 ♘a5 14. ♕a3 ♘c4 15. ♕b3 ♘a5 16. ♕a3 ♘c4 mit Remis geschah in der 1. Partie.

3... dxc4! So muss man spielen. Schwarz gewinnt Zeit, indem er Weiß zwingt den Bauern zurückzugewinnen. Er möchte einen Aufbau mit Sc6, e5, Sge7, h6 und 0-0 wählen, was ihm eine komfortable Stellung sichert.

3... d4 ist ebenfalls spielbar, gibt Weiß aber mehr Möglickeiten auf Vorteil nach 4.Lg2 und 4.b4. 4. ♗g2 and (4. b4 )

4. ♕a4+

4. ♘a3 ist der andere Weg, um den Bauern zu schlagen. Schwarz steht gut nach z.B. 4... ♗g7 5. ♘xc4 ♘c6 6. ♗g2 e5

4... ♘c6 5. ♗g2 ♗g7 6. ♘c3 Ein kleiner Bluff. Indem Weiß das Schlagen auf c4 verzögert, möchte er verhindern, dass Schwarz den geplanten Aufbau mit e5 und Sge7 wählt.

6... e5! Klappt nicht. Der Grund, um diesen Zug nicht zu spielen, wäre der hinterhältige Zug 7.Sxe5, doch der geht nach hinten los.

7. ♕xc4

7. ♘xe5? ♗xe5 8. ♗xc6+ bxc6 9. ♕xc6+ ♗d7 10. ♕e4 f6 11. f4 ♘e7 12. fxe5 ♗c6!

7... ♘ge7 8. 0-0 0-0 9. d3 h6 Schwarz hat den gewünschten Aufbau erreicht und kann frohgemut in die Zukunft schauen, so frohgemut wie man in einer ausgeglichen Stellung gegen Magnus halt schauen kann.

10. ♗d2 ♘d4 Ich mag diesen Zug nicht. Obwohl Sd4 eine übliche Idee in dieser Struktur ist, um Weiß zu zwingen seinen zentralisierten Springer zu tauschen und Raum zu gewinnen, wäre es nicht besser zuerst mit einem Angriff auf die Dame ein Tempo zu gewinnen?

10... ♗e6 sieht für mich natürlicher und stärker aus, z.B. 11. ♕a4 (oder 11. ♕c5 ♘d4! 12. ♘xe5 b6! 13. ♕a3 ♗xe5 14. ♗xa8 ♕xa8 15. ♕xe7 ♘xe2+! 16. ♘xe2 ♕f3! Eine hübsche, aber recht irrelevante Variante.) 11... ♘d4 12. ♖ac1 c6 13. ♕a3 b6 14. ♖fe1 ♖c8 und Schwarz steht gut.

11. ♘xd4 exd4 12. ♘e4 Nun hat Weiß nach Le6 die zusätzlich Option Dc1 mit Angriff auf den Bauern h6, so dass Schwarz hier nicht ein Tempo gewinnt.

12... c6

12... ♗e6? 13. ♕c1 ♔h7 14. ♘c5

13. ♗b4? Das sieht nach Nerven aus für mich. Carlsen hat in diesem Match noch nicht sein übliches Niveau erreicht. Der Zug macht zwar generell Sinn, da der Läufer den Springer fesselt und die schwarzen Felder angreift, aber das Timing ist schlecht gewählt. Die korrekte Zugfolge lautete

13. ♕c1! und jetzt muss Schwarz ein Tempo verschwenden, um mit 13... ♔h7 den Bauern h6 zu decken. Nach 14. ♗b4 kann Schwarz seine Figuren nicht wie in der Partie entwirren, wodurch Weiß etwas Druck behält. Carlsen in der Pressekonferenz: "Ich habe etwas Einfaches übersehen."

13... ♗e6 14. ♕c1

14. ♕c5 war vielleicht Carlsens Absicht. Ich bin mir nicht sicher, was er übersehen haben könnte, denn nach 14... ♘d5 or (14... ♘f5 )

14... ♗d5! Deckt alles und plant mit b6 nebst c5 fortzusetzen. Schwarz steht besser.

15. a4! Dieser Zug wurde kritisiert, aber ich mag ihn. Carlsen macht das Beste aus der Situation, indem er b6 antizipiert und versucht Gegenspiel mit seinem a-Bauern zu kreieren.

15... b6 Gemäß dem Plan, aber

15... a5! 16. ♗a3  und jetzt (16. ♗xe7 ♕xe7 17. ♕c5 ♖fe8 ) 16... b6 mit der Idee weißes a5 zu verhindern, scheint viel stärker.

16. ♗xe7 Unangenehm, aber bevor der Läufer mittels c5 vom Spiel ausgeschlossen wird ein Muss.

16... ♕xe7 17. a5 Dieser Bauernvorstoß gibt Weiß etwas Gegenspiel, obwohl Schwarz auch hier komfortabler steht.

17... ♖ab8 18. ♖e1 ♖fc8  Den Turm hätte man auch woanders hinstellen können. Für mich ist die Aufgabe, die Türme auf der 1. oder 8. Reihe korrekt aufzustellen, schwieriger als Theoretische Physik (ausgenommen Raketentheorie dank Big Bang Theory), so dass ich keine Alternativen vorschlagen möchte.

19. axb6 axb6 20. ♕f4 ♖d8 21. h4 Nach frühen Ungenauigkeiten hat sich die Partie normal entwickelt. Carlsen hat für eine Weile laut meinem Houdini die besten Züge gespielt, aber Anand hat dank des Läuferpaars und Raumvorteils immer noch die einfachere Aufgabe.

21... ♔h7 22. ♘d2

22. h5 g5 23. ♕f5+ ♔g8 sieht aktiv aus, aber die Dame wird nicht in der Lage sein ihren Vorposten lange zu genießen. 24. g4! ♗e6 25. ♕f3 wäre vielleicht einen Versuch wert gewesen.

22... ♗e5 23. ♕g4 h5 24. ♕h3 ♗e6 25. ♕h1 Eine wirklich seltsame Damenwanderung führt zu dieser seltenen Konstellation mit der Lg2-Dh1-Batterie. Im Gegenzug für ihre komische Stellung hat die Dame h5 provoziert, was das Feld g5 schwächt und ein Ziel für den weißen Springer darstellt.

25... c5 26. ♘e4 ♔g7 27. ♘g5 b5! Objektiv betrachtet kein guter Zug. Er ändert aber den Gang der Partie und stellt Anand neue Probleme.

27... ♗c8 28. ♗h3 mit der Idee die Läufer zu tauschen, oder f5 zu provozieren, gehofft haben.

28. e3 Objektiv betrachtet kein guter Zug. Er ändert aber den Gang der Partie und stellt Anand neue Probleme.

28. ♘xe6+ ♕xe6 29. ♖a7 c4 ist auch kein Picknick für Weiß und zweifellos einfacher zu spielen für Schwarz als die Partie.

28... dxe3 29. ♖xe3 ♗d4? Verpasst eine Chance. Nimm den Bauern "Vishy"! Natürlich ist das mit Houdini als Hilfe einfach zu verlangen.

29... ♗xb2! führte zu einem großen und vielleicht gewinnbringendem Vorteil. Hier einige Varianten: 30. ♖ae1 ♖b6

a) 31. ♗h3 ♗d4 32. ♖3e2 (32. ♘xe6+ fxe6 33. ♖xe6 ♖xe6 34. ♖xe6 ♕f7 ; 32. ♗xe6 ♗xe3 33. ♗xf7 ♖xd3 34. fxe3 ♕e5−+ ) 32... ♕f6

b) 31. ♗d5 ♗d4 32. ♖xe6 fxe6 33. ♖xe6 ♕f8! 34. ♕g2 ♖dd6!∓ Nichts davon ist trivial, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass "Vishy" das hätte berechnen können. Offensichtlich entschied er aber, Magnus zu vertrauen. Das Match wird zeigen, ob ihn diese verpasste Chance teuer zu stehen kommt.

30. ♖e2 Weiß hat das Schlimmste überstanden. Er hat zwar immer noch Probleme, aber ungleichfarbigen Läufer, kombiniert mit dem geschwächten schwarzen König, sollten genug Gegenspiel bieten, um das Remis zu erreichen.

30... c4 31. ♘xe6+ fxe6 32. ♗e4 cxd3 33. ♖d2!

33. ♗xd3 ♗xf2+!

Abhijeet Gupta: Mehrbauer, mehr Zeit auf der Uhr und eine gute Internetverbindung, was mehr kann ein Inder wollen :)

33... ♕b4  34. ♖ad1 Schwarz gewinnt einen Bauern im Endeffekt, aber Weiß hat seine Aktivität erhöht, was bei ungleichfarbigen Läufern besonders wichtig ist.

34... ♗xb2 35. ♕f3 ♗f6 36. ♖xd3 ♖xd3 37. ♖xd3 ♖d8? Eine seltsame Entscheidung - den Bauern zurückzugeben und das Remis zu forcieren. Carlsen hätte noch arbeiten müssen, um die Stellung ausgeglichen zu halten nach

37... ♗d4

38. ♖xd8 ♗xd8 39. ♗d3! Wegen Db7 kann Schwarz den Bauern nicht halten. Der Rest erfordert vielleicht weitere Aufklärung, aber ich habe für eine Partie genug geschrieben. Ach, ernsthaft, es ist remis.

39... ♕d4 40. ♗xb5 ♕f6 41. ♕b7+ ♗e7 42. ♔g2 g5 43. hxg5 ♕xg5 44. ♗c4 h4 45. ♕c7 hxg3 46. ♕xg3 e5 47. ♔f3 ♕xg3+ 48. fxg3 ♗c5 49. ♔e4 ♗d4 50. ♔f5 ♗f2 51. ♔xe5 ♗xg3+ Ein harter Bürotag für Magnus. Wir werden sehen, ob es ihm helfen wird sein Selbstbewusstsein und seine übliche Stärke wiederzuerlangen, nachdem er diese heikle Partie gehalten hat. Seine Eröffnungspläne mit Weiß haben bis dato wenig beeindruckt. Für "Vishy" dagegen lief es in der Eröffnung super, aber er verpasst es in beiden Partien mit Schwarz auf Gewinn zu spielen. Bleibt dran!

1/2-1/2

Schachfans verfolgen die Partie in der Hotellobby | Foto: Anastasia Karlovich


Der Psychokrieg während eines Matches ist sehr intensiv. Falls Anand gewonnen hätte, dann hätte das den guten Start gekrönt und ihm sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Nachdem Carlsen aber die Niederlage vermied und später sogar ein Remisangebot ausschlug, gewann er während der Pressekonferenz die Oberhand.

"Vishy" betritt die Bühne. | Foto: Anastasia Karlovich


Anand schien seine Chancen unterschätzt zu haben, denn er gab kaum überzeugende Antworten auf die Fragen, warum er die schärfsten Varianten vermieden hat.

Warum er 29...Lxb2 nicht spielte:

Ich dachte, dass es keinen Sinn macht, weil Weiß Kompensation erhält. Vielleicht liege ich falsch, aber ich dachte, dass Weiß genug Spiel für den Bauern hat.


Warum er seinen Gegner nicht mit 37...Ld4 weiter unter Druck setzte:

Ich sah natürlich 37…Ld4 und normalerweise hätte ich diesen Zug gespielt, aber ich sah nicht, wie es nach z.B. 38.De2 weitergehen soll. Ich sah keinen Fortschritt und deswegen tauschte ich alles ab mit 37…Td8.


Warum er nicht ...Tf8 im 33. oder 34.Zug spielte:

Für mich ist nicht klar, dass ich besser stehe und ich wollte es nicht zu taktisch machen.


Anand war sogar über sein gutes Spiel nicht sicher. Über den exzellenten Zug 27…b5, den Carlsen unterschätzte, machte „Vishy“ die folgende seltsame Aussage:

Ich entschied mich einfach auf die ungleichfarbigen Läufer zu spielen mit b5 nebst c4 und ich denke, dass ich genug Gegenspiel hatte…


Machte der amtierende Weltmeister allen nur etwas vor, oder glaubte er wirklich, dass er derjenige war, der während dieser Spielphase um Ausgleich kämpfen müsste?

Carlsen dagegen, gab sich wie immer selbstbewusst.

Ein Journalist fragte Carlsen, ob er seine Fehler bereute: “Wirklich, ich habe nicht viel Zeit verschwendet meine Fehler zu bereuen, falls sie das fragen. Das ist komplett der falsche Weg.“ | Foto: Anastasia Karlovich


Die andere Top-Story des Tages war die Anwesenheit eines Spielers, der ebenfalls nie an einem Mangel an Selbstvertrauen litt – der frühere Weltmeister und jetzige FIDE-Präsidentschaftskandidat Garry Kasparov. Er kam gestern in Chennai an und machte sich sofort zum Mittelpunkt des Geschehens: Er beschwerte sich, dass es keine offizielle Begrüßung oder eine offizielle Einladung ins Pressezentrum gab. Wie auch immer, es war ein Sturm im Wasserglas und viele Offizielle wiesen amüsiert darauf hin, dass am Montag keine Partie stattfand; Heute wurde Garry unter den Zuschauern gesichtet:

GM Parmarijan Negi fügte eine Fußnote zu diesem Foto hinzu:

Parimarjan Negi: @Lennart_Ootes @Kasparov63 Das ist jetzt schon mein Lieblingsfoto von der Schach-WM! Kasparov sitzt neben dem Typen, der ihn nicht ins Pressezentrum ließ ;) 

Kasparov war von der heutigen Partie und generell über Anands bisheriges Spiel in der Eröffnung beeindruckt. Er lieferte auch eine Erklärung, warum „Vishy“ Schwierigkeiten hatte, mehr aus der 1. und 3. Partie herauszuholen, obwohl er jeweils besser stand:

Garry Kasparov: Psychologisch ist es schwierig auf Gewinn umzuschalten, wenn du dank deines Sicherheitsdenkens glaubst, dass ein Remis mit Schwarz ein gutes Ergebnis ist.

Die Anwesenheit Kasparovs wurde als Herausforderung für Anand angesehen – Kasparov hat in der Vergangenheit mit Carlsen gearbeitet, hatte Boris Gelfand vor dessen WM-Match gegen Anand im Jahr 2012 die Zusammenarbeit angeboten (offensichtlich weil Anand abgelehnt hatte, ihn bei seinen schachpolitischen Zielen zu unterstützen) und war höchst kritisch gegenüber den Spielern während des WM-Matches 2012. 

Dieses Mal war Anand vorbereitet und gab auf eine seltsame Frage während der Pressekonferenz eine gute Antwort: 

Journalist: Herr Kasparov ist hier. Was denken sie darüber? Er ist im Gebäude! Sind sie eingeschüchtert?

Anand: Ist er jetzt Elvis? Es ist gut, dass er hier ist, um sich das Match anzuschauen.


Nach einem Viertel des Matches steht es 1,5:1,5. Du kannst dir die 4. Partie mit allen Livekommentaren von Lawrence Trent, Tania Sachdev und Co. auf dem offiziellen YouTube-Kanal anschauen:


Werden wir morgen die erste entschiedene Partie sehen? Nicht verpassen!


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