Features 23.09.2016 | 07:45von WIM Fiona Steil-Antoni

Olympiade 2016 in Baku - ein Insiderbericht

Ich bin nun seit bereits einer Woche zurück aus Baku und hatte viel Zeit darüber nachzudenken, was diese Olympiade ausmachte, aber auch, was verbessert werden kann. Es war meine achte Teilnahme an einer Olympiade und daher sehe ich mich in der Position ein paar Vergleiche zu ziehen. Hauptsächlich möchte ich jedoch einige meiner Eindrücke von diesem großartigen Event in Baku, sowie meine Meinung über die Hauptgesprächsthemen mit euch teilen.

Zu allererst möchte ich nicht der großen Mehrheit widersprechen, die Baku 2016 für eine der besten Olympiaden bisher hält. Die Organisation, das Hotel, Essen und der Spielort waren allesamt auf einem sehr hohen Niveau und insbesondere die Gastfreundschaft habe ich bisher noch nirgends so erlebt – aber dazu später mehr.

Die spektakuläre Crystal Hall von außen und innen | Foto: Fiona Steil-Antoni

Es gab einige wenige kleinere Probleme, zum Beispiel die Busfahrpläne (die Abfahrtszeit 75 Minuten vor Rundenbeginn vom Hotel, das fünf Kilometer vom Spielort entfernt lag, schien mir ein bisschen übertrieben) oder die Klimaanlage, die den Spielsaal zu einer Gefriertruhe machte. Das wurde später zwar verbessert aber trotzdem war es für meinen Geschmack immer noch zu kalt.

Aufgrund der Busfahrpläne hatten die Spieler noch Zeit für einen "Power Nap" | Foto: Fiona Steil-Antoni

Abgesehen von diesen kleinen Fehlern gab es leider auch ein paar ernsthaftere Probleme, zuerst die Tiebreak Regeln, und zweitens und am Wichtigsten die getroffenen Sicherheits- und Anticheatmaßnahmen, 

Lela Javakhishvili teilte dies mit den Worten, „Es war seeehr kalt im Spielsaal :)” | Foto: Lana Afandiyeva

Beginnen wir mit den Tiebreak Regeln. Ich war mit meiner Partie in der letzten Runde relativ früh fertig und ging zurück in mein Hotelzimmer, um von dort die kommentierten Spitzenbretter zu verfolgen. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass selbst als die letzte Partie zwischen der Ukraine und Slowenien beendet war, noch nicht fest stand, wer der neue Olympiasieger war. Als ich allerdings Eljanovs Kapitän und seine Teamkameraden sah, die ihn freudig umringten, dachte ich mir, dass sie es besser als alle anderen wissen müssten, dass sie es geschafft haben.

‌Eljanov gegen Beliavsky: Drama, Verwirrung und verfrühte Freude

Da es für mich schon schwer war etwa eine Stunde später herauszufinden, dass in Wahrheit die USA Gold geholt hatten, möchte ich nicht wissen, wie es den ukrainischen Spielern ging, vor allem da ihr Freudenfest für die ganze Welt aufgenommen wurde.

Die schlussendlichen Sieger zu Beginn ihres Matches gegen Indien in Runde 7 | photo: Fiona Steil-Antoni

Um es klar zumachen, ich hätte keines der beiden Teams dem anderen vorgezogen (beide hätten den Sieg verdient gehabt), noch habe ich eine Meinung dazu, welches Tiebreak-System genutzt werden sollte. Der direkte Vergleich scheint nichtsdestotrotz ein guter Anfang zu sein, und ich stimme mit den beiden Herren überein.

„G‌lückwunsch, USA!
Ich hoffe, dass andere Sportarten das Tiebreak System übernehmen, damit ‌‌die Spannung nicht mit dem Event aufhört.”

„Wenn es mehr als eine Minute dauert, um herauszufinden, wer das verdammte Ding gewonnen hat, dann viel Glück mit der Zuscherfreundlichkeit”


Die Sache mit den Tiebreaks war jedoch nichts gegen die angewendeten Sicherheits- und Anticheatmaßnahmen. Es wurde schon VIEL darüber gesagt und geschrieben, daher ist alles was ich tun möchte, ein paar Ansichten herauszuheben, sowie meine Meinung dazu äußern.

Wir verbannen Stifte und durchsuchen Spieler.
Aber es ist okay, dass Spieler den Teamkapitän fragen, ob sie Remis machen dürfen.
Schwachsinn.

Als ich das erste Mal von dem Verbot der Stifte und Uhren hörte, war ich nicht sehr überrascht, da es bereits in der Vergangenheit gemacht wurde. Glücklicherweise bin ich nicht abergläubig was Stifte angeht, aber es hat mich geärgert, dass während jeder einzelnen Runde die Stifte, die ich von den Organisatoren bekam, regelmäßig den Geist aufgaben (Ich weiß nicht, ob andere Spieler das Problem auch hatten). Nichtsdestotrotz gab es, wie von Jon Ludvig Hammer dargelegt, wichtigere Dinge als Stifte oder sogar Bücher zu verbieten. So weit ich weiß war es das erste Mal, dass die Kapitäne keine Bücher in den Spielsaal mitbringen durften. Dies erscheint mir doch ziemlich leicht überzogen. Aber zurück zum Thema über die Remisabsprachen mit den Kapitänen. Wenn ihr euch fragt was damit gemeint ist, empfehle ich euch Irina Bulmagas Blog (auf Englisch), der die Probleme einer solchen Situation hervorhebt. Wiederum bin ich mir nicht sicher, wie man damit umgehen sollte, ob es überhaupt erlaubt sein sollte, zum Kapitän zu gehen, aber ich denke, dass dies für die FIDE wichtiger sein sollte als Bücher und Stifte.

„Noch zwei Tage und dann gibt es für Spieler und Kapitäne keinen Weg mehr zurück.”

Das Verbot, das mich am meisten ärgerte, war das Verbot von Kameras. Ich würde es verstehen, wenn man sie vor Beginn der Runde abgeben oder bei den Schiedsrichtern lassen müsste, aber ein komplettes Kameraverbot für Spieler und Kapitäne geht in meinen Augen eindeutig zu weit. Sogar bevor ich Teil der Schachjournalistenfamilie wurde, war ich immer versessen, so viele Bilder wie möglich bei Olympiaden zu machen - als Erinnerung. Von meinen vorherigen sieben Olympiaden habe ich Fotos von fast jedem unserer Matches  - Porträts, Fotos mit unseren Gegnerinnen, usw. Dies ist jetzt aber vorbei. Ich hatte das Glück einen Presseausweis zu bekommen, daher konnte ich an meinen Ruhetag ein paar Fotos schießen (Ich versuchte an den anderen Tagen vor Rundenbeginn noch mehr zu machen, aber es war mit der Security so stressig, dass ich diese Idee verwarf), aber ich habe kaum ein Foto von mir am Brett, geschweige denn ein Foto von einem Match. Für einige der Teilnehmer war es vielleicht die erste Reise ins Ausland und es macht mich gleichermaßen wütend wie traurig, dass sie, wenn von ihnen kein offizielles Foto gemacht wurde, ohne ein Foto aus dem Spielsaal heimkehren mussten. 

„Merkwürdige Anti-Cheatregeln bei @bakuchessol2016 - die Spieler müssen dem Schiedsrichter jedes mal Bescheid sagen, wenn sie zur Toiletten wollen, und diese müssen die Anfrage festhalten” 


Die Toilettenregel ist zwar zweifelsohne eine der prominentesten Maßnahmen, wenn auch aus den falschen Gründen. Meine erste Reaktion vor dem Flug nach Aserbaidschan war, dass ich darüber lachte, aber es stellte sich heraus, dass die Organisatoren es ernst meinten. Glücklicherweise hielt eine Petition angeführt von Judit Polgar und Malcolm Pein diese lächerliche Regel auf, obwohl ich nie eine offizielle Bestätigung erhielt, dass die Regel nicht länger in Gebrauch war. Hoffen wir, dass dies das letzte Mal war, dass jemand dachte, dass es eine gute Idee sei Schachspieler das Gefühl zu geben, zurück im Kindergarten zu sein. Nebenbei gesagt, ich glaube, dass diese Regel von der offiziellen Anti-Cheat Kommission weder empfohlen noch unterstützt wurde.

Zu guter Letzt gab es natürlich noch die Überprüfungen während der Partien. Ich denke man könnte ohne Probleme einen zweiteiligen Artikel nur über dieses Thema schreiben, aber erneut möchte ich nur einige wenige Leute zitieren und meine Sicht dazu darlegen.


‌„Spieler WÄHREND der Partie zu durchsuchen, widerspricht den ersten 4 Sätzen von Artikel 12.2 der Schachregeln.”

„Offizielle, die die Idee unterstützen, Spieler elektronisch WÄHREND der Partie zu durchsuchen, sind Idioten, die nichts von Schach verstehen.”

„Einen Schachspieler während der Partie eines Anti-Cheat Checks zu unterziehen, ist genau so unaufdringlich, wie wenn ein Tennisspieler zwischen den Aufschlägen zu einer Darmspiegelung müsste”

Fangen wir damit an, dass ich mit Nigel und Olimpiu mit ihren Ansichten über Checks während der Partie übereinstimme, obwohl sie es mit sehr starken Wort ausdrücken!  Ich bin ebenso der Meinung, dass man eine Schachpartie spielen können sollte, ohne gestört zu werden und sei es nur eine 10-sekündige Überprüfung. Ehrlich gesagt war ich überrascht, dass einige Topspieler die Ansicht vertreten, dass die Überprüfungen nicht nur in Ordnung sind, sondern auch noch verstärkt werden sollten, allen voran der Spieler mit der besten Performance via Facebook:



Mir ist klar, dass es keine perfekte Lösung für dieses Problem gibt, aber ich bezweifle stark, dass es der richtige Weg ist, die Konzentration der Spieler während der Partie zu stören. Während es einige Spieler wie Baadur nicht stören mag, gibt es jedoch andere, die während einer Partie in ihrer eigenen kleinen Welt sind und durch eine solche Überprüfung beeinflusst werden könnten.

Ich hatte Nigels harte Worte bereits erwähnt und da ich ihn schon seit Jahren kenne, kommen seine Aussagen kaum überraschend. Nichtsdestotrotz dachte ich, dass er es übertrieben hat, als ich den Teil über dieses Thema in seinem Interview hier auf chess24 las. Während ich seinen Ärger über die ganze Episode verstehen kann, waren doch die Regeln im Vorfeld bekannt (das macht diese natürlich nicht richtig), darüber hinaus billige ich nicht seinen persönlichen Angriff auf den Schiedsrichter, der ihn kontrollieren sollte. Ich traf Jamie Kenmure zum ersten Mal bei Olympiade 2010 in Khanty-Mansyisk Olympiad und abgesehen davon, dass er ein sehr netter Mensch ist, habe ich immer seine Leidenschaft und Liebe zum Schach bewundert. Nachdem ich Nigels Interview gelesen hatte, entschied ich mich, Jamie nach seiner Version der Ereignisse zu fragen: „Ich bat Nigel nur zu einem Zufallscheck, wie ich es mit vielen Spielern während der Olympiade machte, und er lehnte es ab. Ich informierte den stellvertretenden Hauptschiedsrichter sowie den Schiedsrichter für meine Sektion in diesem Event.” Jamie erzählte mir außerdem, dass 30-40 Spieler während des Turniers zufällig überprüft wurden und dass er nicht wisse wann und wo über diese Regel entschieden wurde (was bedeutet, dass er nicht zu denjenigen gehört, die sie eingeführt haben. Außerdem wollte er nicht auf Nigels Kommentare antworten.

Jamie Kenmure mit seinem bekannten Lächeln und seinen roten Haaren 2014 in Bilbao| Foto: Fiona Steil-Antoni

Schließlich möchte ich noch etwas zu dem Fall des japanischen Spielers Tang Tang (2108) sagen, dem sein Sieg in Runde gegen GM Odeev (2401) aus Turkmenistan aberkannt wurde, nachdem ein iPhone bei ihm gefunden wurde. Ein paar Leute, mit denen ich während des Turniers sprach, nahmen an, dass er gecheatet haben müsse, da ein Handy bei ihm gefunden wurde und aufgrund des Ratingunterschieds zwischen ihm und seinem Gegner. Nichtsdestotrotz war es für mich klar, dass er nicht gecheatet hatte, da er weiterhin am Turnier teilnehmen durfte. Die ganze Geschichte, erzählt vom Kapitän des japanischen Teams findet ihr bei den Kommentaren eines interessanten Eintrags in Alex Colovics Blog. Während manche die Sicherheitschecks am Eingang als gründlich empfanden, stellten andere schnell fest, dass diese weit davon entfernt waren fehlerfrei zu sein. Eljanov wies sehr früh während des Turniers darauf hin, dass er vor der Sicherheitskontrolle sein Jackett ausziehen musste, dieses wurde aber von niemandem überprüft – „Ich hätte sogar eine Pistole mitbringen können”.


Man könnte meinen, dass dies im Laufe des Turniers verbessert worden wäre, aber ich hörte ähnliche Geschichten bis zum Ende des Turniers. Ein Problem, das mir sofort auffiel, war, dass die Schließfächer hinter der Sicherheitskontrolle waren, was es erlaubt hätte, vor der Runde dort ein Handy zu platzieren und sich dieses zum einem beliebigen Zeitpunkt zu holen. In Tromsø waren die Schließfächer vor der Sicherheitskontrolle, wodurch man seine elektronischen Geräte erst nach Beendigung der Partie holen konnte, anders gesagt, es war unmöglich, sie in den Spielsaal zu bekommen. Ich war überrascht, dass daran nichts geändert wurde, da es für mich ein offensichtlicher Anfang ist, gewisse Probleme zu vermeiden.

Ich wollte nicht so viel über all diese Sicherheits- und Anticheatmaßnahmen schreiben, aber ich habe gemerkt, dass mich das alles mehr aufgeregt hat, als es hätte tun sollen. Ich verstehe, dass Cheating eine ernste Angelegenheit ist und dass es keinen leichten Weg gibt, damit umzugehen. Meiner Meinung nach hat die Olympiade durch alle diese Maßnahmen jedoch viel von ihrer besonderen Atmosphäre verloren. Es ist schwer das in Worte zu fassen, aber diese Olympiade fühlte sich nicht wie die große Schachfeier an, die es früher war. Ich denke ein Großteil der Teilnehmer hat noch nie etwas von Cheating oder den korrespondierenden Themen gehört. Für viele Spieler ist die Olympiade sowohl ein großes soziales Event, bei dem man Leute aus jeder Ecke der Welt an und neben dem Brett treffen kann, als auch ein Schachturnier mit viel Prestige, und meiner Ansicht nach haben die exzessiven Maßnahmen viel von diesem Gefühl genommen. Eine riesige Mehrheit der Teilnehmer kämpft nicht um Preise und alles, was sie tun wollen, ist so gut wie möglich zu spielen, während sie neue Freunden kennenlernen und Erfahrungen machen, die sie ihr ganzes Leben in Erinnerung behalten werden. Ich hoffe, dass die FIDE sich daran erinnern wird, wenn es um die Sicherheitsvorschriften bei der nächsten Olympiade geht.

Gesichter aus Baku: Tologontegin Semetey (Kyrgyzstan), Razan Alshaeby (Jordan), Malaku Lorne (Jamaika) | Fotos: Fiona Steil-Antoni

Wo wir gerade von den nächsten Olympiaden sprechen, die Austragungsorte für die nächsten beiden sind bereits bekannt: Batumi 2018 und Khanty-Mansiysk 2020. Obwohl ich persönlich mir exotischere Austragungsorte gewünscht hätte, erwarte ich, dass beide Olympiaden Baku übertreffen werden. Ich war letztes Jahr in Batumi und mir gefiel die Stadt und auch die Schachbegeisterung im ganzen Land, während die Olympiade in Khanty-Mansiysk 2010 bisher eine meiner Favoriten war.

Genau wie in Baku, erwarte ich, dass Schach in Batumi und Khanty-Mansiysk überall sein wird| Foto: Fiona Steil-Antoni

Wenn man von Favoriten spricht, darf die Bermuda Party natürlich nicht unerwähnt bleiben, die inzwischen ein fester Bestandteil jeder Olympiade ist. Wie bei allem anderen auch, scheuten die aserbaidschanischen Organisatoren keine Mühen und schmissen eine Party, die so schnell von keinem der Anwesenden vergessen werden wird. Drei verschiedene Tanzflächen, freier Eintritt, eine große Anzahl spektakulärer Tänze und Shows sowie die Anwesenheit einiger der besten Spieler der Welt. Während die meisten meiner Bilder aus der Nacht nutzlos sind (aus Mangel an Licht oder einem Überfluss an Drinks), ist das mit meinem guten Freund Helgi Ziska Dam (der seine letzte GM Norm in Baku erspielte und auf dem nächsten FIDE-Kongress zum ersten Großmeister der Färöer Inseln ernannt werden wird) und einem gewissen Magnus Carlsen sehr gut geworden:

Um diesen Artikel positiv abzuschließen, möchte ich auf die unglaubliche Gastfreundschaft zurückkommen, die ich in Baku erlebt habe. Von dem Moment an, als ich am Flughafen durch die Passkontrollen kam (wo die Beamtin mich mit einem Lächeln und den Worten „Fiona? Wo ist dein Shrek?” begrüßte), taten alle Freiwilligen ihr Bestes, um ständig und überall zu helfen. Da ich während der gesamten zweiten Hälfte des Turniers an einer Erkältung litt, konnte ich nicht so viel besichtigen, aber ich hatte das Glück an meinem Ruhetag einen Einblick in die lokale Kultur erhalten zu können, da ich mich auf der Suche nach der Ausstellungshalle verlief und stattdessen im Kulturzentrum landete. Dort wurde ich von Javid, Serdar und Pirim begrüßt, die nicht nur sicherstellten, dass ich mit Tee und Marmelade aus der Region versorgt wurde, sondern mich auch in die Traditionen und Gebräuche jeder der zehn Regionen Aserbaidschans einführten.

Eine Kollektion des Besten der aserischen Kultur | Fotos: Fiona Steil-Antoni

Als ich satt von den lokalen Leckereien war, brachte mich Javid zur Ausstellungshalle, wo ich eine Einführung in Shabaka, eine aserische Kunstform von bunten Glasfenstern, die ohne Leim und Nägel hergestellt werden, bekam (wie man im obigen Bild auf der linken unteren Seite sehen kann). Weiterhin erfuhr ich mehr über die lokale Kultur, da mir die Geschichte hinter den Bildern erzählt wurde, die die dort ausgestellten spektakulären Schachfiguren schmückten.

Die Exposition Hall hatte für jeden etwas zu bieten | Fotos: Fiona Steil-Antoni

Nach dieser sehr unterhaltsamen Reise entschied ich mich in mein Zimmer zurückzukehren und die Gelegenheit zu nutzen, meinen Kollegen Ilja und Niclas für ein paar Stunden zuzuhören. Und während ich bereits wusste, dass sie die Besten der Besten sind, war ich von den Bildern und der Übertragung aus dem Spielsaal sehr beeindruckt.

Wenn ihr euch wundert, warum ich noch nichts darüber gesagt habe, wie das Turnier für mich lief, liegt das nur daran, dass je weniger darüber gesagt wird, desto besser für mich…  Nichtsdestotrotz war es schön in der ersten Runde gegen den Sieger China am Spitzenbrett zu spielen und mein Team landete 10 Plätze über seinem Setzlistenplatz, was kein schlechtes Ergebnis ist.

Gegen die Nummer 2 der Welt Ju Wenjun am Spitzenbrett | Foto: Peter Doggers

Alles in allem und trotz meiner kleinen Tirade über die Sicherheitsvorschriften am Anfang war es eine tolle Olympiade und ich danke jedem, der bei der Durchführung geholfen hat. Ich habe auch den Aufenthalt in Baku sehr genossen. Die Stadt hat viel zu bieten und ich würde sie gerne wieder besuchen. Glückwunsch an alle Sieger und auf ein Wiedersehen 2018 in Batumi!

Bakus kultiger Flammenturm, der bei Nacht Schachfiguren und -muster zeigt | Fotos: Fiona Steil-Antoni

Für mehr Fotos schaut euch mein Olympia Album auf Facebook an. 


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