Berichte 14.09.2019 | 13:30von Colin McGourty

Khanty World Cup 2.1: Nakamura & Wei Yi verlieren

Hikaru Nakamura muss nach seinem geblitzten Aussetzer im 14. Zug gegen Liviu-Dieter Nisipeanu nun seine zweite klassische Partie zwingend gewonnen, ansonsten fliegt er aus dem World Cup 2019! David Antons Sieg gegen Wei Yi war die einzige weitere Überraschung des Tages, aber es gab einige "beinahe-Überraschungen". Unter anderem fand sich die Nr. 1 der Setzliste, Ding Liren, in einer verlorenen Stellung gegen Sergei Movsesian wieder. Weltmeister Magnus Carlsen schaltete sich für zwei Stunden in Jans und Lawrence' Übertragung ein und half bei der Kommentierung.

Irgendwas lief für Hikaru Nakamura in der Eröffnung schrecklich schief. Nun muss er am Samstag seine zweite Partie gewinnen, sonst scheidet er aus dem World Cup aus | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Alle Partien des World Cups kannst du hier nachspielen

Magnus Carlsens Kommentare zum World Cup

Weltmeister Magnus Carlsen hat sich in diesem Jahr entschieden, nicht am FIDE World Cup teilzunehmen, auch wenn er im nächsten Monat im FIDE Grand Swiss auf der Isle of Man mitspielen wird. Er versteht nicht, warum er überhaupt an beiden Veranstaltungen teilnehmen darf:

Magnus: Ich verstehe absolut nicht, warum ich dort mitspielen darf!

Jan: Denkst du, du solltest nicht am World Cup und dem Turnier auf der Isle of Man teilnehmen dürfen und generell an Turnieren, bei denen du dich für ein Match gegen dich selbst qualifizieren kannst?

Magnus: Ja, das ist doch völlig offensichtlich, dass ich das nicht tun können sollte. Aber ich habe keine Moral, von daher ist das ok!

Er wurde von Jan gefragt, ob er den World Cup mit einem Auge auf das Kandidatenturnier gerichtet verfolgt. Denn vielleicht hofft er darauf, dass sich schwächere Spieler qualifizieren:

Ich denke, es hängt von mir ab, um ehrlich zu sein. Wenn ich so spiele, wie ich beim Sinquefield Cup gespielt habe, dann kann jeder gefährlich sein - sonst denke ich, dass jeder Gegner für mich ok ist. Also nein, ich interessiere mich für diese Veranstaltung hauptsächlich als Schachfan, weil es Spaß macht, sie anzuschauen, und dann auch zu versuchen, neue Ideen aufzugreifen, aber in Bezug darauf, wer sich dann qualifiziert, macht es keinen großen Unterschied für mich.

Das Gute für Schachfans, dass Magnus nicht spielt, ist, dass wir die Chance haben werden, ihm von Zeit zu Zeit zuzuhören, und am Freitag war er fast zwei Stunden lang live (als körperlose Stimme, da er wieder einmal Webcam-Probleme hatte, während er sich von einem unbekannten Ort aus zuschaltete). Sein Auftauchen in der Sendung kannst du dir hier noch einmal ansehen:

Wie du siehst, ist die Interaktion mit Lawrence Trent eines der Highlights, unter anderem mit dem "ersten Kompliment", das womöglich ein wenig zweischneidig von Magnus in Lawrence' Richtung gemeint war!

Mr. Dodgy: Lawrence nimmt ein Kompliment vom Weltmeister entgegen.

Und noch mehr sollte folgen!

Magnus: Ich habe eine Menge Dinge gehört, die du gestern gesagt hast, Lawrence, und ich muss sagen, dass die weisesten Dinge, die du gesagt hast, die mit Schachbezug waren. Das war ein echtes Kompliment. Ich habe mir viele Dinge angehört, die du über Schach gesagt hast, und ich dachte, das ist eigentlich nicht so schlimm, das könnte sogar stimmen.

Lawrence: Du sagst, vor all den  Tausenden von Menschen, die zuhören, dass ich Schachweisheiten von mir gegeben habe?

Magnus: Genau!

Lawrence: Hört zu und merkt euch das!

Magnus: Und es erstaunt mich, dass man tatsächlich ein wenig über Schach reden und dann doch so schlecht spielen kann. Dein Schach legt schreiend nah, dass du nichts von Schach verstehst!   

Ok, also war dieses Kompliment auch ein wenig hinterhältig! Kommen wir nun zu den Partien (mit Zitaten des Weltmeisters), die dort, wo sie relevant sind, eingebunden sind.

Nakamura, Wei Yi (und fast auch Ding Liren) verlieren

Es ist schwer, Hikaru Nakamura nicht als Top-10-Spieler in Erinnerung zu haben, doch derzeit ist er nur die Nr. 23 der Welt mit einem Rating von 2733,6 nach einigen Jahren, in denen er es nicht schaffte, im klassischen Schach zu überzeugen. Tage wie Freitag der 13. tragen auch nicht dazu bei, diese Einschätzung zu ändern.

Liviu-Dieter Nisipeanu war der Mann der Stunde nach seinem Sieg gegen Hikaru Nakamura | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Nakamura hatte Schwarz gegen die deutsche Nr. 1 Liviu-Dieter Nisipeanu und schien, alles unter Kontrolle zu haben, da er die Eröffnungszüge nur so runterblitzte, während Nisipeanu im zwölften Zug 28 Minuten nachdachte, bevor er die Dame opferte. Liviu-Dieter sagte später dazu: "Ich erinnerte mich daran, mir das angeschaut zu haben, aber ich konnte mich nicht mehr an das Stellungsurteil erinnern." Und: "Natürlich ist das kein tolles Gefühl, wenn du die Dame opferst und dein Gegner weiterblitzt", fügte er hinzu. Nakamura antwortete auf das Opfer sofort und ohne Nachdenken. Doch ein Zug später blitzte Hikaru weiter und spielte einen Zug, der vielleicht schon der Verlustzug war:


Hier entschied sich Hikaru für 14…e5?, wenn 15.Lxe5 oder 15.Sxd6, wie Nisipeanu in der Partie spielte, absolut durchschlagend aussieht. Es gab keine wirkliche, sofortige Erklärung für warum es so schief lief für Naka, aber eine Möglichkeit ist, dass Hikaru 14...c3!? (14...Daa5 ist das Enginevorschlag, auch wenn Weiß mit 15.Ld2 Db6 16.Le3 Remis forcieren kann) 15.bxc3 e5! vorbereitet hatte. Das sieht zumindest spielbar aus. 

In der Partie folgte 15…cxd6? und Schwarz hatte alsbald keine Hoffnung auf Rettung mehr, obwohl Weiß auch in der Stellung nach 15...exf4! extrem gut stünde. Nisipeanu sagte zu der Stellung nur, dass sie "komplett verrückt" wäre. Der zweifache Französische Meister Laurent Fressinet analysiert hier die Partie:

Nach der Partie gab Nisipeanu zu, "Ich erwarte morgen ein Biest!", als er gefragt wurde, wie Nakamura seine "Must-Win"-Situation in der nächsten Runde mit den weißen Steinen angehen wird:

Der 20 Jahre alte chinesische Star Wei Yi hatte einen harten Tag und wurde von unserem Kommentatoren-Team mit einigen harten Worten bedacht. Lawrence fragte, ob der 16 Jahre alte Alireza Firouzja (der in brillanter Weise ein Remis holte gegen Daniil Dubov) ein möglicher Herausforderer für den Weltmeister in Zukunft sei:

Magnus: Das ist unmöglich zu sagen. Hattest du nicht vor nicht allzu langer Zeit dein ganzes Geld auf Wei Yi gesetzt?

Lawrence: Ja das tat ich, deshalb bin ich jetzt wieder bei chess24. Die Wette ging nicht gut aus!

Später ging der Dialog zum gleichen Thema weiter:

Jan: Armer Wei Yi, ich glaube immer noch an ihn!

Lawrence: Was, in dieser Stellung?

Jan: Nein, im Allgemeinen glaube ich noch an ihn. Ich habe noch eine Eigentumswohnung auf Wei Yi Island.

Magnus: Um mal einen englischen Song zu paraphrasieren, würde ich sagen, “Wir glauben immer noch, wir glauben immer noch, er fährt nach Hause!”

David Anton gewann mit den schwarzen Steinen gegen Wei Yi | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Was war in der Zwischenzeit passiert? Nun, der 24-jährige David Anton aus Spanien, der durch seinen Tiebreak-Erfolg am Vortag bestärkt in die Partie ging, hatte es geschafft, mit den schwarzen Figuren aus einer zunächst unschuldigen Stellung heraus einen verheerenden Angriff aufzubauen.


27…Sh8! war der Start einer bärenstarken Umgruppierung und Schwarz übernahm bald das Ruder, bis 45.Dd1 von einem schönen Schlusszug gekontert wurde:


45…Td7! und Wei Yi gab auf, was bedeutet, dass er heute nun zwingend mit Schwarz gewinnen muss.

Für China wurde es fast noch schlimmer, denn Ding Liren stand kurz vor der Aufgabe | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Diese beiden Überraschungen wären fast von einer anderen überschattet worden. Doch zuvor lief eigentlich alles so, wie es die Nr. 1 der Setzliste, Ding Liren gegen Armeniens Sergei Movsesian, wollte. Magnus wurde gefragt, wen er in Khanty-Mansiysk als Favorit sieht. Darauf antwortete er:

Wo soll ich anfangen? Offensichtlich hat niemand auch nur annähernd gleiche Chancen gegen das komplette Teilnehmerfeld. Es ist schwer zu wetten, dass Ding hier der beste Spieler ist, aber es hängt davon ab, ob er nach Monaten und Monaten des Nonstop-Schachs noch etwas im Tank hat. Abgesehen davon gibt es viele gute Spieler, aber keiner von ihnen ist wirklich herausragend, zumindest wenn man Annahmen treffen will, die auf der aktuellen Form basieren.

Doch dann lief etwas für Ding schief, denn sein Königsangriff versandete und er hatte einfach einen Bauern weniger. Sergei übernahm die Initiative und Magnus meinte, "das ist Erfahrung - seit 25 Jahren spielt Movsesian so Schach" - und erörterte dann:

Er bekommt diese Art von Stellungen auch aus dem Taimanov mit Schwarz. Die sehen schrecklich aus, er kann nicht rochieren, aber irgendwie windet er sich raus. Er ist das gewohnt! Er ist ein wenig ein fauler Typ, er ist halt einfach an schlechte Stellungen gewöhnt... Er spielt sie gut, denn er ist extrem talentiert.

Die kritische Stellung kam dann für Ding nach 37.Df6?:


Weiß bereitet ein Remis durch Opfer auf g6 vor, aber das hätte nicht funktioniert, hätte Movsesian 37...De2! gesehen! Dann am Ende würde der Läufer auf e3 hängen. Entscheidet sich Ding aber nicht für die Opfer, käme ...Th2 früher oder später. Schlussendlich aber war die Luft nach nur 5 Minuten aus der Stellung, denn nach 37...Sa5? spielte Ding 38.Lxg6! und forcierte das Remis. "Es scheint so, als ob Ding einen weiteren Tag leben darf", meinte Carlsen.

Stars, unter anderem der 15-jährige Nihal Sarin, sammeln Siege

Insgesamt gab es 11 entschiedene Partien in der ersten Partie von Runde 2. Viele Stars ließen dabei ihre Muskeln spielen: Sergey Karjakin, Maxime Vachier-Lagrave und Evgeny Tomashevsky holten langsame, aber teils beeindruckende positionelle Siege gegen Sam Sevian, Igor Kovalenko und Aravindh, Harikrishna bestrafte Vladimir Fedoseev für das wiederholte Ziehen des Turms auf schlechte Felder, während die jungen Talente Jan-Krzysztof Duda und Vladislav Artemiev ihre Gegner Ivan Cheparinov und Tamir Nabaty schlicht überrollten.

MVL knackte den Widerstand des "sehr, sehr glitschigen" (Carlsen) Igor Kovalenko | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Levon Aronian gewann eine sehr hart und "ressourcenreich" (Carlsen) geführte Partie gegen Parham Maghsoodloo, während Shakhriyar Mamedyarov in seinem typischen Stil gegen Rustam Kasimdzhanov den vollen Punkt holte. “Man muss rochieren, Jungs!” sagte der Weltmeister, nachdem Shakhriyar den schwarzen König im Zentrum hielt und keine Angst vor Materialverlust hatte:


23.Lxf7!? “Ich konnte es nicht bis zum Ende berechnen, aber ich hatte das Gefühl, ich müsste so spielen, zumal er wenig Zeit hatte”, meinte die aserische Nr. 1. Nach 23…Kxf7 24.Se2 Df5 25.Sg3 Df4 26.Se5+ Ke6 27.Da2+! stand Weiß gewann auf wunderschöne Art und Weise, auch wenn der Computer behauptet, dass nach 26...Kg7! die Stellung noch ungefähr ausgeglichen wäre, glaubte Shakh nicht daran, dass Schwarz so etwas in einer praktischen Partie überstehen kann.

Vielleicht der beste Sieg des Tages kam vom 15 Jahre alten Nihal Sarin, der in einem Breyer-Spanier langsam die völlige Kontrolle errang:

chess24: Magnus Carlsen meint zu Eltaj Safarlis Stellung gegen Nihal Sarin, dass das "so ziemlich die schlechteste Stellung ist, die man kriegen kann, ohne Material weniger zu haben!"

Nach 30…Ted8 folgte Nihal einer Idee, die auch Magnus bereits auf dem Schirm hatte 31.Sgf5! gxf5 32.Sxf5 und es war Zeit für den jungen Inder, die Früchte seiner Stellung einzufahren. Eltaj Safarli, der als leichter Außenseiter in das Match ging, auch wenn er tags zuvor Sam Shankland aus dem Wettbewerb warf, gab mit Zug 37 auf, als alle seine Figuren auf der falschen Seite des Brettes standen:


"Ein beeindruckender Sieg", kommentierte Magnus.

21 Remis, aber viel Drama

Es gab einige Remis am Freitag, aber nicht so viele, wie man hätte erwarten können. Und es gab viel Drama. Etwas davon begann bereits vor Beginn der Runde. Denn Johan-Sebastian Christiansen überlegte nach 1.e4 für 7 Minuten, um dann 1...e6 zu spielen. Seine Erklärungen war, dass er dachte, dass er an diesem Tag mit Weiß spielen würde!

Johan-Sebastian Christiansen: Ich setze mich also hin, nachdem ich 10 Minuten lang mit dem Hauptschiedsrichter gesprochen hatte. Mir ging alles gegen den Strich. Zu wenig und falsche Informationen von Leuten, die für das Turnier arbeiten. Ich hatte keine Ahnung von seinem Repertoire, also hatte ich totalen Schwachsinn zu spielen.

Die Bestimmung der Farbe ist bei Knockout-Turnieren hochgradig kompliziert (wie es sich herausstellte, repräsentiert Christiansen nun den Spieler, den er aus dem Turnier warf, den 16. der Setzliste, Radek Wojtaszek) und das wurde anscheind nicht gut kommuniziert.

Kirill Alekseenko hätte von Christiansen Missgeschick beinah profitiert | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Ob Kirill Alekseenko realisierte, dass sein Gegner absolut unvorbereitet auf die Partie war oder nicht, tat nichts zur Sache, denn er übte maximalen Druck aus und blitzte seine Züge nur so vor sich hin. Bis Zug 36 dachte er lediglich 5 Minuten nach und da hatte er bereits einen Bauern mehr. Es war eine ziemlich unangenehme Stellung, die Johan verteidigen musste. Sein Landsmann Magnus Carlsen meinte dazu:

Wenn er die Stellung hält, bin ich noch beeindruckter von ihm als bisher schon. Nur auf diese Weise kommst du in soclhen Turnieren weit - nicht, dass ich davon irgendwas wüsste!

Johan überlebte die Stellung tatsächlich nach 66 Zügen und zumindest ist er auf die heutige Partie bereits bestens vorbereitet.

Jeffery Xiong war in großen Problemen gegen Tabatabaei | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite

Auf einem anderen Brett war Dubov-Firouzja ein absoluter Thriller, während Magnus Xiong-Tabatabaei als eine“wirkliche Achterbahnfahrt” beschrieb. Tabatabaei stand eine Zeit lang auf Gewinn, musste dann aber ein Damenendspiel mit Minusbauer verteidigen. Und das in einem Aufeinandertreffen zweier 18-jähriger! Magnus war beeindruckt vom jungen Iraner:

Er ist ein guter Spieler. Dynamisch spielt er sehr gut, aber er ist ein wenig positioneller angehaucht als Alireza und Maghsoodloo. Diese Jungs sind 18 und haben ungefähr 2650, was gäbe es also nicht zu mögen?

Manche Dinge ändern sich nie und Alexander Grischuk dachte 25 Minuten über Zug 6 in einer Stellung nach, die es schon tausende Male zuvor gab. Dann musste er auch noch etwas leiden, um gegen Benjamin Bok das Remis zu bekommen. Carlsen wurde gefragt, was er zum dem ewigen Thema "Grischuk und Zeitnot" denkt:

Ich denke, viele Male im Leben verbringen wir viel Zeit mit sehr marginalen Entscheidungen und es zahlt sich im Allgemeinen nicht aus. Manchmal tut es das und dann siehst du brillant aus, aber meistens nicht, und du siehst dumm aus. Es hilft sicherlich, dass er sehr gut darin ist, mit sehr wenig Zeit zu spielen, sonst würde es überhaupt nicht funktionieren. Aber ich würde es nicht empfehlen.

Die Tage des frisch rasierten Grischuk sind vorüber! | Foto: Kirill Merkuryev, Turnierseite







Der Tag hatte aber auch durchaus ein paar Kuriositäten parat. Anton Korobov unterverwandelte einen Bauern in einen Springer mit Zug 60, denn jede andere Figur wäre aufgrund einer Gabel sofort verloren gewesen. Was es so besonders macht ist die Tatsache, dass im 60. Zug plötzlich mehr Springer auf dem Brett standen, als man für gewöhnlich sieht!

Romain Edouard: Sekunde - wie viele Springer sind das?

Olimpiu G. Urcan: Wie oft sieht man ein Endspiel mit fünf Springern?

Die längste Partie des Tages war die zwischen Daniil Yuffa und Luke McShane. Zuerst hatte Luke mit Schwarz etwas Vorteil, ließ seinen Gegner dann aber mit genauen Zügen die Initiative übernehmen. Yuffa stand ein, zwei Züge vor dem Sieg. Doch stattdessen erlaubte er es Luke, in eine Stellung zu entkommen, die er mit einem Springer gegen zwei Läufer verteidigen musste:


Laut den Tablebases ist die Stellung theoretisch gewonnen, da Weiß den Springer gewinnen und dann mattsetzen kann - aber nicht innerhalb von 50 Zügen. Natürlich nur bei perfektem Spiel und Menschen können ja irren, aber Luke hielt den Laden zusammen und reklamierte erfolgreich mit Zug 132 das Remis.

Das bedeutet, dass heute 11 Spieler, unter anderem Hikaru Nakamura und Wei Yi, zwingend gewinnen müssen, um es am Sonntag in den Tiebreak zu schaffen. Dieses Mal werden Jan, Lawrence und Magnus nicht am Start sein, aber du kannst auf Englisch auch Evgeny Miroshnichenko und Alex Yermolinsky zuhören. Zudem gibt es Übertragungen auf Spanisch und Russisch. Die Live-Kommentierung kannst du ab 12:00 hier auf chess24 verfolgen!

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