Interviews 12.10.2016 | 11:56von Colin McGourty

Karjakin: "Wenn Carlsen mich schlagen will, muss er das beste Schach seines Lebens zeigen"

Das Carlsen-Karjakin WM-Match startet genau gestern in einem Monat in New York. Man sagt, Magnus Carlsen habe sich bereits von der Außenwelt abgekapselt, während Sergey Karjakin jüngst einen letzten Auftritt vor der Presse hatte, bevor er am 17. Oktober für ein Trainingslager nach Miami fliegt. In einem ausführlichen Interview mit R-Sport spricht Karjakin über seinen "Killerinstinkt", seine Zusammenarbeit mit Mamedyarov und Nepomniatchi und darüber, was er vom Match in New York erwartet.

Sergey Karjakin bei seiner Siegesrede nach seinem Qualifikation zum WM-Match beim Kandidatenturnier in Moskau | Foto: Eteri Kublashvili, Russischer Schachverband

Die psychologische Kriegsführung vor dem Match hat bereits weltmeisterliches Niveau erreicht: Wer versucht, die Webseite www.sergeykaryakin.com in seinem Browser zu öffnen, wird stattdessen direkt weitergeleitet zu... magnuscarlsen.com

Sergey Karjakin wie Sie ihn zuvor noch nie gesehen haben...

Auch an Karjakin ging dieser kleine Witz nicht vorbei. In einer Pressekonferenz schnitt Karjakin das Thema kurz an:

Ich möchte von einer lustigen Begebenheit berichten. Vor nicht allzu langer Zeit kaufte das Team Carlsen die Domain sergeykarjakin.com und lenkte sie direkte auf Carlsens Webseite um. Ich denke, ich kann klagen, um die Domain zurückzubekommen. Jedenfalls ziehe ich es in Betracht...


Carlsens Manager Espen Agdestein dementierte gegenüber Chess-News.ru, dass sein Team irgendetwas mit der Sache zu tun hätte.

Währenddessen war Magnus letzten Monat für die Play Live Challenge in New York, wo er in einem Uhrensimultan gegen elf ausgewählte User seiner App antrat. Auf diesem Trip ergab sich auch eine einzigartige Personenkonstellation, die einige Fragen aufwirft - Magnus am selben Tisch mit dem Blomberg-Geschäftsführer Michael Bloomberg, sowie mit dem türkischen Präsidenten Erdogan und dem früheren US Diplomaten Henry Kissinger als kontroverse Figuren der Politlandschaft. 

Vor kurzem erschien ein "Lifetstyle Interview" mit Magnus in der Financial Times, das Magnus' Haus in Oslo in den Fokus rückt:

Außerdem wird Magnus wohl bald bei den Simpsons zu Gast sein - der norwegische Sender VG zeigt Videomaterial, die Magnus bei der Aufnahme seiner Zeilen zeigen:

Nach diesem Trommelfeuer an Medienauftritten konzentriert Magnus sich nun voll und ganz aufs Schach und lehnte jüngst Interviewanfragen von den NY Times, dem Wall Street Journal und Al Jazeera ab:

Sergey Karjakin befand sich derweil nicht allzu sehr im Rampenlicht, gab aber vor einigen Tagen eine finale Pressekonferenz und sprach über das anstehende Match. Besonders gefiel uns folgendes Statement Karjakins:

Nach meinem Sieg beim Kandidatenturnier hörten Magnus und ich auf, via Skype zu chatten - wir können nun nicht mehr zusammen in Diskos gehen, was wir einmal gemacht haben!

Das ist einer der kaum angesprochenen Nachteile, die ein WM-Kampf mit sich bringt.


Karjakin gab außerdem längere Interviews, eines davon das folgende mit Anatoly Samokhalov für RSport, welches wir aus dem Russischen übersetzt haben:


Samokhvalov: Carlsen ist für seinen Killerinstinkt bekannt.

Karjakin: Ja, das ist definitiv der Fall.

Sind Sie bereit, gegen diesen Killer anzutreten?

Warum nicht? Ich habe diesen Instinkt auch. Wissen Sie, wo der Unterschied liegt?

Wo?

Ich habe diesen Killerinstinkt nur beim Schach, während er ihn auch im Leben hat.

Wirklich?

Ja, bei jedem Sport, den er treibt, verhält er sich, als würde er gewinnen wollen - beim Fußball, Kartenspielen, was auch immer. Wenn er verliert, wird er zornig. Meiner Meinung nach habe ich eine bessere Form dieses Killerinstinkts, weil ich zu gewinnen versuche, wo es wichtig ist, wohingegen er das immer tut - egal, ob wichtig oder unwichtig.

Gewinnen Sie nicht gerne beim Kartenspiel?

Es ist lustig. Ich spiele diese Spiele einfach nicht. Klar, beim Fußball oder Tennis... möchte ich schon gewinnen, aber letztendlich spielt es keine Rolle für mich.

Aber was soll denn wichtiger sein, als das Tor des anderen Team zu treffen? Einen präzisen Pass zu spielen?

Beim Fußball interessiert es mich am meisten, Spaß zu haben und meine Fitness zu verbessern.

Und wann entwickelten Sie diesen Killerinstinkt?

Vor langer Zeit in meiner Kindheit. Einmal reiste ich für die U10-Europameisterschaft drei Tage mit dem Bus von Kiev nach Griechenland. Ich war neun Jahre alt. Die Reise war absolut verrückt. Nachdem ich aus dem Bus ausstieg und mich ans Brett saß, war ich so erschöpft, dass ich im 10. Zug eine Figur eingestellt und verloren habe. Um das Turnier noch zu gewinnen, musste ich im weiteren Verlauf 8 aus 8 erzielen, was ich tat. In meiner Karriere habe ich eine große Anzahl an wichtigen Partien gewonnen und die Wurzeln dafür reichen bis in meine Kindheit zurück.

Sie sind gut gelaunt vor ihrer Abreise in die USA. Woran liegt das? Weil Sie nichts zu verlieren haben?

Nein, ich kann nicht so tun, als wäre der Ausgang des Matches unwichtig für mich. Ich will gewinnen und die Krone zurück nach Russland holen. Meine Sponsoren, mein Trainerteam und meine harte Arbeit sind nicht umsonst. Natürlich werde ich versuchen, zu gewinnen, aber aus psychologischer Sicht ist es für ihn ohnehin schwieriger, den Titel zu verteidigen. Jeder erwartet nichts außer seinen Sieg, aber es könnte nicht so leicht für ihn werden. Carlsen wird während des Matches perfekt funktionieren müssen und wir werden sehen, in welcher Form er sein wird. Wenn ich in guter Form bin, dann habe ich alle Chancen zu gewinnen.

Karjakin mit dem zwölften Weltmeister Anatoly Karpov beim Tal Memorial Blitz vor wenigen Wochen | Foto: Eteri Kublashvili, Russischer Schachverband

Das ist schon das zweite Mal heute, dass sie über "gute Form" oder "Topform" sprechen. Wie sieht diese Topform denn von Innen aus?

Natürlich kommt es alles darauf an. Und es gibt viele Faktoren, die dabei eine Rolle spielen - und ein bisschen Glück. Wenn mein Gegner mich in der Eröffnung in eine Variante kommen lässt, in der ich eine Bombe auf Lager habe, werden wir sehen, wie gut die Bombe zündet und ob ich die Partie gewinnen kann. Dann kan man sagen, dass ich in Höchstform bin. Oder vielleicht kann man dann auch sagen, dass ich einfach nur Glück hatte. Höchstform kann von Innen nicht einmal richtig gesehen werden. Also ist es wichtiger, zu erraten, wohin Carlsen mich führen wird, in welche Eröffnungen - und wo er versucht, mich kalt zu erwischen. Es wird eine Nervenschlacht werden, die vor allem hinter dein Kulissen abläuft.

Also legen Sie den Fokus vor allem auf die Eröffnungen, die ja nicht als Carlsens Spezialgebiet gelten?

Die Grundlage aller Partien ist die Eröffnung. Von Kindheit an wurde mir beigebracht, um Eröffnungsvorteil zu kämpfen, aber mit der Zeit, hat sich diese Auffassung gewandelt: zeitweise wollten die Weißspieler sogar einen großen Vorteil aus der Eröffnung herausholen, anstatt einfach nur "leicht besser" zu stehen. Ein Paar Jahre später galt "leicht besser" dann schon als Eröffnungserfolg für Weiß. Heute gilt es schon als gut, einfach eine spielbare Stellung zu erlangen, die man besser studiert hat als der Gegner. Deshalb ist es ist schier unmöglich, eine Partie in der Eröffnung zu gewinnen und es wird irgendwie ausgekämpft werden.

Wie sehr sind Sie auf eine aggressive Spielanlage und Komplikationen vorbereitet?

Ich betrachte Magnus Carlsen stilmäßig nicht als aggressiven Schachspieler. Was ich damit meine ist, dass er mental sehr aggressiv eingestellt sein kann, er möchte dich besiegen. Manchmal versucht er das übers Endspiel, mit trockenem, positionellem Spiel. Taktik taucht in seinen Partien nur auf, wenn es essentiell ist. Carlsen spielt streng danach, was die Stellung erfordert. Er ist nicht wie z.B. Mikhail Tal, der immer opfern und nach verrückten Partien streben würde.

In welcher Form befindet sich Magnus gerade aus ihrer Sicht als Rivale?

Ein WM-Match ist ein solch besonderer Wettbewerb, sodass der Form wirklich keine große Wichtigkeit beizumessen ist. Es ist wichtig, wie gut man es schafft, sich auf das Match vorzubereiten, nicht nur schachlich, sondern auch psychisch. Es wird interessant sein zu beobachten, ob die Pflicht, das Match zu gewinnen, Druck auf ihn ausübt. Aber das sind Fragen, die er sich stellen muss, wobei ich einfach nur sage, dass es kein Zuckerschlecken sein wird.

Levon Aronian sagte mir auch, dass man den Faktor der Form vor eines Titelmatches nicht überbewerten sollte. Vishwananthan Anand wurde Weltmeister, als er das Match in fürchterlicher Form begann.

Das ist wahr, obgleich Carlsen trotzdem einigen Nährboden für weitere Betrachtungen liefert. Er spielt sehr viel, bei der Olympiade, beim Turnier in Bilbao. Die Kunst ist es, genau diese Krümelchen, jene stylistischen Merkmale, aufzuspüren, die ich entweder ausnutzen oder, andersrum gesehen, während des Matches vermeiden sollte. Diese Arbeit ist für Außenstehende nicht sichtbar, aber sie ist im Gange.

Fanden Sie eben diese norwegischen Krümelchen in dem angesprochenen Turnier in Bilbao im Juli?

Natürlich. Einfach nur die Tatsache, dass ich dort trotz guter Stellung gegen ihn verlor, zwingt mich dazu, herauszufinden, was ich falsch gemacht habe und worüber ich mir Sorgen machen sollte.

Die Aufwärmübung in Bilbao lief für Karjakin nicht gerade nach Plan...

Aber inzwischen sollten für diese Fragen Antworten gefunden sein, oder?

Wir haben Schlüsse gezogen, aber die Analysen gehen weiter.

Bilbao - war das in Anbetracht Ihrer großen Distanz von 9 Punkten zu den 17 Punkten des Siegers Carlsen kein bedenkliches Turnier? Vielleicht hätten Sie es auslassen sollen?

Aber nichts Schreckliches passierte. Ich sammelte Erfahrung, spielte zwei Partien gegen Magnus, verlor eine davon, aber zeigte den Leuten, dass ich keine Angst habe, Carlsen in einem offenem Kampf entgegenzutreten. Viele rieten mir, nicht an diesem Turnier teilzunehmen, aber ich sehe nichts Tragisches am Resultat.

Es lief Ihnen dabei nicht kalt den Rücken herunter?

Nein, das ist das normale Tagesgeschäft. Die Hauptsache wird sein, wie es in New York läuft. Um nochmal auf Vishwananthan Anand zurückzukommen: vor seinem Sieg im Titelkampf gegen Veselin Topalov [Karjakin meinte wahrscheinlich Vladimir Kramnik] erlitt er, auch in Bilbao, ebenfalls ein Debakel. Obendrein verlor er damals in Bilbao auf vernichtende Art und Weise gegen Topalov. Vishy wurde vom Brett gefegt. Sehen Sie die Parallelen? Ich verlor doch bloß in einer einzelnen Partie gegen Magnus.

Der Vizepräsident der Moskauer Schachföderation GM Sergey Simagin sagte R-Sport, dass Sie auf Erfolg in den USA zählen können, wenn Sie "das beste Schach Ihres Lebens" zeigen. Wie sollte "das beste Schach ihres Lebens" denn aussehen?

Ich denke, dass Carlsen das beste Schach seines Lebens zeigen muss, um mich zu schlagen. Eigentlich ist das alles subjektiv und um zu gewinnen, könnte es schon ausreichen, den Gegner in kleinen Nuancen zu übertreffen. Manchmal ist es genug, den Gegner in einer Partie zu schlagen, sodass er nervös wird, obwohl die Matchlänge von 12 Partien es durchaus möglich macht, ein Comeback zu landen.

Sie werden Ihr Trainer- bzw. Sekundanten Team noch immer nicht offenlegen?

Nein, ich möchte einige Überraschungen in der Hinterhand haben, aber mein Team ist groß. Es beinhaltet sowohl Leute, die in der Schachwelt involviert sind, als auch Leute außerhalb der Schachwelt. Vor unserem Gespräch rief ich meinem Arzt an, mit dem ich auch sehr eng zusammenarbeite.

Worauf ist dieser Arzt spezialisiert?

Er ist Masseur und wird mich während des Matches begleiten. Ich zähle auf seine nicht-schachliche Hilfe.

Es ist schwer, Sie sich ohne Ihre Trainer Yury Dokhoian und Vladimir Potkin vorzustellen.

Man reißt keine erfolgreichen Teams auseinander, das heißt, wir arbeiten nach wie vor zusammen.

Sie arbeiteten außerdem mit dem Azeri GM Shakhriyar Mamedyarov.

Und wir zählen darauf, zu kooperieren. Ich weiß nicht, ob er mir direkt in den USA oder aus Übersee helfen wird, aber er wird mich irgendwie unterstützen. Shakhriyar brachte eine bestimmte Aggression in mein Spiel, da mein Stil etwas zu "akademisch" war, um die weltbesten Schachspieler zu schlagen. Er fügte etwas Würze hinzu, da Mamedyarov selbst ein sehr aggressiver und dynamischer Großmeister ist. Beim Kandidatenturnier in Moskau opferte ich eine Dame und einen Turm. Ich hatte keine Bedenken über kleinere Opfer, wie zum Beispiel das eines Bauern. Das lag an Mamedyarovs Einfluss. Diese Aggressivität ermöglichte mir damals zu gewinnen und ich hoffe, dass sie mir in Amerika helfen wird.

Hat Ihre Zusammenarbeit Mamedyarov daran gehindert, beim Tal Memorial gut abzuschneiden?

Vielleicht, obwohl er bei seinem ersten Tal Memorial mit neun Remisen das langweiligste Turnier seines Lebens spielte. Diesmal gewann er immerhin zwei Partien, wenngleich er auch eine verlor. Er nahm Risiko in Kauf und opferte gegen Anand eine Figur.

Der Gewinner des Tal Memorial, Ian Nepomniatchi, hat auch mit Ihnen gearbeitet. Was zogen Sie daraus?

Ian hat einfach damit begonnen, mehr an seinem Schach zu arbeiten, anstatt Zeit für Cybersport zu verschwenden, oder was auch immer ihn davor abgelenkt haben möchte. Aufgrund seines Talentes, dauerte es nicht lange, bis auch die Ergebnisse folgten. Ich werde nicht über die schachlichen Dinge sprechen, an denen wir gemeinsam gearbeitet haben, aber er ist auf jeden Fall ein super Trainingspartner. Ian ist so alt wie Magnus und ich. Es macht also immer Spaß und das hilft enorm dabei, dass die Dinge laufen.

Sie sind immer noch nicht dazu übergegangen, einem Trainingsplan zu folgen, der auf amerikanischer Uhrzeit basiert?

Es ist ein bisschen zu früh. Wir werden in ein neues Quartier nach Miami wechseln, zu welchem ich mich am 17. Oktober auf den Weg machen werde. 20 Tage an der Ostküste der USA sollten ausreichen, um mich zu akklimatisieren. Grundsätzlich ist Amerika natürlich interessant. Was auch immer man darüber denken mag, es ist ein großartiges Land. Meine Frau flog für die erste Match Inspektion nach New York und sagte, dass ihr die Organisation gefiel, die Stadt New York an sich aber nicht.

Also bin ich gespannt, welche Eindrücke ich von dieser Stadt und von Miami haben werde.

Ilyumzhinov sagte, dass er US-Präsident Barack Obama und die momentanen Kandidaten für seinen Posten - Donald Trump und Hillary Clinton - einladen werde.

Falls sie alle auftauchen, wird es ein Vergnügen sein, aber ich denke nicht, dass es wahrscheinlich ist, dass das passieren wird.

Mit welchen der drei würden Sie am liebsten sprechen?

Mit Trump. Meiner Ansicht nach ist er der wahnsinnigste! Es würde Spaß machen, mit ihm zu sprechen.

Was würden Sie ihn fragen?

Ob er Schach spielt und ob Schach ihm bei seinem unternehmerischen Erfolg geholfen hat.

Nichts Provokatives?

Vielleicht würde ich ihn etwas anderes fragen, wären keine Journalisten anwesend... Aber mir Reporten nur etwas über Schach. Schließlich repräsentiere ich nicht nur meine eigenen Interessen, sondern auch die Interessen der Welt des Schachs. Deshalb sehe ich die Anwesenheit eines jeden Staatschefs oder anderer einflussreicher Persönlichkeiten als Gewinn für unseren Sport.

Beim Tal Memorial verliert FIDE Präsident Kirsan Ilyumzhinov den "Wer hat das größte Smart Phone?" - Contest gegen Karjakin | Foto: Eteri Kublashvili, Russian Chess Federation 

Dürfen Sie den schwarzen Kaviar, der Ihnen beim Kandidatenturnier half, mit nach Miami und New York nehmen?

Nein, es ist verboten, ihn mitzunehmen. Wäre es erlaubt, würde ich ihn mitnehmen.

Wird er zollfrei verkauft?

Soweit ich weiß, fragen sie dich bei der Einreise nach Amerika: “Tragen Sie Lebensmittel bei sich?” Ich muss das prüfen. 

Also müssen Sie es ohne den großen Bottich schaffen, von dem Sie in Moskau erzählt hatten?

Wahrscheinlich werde ich ihn nicht dabei haben. Es ist wahr, dass dieses Gefäß mir wenigstens ein bisschen dabei half, das Match um die Krone zu erreichen.

Original bei RSport (auf Russisch)


Auf organisatorischer Ebene sind die größten Nachrichten, dass die Videoübertragung des Matches kostenpflichtig sein wird. Dies wurde vom Agon Geschäftsführer Ilya Merenzon während einer Pressekonferenz auf der Olympiade in Baku angekündigt. Er verkündete die Nachricht dabei auf ähnliche Art und Weise, wie sie bei der letzten kostenpflichtigen WM-Übertragung (Anand-Kramnik, Bonn 2008) an die Öffentlichkeit getragen wurde. Damals revolutionierte das die Schach-Industrie nicht. Aber eine hautnahe 360-Grad Sicht auf Spielsaal und Spieler, wie sie bei dieser WM eingeführt werden soll, ist definitiv neu - jedenfalls beim Schach. Das Urteil der Öffentlichkeit nach dem weitverbreiteten Einsatz dieser Technologie, z.B. bei den Olympischen Spielen in Rio, fiel gemischt aus. Aber der überschaubare Raum und die Nähe der Kontrahenten beim Schach könnte einige der aufgetretenen technischen Probleme abschwächen. Aus welcher Nähe Sie die Spieler gerne anstarren möchten,
ist dann ein anderes Thema !
Weitere Details gibt es auf der Offiziellen Webseite.

Für norwegische Zuschauer hingegen wird die Übertragung kostenlos im nationalen Fernsehen zu sehen sein. Wir werden Sie in den nächsten Tagen darüber informieren, wie genau wir bei chess24 die WM übertragen werden - Sie werden nichts verpassen!


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