Allgemein 20.09.2015 | 09:03von Flo Hahn

Jan-Christian Schröder im Interview (Teil 2)

In der vergangenen Woche haben wir euch den ersten Teil unseres Interviews mit dem frischen gebackenen Großmeister und deutschen Nachwuchstalent Jan-Christian Schröder präsentiert. Hier hat er insbesondere von seinen jüngsten Turniererlebnissen und Möglichkeiten, sich im Schach zu verbessern, erzählt. Daran knüpft der zweite Teil des Interviews auch direkt an und handelt außerdem von seinen Einschätzungen zum Schach in Deutschland und seinen Plänen, die er für die Zukunft schmiedet.

Als kleines schachliches Bonbon hat er exklusiv für chess24 seine Gewinnpartie beim Politiken Cup 2015 gegen die französische Nummer 2, Laurent Fressinet (2702), der aktuell auch beim FIDE Weltcup im Baku mitgespielt hat, analysiert.

Der 17-jährige Jan-Christian Schröder bewegt sich aktuell bereits mit einer DWZ von 2540 und einer ELO von 2513 in der Schachwelt umher und es ist kein Ende in Sicht...  | Foto: Georgios Souledis



Florian Hahn: Es ist ja ein menschliches Grundbedürfnis, Dinge zu klassifizieren. Wie sollte die Gewichtung der einzelnen Bausteine, Eröffnungen, Taktik, Strategie, Endspiele usw. in einem guten Trainingsplan aussehen?

Jan-Christian: Ich denke, es ist gar nicht möglich, das so einfach zu klassifizieren, da man bei optimalem Eröffnungstraining auch immer Mittelspielstellungen, typische strategische Ideen und oftmals auch entstehende Endspiele analysiert. Entscheidend ist einfach, dass man analysiert. Hier kann man sich sicherlich auch den Computer zu Hilfe nehmen, sollte aber den Kopf nie ganz ausschalten. Außerdem ist es in meinen Augen so, dass man nicht besonders gut werden kann, wenn man nicht gut rechnen kann und die Variantenberechnung muss auf jeden Fall trainiert werden.

Auch in der Playzone auf chess24 könnt ihr Jan-Christian vielleicht schon bei eurer nächsten Partie begegnen. Hier treibt er sich allerdings mit einem noch nicht ganz großmeisterlichen Blitzrating umher :-)


Auf deinem Weg nach oben musstest du irgendwann anfangen, regelmäßig immer stärkere Spieler zu schlagen. Erst durchweg 2000er, dann 2100er, 2200er und inzwischen stehen 2300er regelmäßig auf deinem schachlichen Speiseplan. Wie gelingt es dir, solche Spieler meistens zu schlagen und es so einfach aussehen zu lassen? Wo liegen die größten Schwächen der Gegnerschaft unter dem Niveau eines Internationalen Meisters?

Naja, es wär' ja schön wenn ich es schaffen würde, die Jungs regelmäßig zu schlagen. Vor allem mit 2300ern tue ich mich auch immer wieder schwer und oftmals springt nur ein halber Punkt raus. Immerhin verliere ich in der letzten Zeit nicht mehr so oft. Ich habe immer den Eindruck, das merke ich besonders, wenn ich selbst gegen stärkere Spieler spiele, dass meine Gegner in allen Bereichen ein bisschen besser sind. Sie kennen sich etwas besser in der Eröffnung aus, man merkt auch bei der gemeinsamen Analyse, dass sie mehr gesehen haben, dass sie besser rechnen und im Endspiel spielen sie wahrscheinlich auch besser (lacht). Ich glaube also nicht, dass z.B. ein IM nur in einem Bereich so viel besser ist und ihm das so enorm hilft.

Wer sind deine schachlichen Vorbilder? Hat dich ein Spieler durch seinen Schachstil sehr geprägt?

Ich bin ein großer Fan von Anatoly Karpov und Michael Adams. Ich glaube, der Stellungstyp, den ich am Besten verstehe, ist die Spanische Eröffnung und die daraus entstehenden Strukturen. Das liegt sicherlich an Karpov, weil ich hierzu sehr viele Partien von ihm gesehen und analysiert habe und es immer klasse fand, wie Karpov die Stellungen behandelt hat. Die bekannteste Partie hierzu ist sicherlich sein positionelles Meisterwerk im Spanier gegen Unzicker aus dem Jahr 1974. In meiner Partie gegen Fressinet hat sich die Arbeit beispielsweise ausgezahlt. Auch Adams gefällt mir sehr, sehr gut, da er meinem Spielstil recht nahe kommt, ähnliche Eröffnungen spielt und eher ruhigere Stellungen bevorzugt. Bei ihm kann ich mir hin und wieder den ein oder anderen Kniff abgucken.

Das ist die bekannte Partie zwischen Karpov und Unzicker aus dem Jahre 1974, die ihr in unserer Datenbank finden und nachspielen könnt. Karpov spielte hier gerade 24.La7!, sicherte sich damit die Kontrolle über die a-Linie, vermied aufgrund des schwarzen Raumnachteils jegliche Abtauschaktionen und legte damit die gesamte schwarze Streitmacht lahm. Im 44. Zug musste Unzicker bei fast vollem Brett das Handtuch werfen


Die ehemalige deutsche Nummer 1, Arkadij Naiditsch, hat jüngst in einem Interview mitgeteilt, dass Schach in Deutschland wie ein Hobby behandelt werde, es wenig Förderprogramme gebe und kein richtiges Leistungsbewusstsein existiere. Wie siehst du das als junger talentierter Spieler? Wurden dir vom Deutschen Schachbund oder anderen Sponsoren Fördermöglichkeiten angeboten?

Es stimmt sicherlich, dass Schach in Deutschland nicht den allerhöchsten Stellenwert im Vergleich zu anderen Sportarten besitzt. Gefördert wurde ich teilweise schon, es gibt z.B. das Trainingslager in Baden-Baden, bei dem ich acht bis neun mal im Jahr für ein Wochenende trainieren kann. Dann bekommt man auch oft Tipps von verschiedenen Leuten, wie das alles abläuft. Das hat mir gerade am Anfang sehr viel geholfen, da in meiner Familie damals niemand direkt was mit Schach zu tun hatte. Ich kam damals gleich auf die Deutsche Meisterschaft und anschließend zur WM. Da braucht man natürlich auch erst einmal Ratschläge, wie man vorgehen soll, z.B. Heimtrainer ja oder nein. Wahr ist aber auch, dass man nicht so gefördert wird, wie in anderen Sportarten. Obwohl sich immer viele Leute darüber beschweren, finde ich aber nicht, dass es so schlimm ist. Beim Schach ist es immerhin so, dass weltweit mehrere Hundert Leute professionell davon leben können. Ich denke, dass das in vielen anderen Sportarten, gerade auch olympischen Sportarten, nicht möglich ist. Ein 2600er wird sicherlich nicht reich, aber dass er als Nummer 200 der Welt davon leben kann, das ist schon nicht so schlecht. Ich finde es halt schlecht, dass man Schach immer schnell mit Sportarten wie Fußball vergleicht. Man kann es auch mal mit anderen Sportarten wie Rudern vergleichen. So schlecht geht es den Schachspielern jetzt auch nicht.

Viele gute Spieler der Schachgeschichte sind nach dem Erreichen des Großmeistertitels erst einmal in ein Loch gefallen, weil sie kein Ziel mehr vor Augen hatten. Was sind deine nächsten Ziele und wie versuchst du, motiviert zu bleiben?

Ich habe die vier Turniere diesen Sommer - in Karpacz konnte ich ja keine GM-Norm holen - in der Hoffnung gespielt, irgendwie über 2500 ELO zu kommen und zwei GM-Normen zu holen. Das war am Anfang aber auch nicht mehr als eine kühne Hoffnung. Vor dem Sommer war meine realistische Einschätzung, dass ich vielleicht eine Norm schaffe und danach bei 2490 ELO stehe. Dass es plötzlich nach zwei Turnieren schon geklappt hat, war unglaublich, aber man sieht auch bereits die Folgen. In Barcelona habe kein gutes Turnier gespielt und auch leicht ELO verloren. Auch in Rhodos lief es nicht besonders gut. In der ersten Runde habe ich mich furchtbar schwer mit einem 1300er getan. (lacht) Ok, irgendwas war da sehr komisch, denn er hat sicherlich deutlich stärker gespielt. Von daher stimmt es schon, dass die Situation jetzt deutlich anders ist. Mein nächstes Ziel sind die 2600. Einen bestimmten Zeitraum zum Erreichen des Ziels habe ich mir aber noch nicht gesetzt. 

Wie sehen deine Pläne für die nahe Zukunft aus. Einer deiner Konkurrenten bei der kommenden Deutschen Jugendmeisterschaft in der U18, Dmitrij Kollars, hat vor kurzem beschlossen, den Weg des Schachprofis einzuschlagen. Du stehst ein Jahr vor dem Abitur. Weißt du schon, wohin dein Weg führen wird - Schachjahr, Studium, …?

Ich denke, wenn man Schachprofi werden möchte, muss man das Spiel wirklich absolut lieben. Da geht es nicht so sehr ums Finanzielle. Als Schachprofi wäre es auch mein Anspruch, jeden Tag so lange wie möglich zu trainieren, um wirklich das Maximum aus mir rauszuholen. Bei mir ist aber das Problem, dass ich das Spiel einfach nicht so sehr liebe. Ich merke momentan selbst, dass ich in den letzten Monaten doch viel zu viel Schach gespielt habe. Klar, das Spiel macht Spaß, aber irgendwann braucht man auch eine Pause und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, mein ganzes Leben lang acht Stunden am Tag nur mit Schach zu verbringen. Das wär mir nichts. Dennoch werde ich wahrscheinlich nach dem Abitur zumindest auch ein Schachjahr einlegen - wie die Prinzen Matthias Blübaum und Dennis Wagner es gemacht haben. Anschließend habe ich vor, zu studieren. Zur Auwahl stehen hier entweder Psychologie oder Jura, das ist aktuell so mein Plan. 

Sein letztes Turnier in diesem Sommer, den Colossus Chess Cup in Rhodos, beendete Jan-Christian mit 6,5/9 Punkten auf dem 4.Platz. | Foto: Georgios Souledis

Zu guter Letzt - auf welchen Turnieren können dich die zahlreichen Fans, die du sicherlich mit diesem Interview in der Schachwelt gewinnen wirst, demnächst am Schachbrett in Aktion sehen?

Meine zahlreichen Fans...ganz bestimmt (lacht). Nach aktuellem Stand plane ich, vielleicht an der Blitz- und Schnellschachweltmeisterschaft in Berlin teilzunehmen. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich für das Turnier zugelassen werde, da man als Teilnahmevoraussetzung von Januar bis August eine ELO von über 2500 gehabt haben muss und meine erst ab September über 2500 liegt. Da muss ich mich erst einmal erkundigen. Ansonsten werde ich in den Herbstferien das Turnier in Hoogeveen mitspielen. In den Weihnachtsferien plane ich auch noch, an einem Turnier teilzunehmen, wahrscheinlich wird das das Staufer Open in Schwäbisch Gmünd sein. Das ist aber alles noch sehr unklar. Nebenbei muss ich mich natürlich auch ein wenig auf mein Abitur vorbereiten. 

Jan-Christian, ich danke dir vielmals für das Gespräch und wünsche natürlich weiterhin sowohl bei der Schachkarriere als auch abseits der karierten Bretter viel Glück und Erfolg!

Wie versprochen gibt es zum Abschluss des Interviews noch seine Partie gegen den französischen Topgroßmeister, Laurent Fressinet:

Zur Ausgangslage: Ich bin mit voller Punktzahl ins Turnier gestartet (Wenn auch sehr glücklich, da ich in einer Partie eine Figur einstellte, mein Gegner es aber nicht sah). Als ich sah, dass ich gegen Fressinet spiele, freute ich mich sehr, da ich wusste, dass er hauptsächlich e5 mit Schwarz spielt und ich mich im Spanier recht gut auskenne.

1. e4 e5 2. ♘f3 ♘c6 3. ♗b5 a6 4. ♗a4 ♘f6 5. O-O ♗e7 6. d3

6. ♖e1 Ist die Hauptvariante und auch eigentlich mein Hauptzug.

6... d6 Die erste kleine Überraschung.

6... b5 Ist die Hauptvariante. 7. ♗b3 d6 8. c3 (8. a3 )

7. c3 O-O 8. ♖e1 Schwarz hat hier sehr viele Möglichkeiten, wie z.B.

8... ♖e8

8... b5 9. ♗c2 d5 10. ♘bd2 dxe4 11. dxe4 ♗e6 12. ♕e2 (12. a4 Ist ein bisschen angenehmer für Weiß und eignet sich für Fressinet nicht perfekt, um mich zu überspielen.)

9. ♘bd2 ♗f8 10. ♘f1 h6 11. ♘g3 b5 12. ♗b3

12. ♗c2 Ist der Hauptzug hier. Am Brett hatte ich mal wieder all meine Analysen vergessen, sodass ich mich für Lb3 entschied. 12... d5 13. exd5 ♘xd5 14. ♗d2 (14. ♘e4 )

12... ♘a5 13. ♗c2 c5 14. d4 ♕c7

14... exd4 15. cxd4 ♗g4 Wollen die Computer sehen, auch wenn Weiß nach d5 vermutlich ein bisschen besser steht. 16. d5

15. h3

15. d5 Ist eine Alternative. 15... ♘c4 16. b3 ♘b6 17. h3+/=

15... ♗d7 16. d5 c4

16... ♘c4 Hatte ich haupsächlich erwartet. 17. b3 ♘b6 18. ♗e3 (18. ♘h4 g6 19. ♕f3 ; 18. ♘h2 a5 19. ♗e3 ) 18... a5 19. ♕e2 Weiß sollte ungefähr so versuchen, das schwarze Spiel am Damenflügel aufzuhalten, da jetzt c4 nicht mehr möglich ist wegen Lxb6.

17. b4 cxb3 18. axb3 ♘b7 19. ♗d2+/= ♘c5

19... a5? 20. b4±

20. ♖a3 Ich denke, dass dies hier ein kritischer Moment ist. Um ehrlich zu sein, war ich am Brett sehr stolz auf meinen Plan, im Nachhinein weiß ich nicht, ob er so gut war. Meine Idee ist recht einfach. Ich möchte noch Da1, Da2 und dann Ta1 spielen und großen Druck auf der a-Linie ausüben, da a5 von Schwarz früher oder später sowieso kommen wird.

20... a5 21. ♕e2

21. ♕a1 Ich kann mich wirklich nicht mehr erinnern, wieso ich Abstand von diesem Zug nahm. Ich sah irgendwelche Gespentser. 21... ♖ec8 22. ♕a2

21... ♖a6 22. ♖c1 ♕b7 23. ♗e3 ♕c7 Das war natürlich ein Zugeständnis.

24. ♗b1

24. ♘d2 ♗e7 25. ♖ca1 ♖ea8+/=

24... ♖ea8

24... a4 25. ♘d2!

24... ♖c8! Und Weiß steht immer noch leicht besser, aber es ist nicht so einfach, Fortschritte zu machen.

25. b4! ♘a4 26. ♗d3 ♕b7

26... axb4 27. cxb4 ♕b7 Aber das sieht natürlich nicht schön aus. Allerdings kann Schwarz vielleicht seinen Läufer via d8 aktivieren.

27. ♖b3 Während der Partie war ich sehr zufrieden mit dem Zug. Hier wurde Fressinet auch zum ersten Mal richtig nervös, glaube ich. Der Computer findet eine noch stärkere Fortsetzung, die ich zwar gesehen, aber nicht gut berechnet habe.

27. ♖xa4! bxa4 28. b5 ♖b6 29. c4! Ist viel stärker! (29. ♗xb6 ♕xb6 30. c4 ♕c5 Und Weiß steht besser, da er sich den a4 schnappt und dann einen Springer nach b3 umgruppiert. Aber es ist nicht ganz so klar.) 29... ♖c8 (29... ♗e8 30. ♗xb6 ♕xb6 31. c5 dxc5 32. ♘xe5+− ) 30. ♕a2±

27... ♖c8 Hier bot er mir Remis an, aber mein nächster Zug sieht absolut furchtbar für Schwarz aus.

27... axb4 28. ♖xb4!

28. c4 axb4 29. ♖xb4 ♘c5 30. ♗xc5 ♖xc5 31. ♖cb1 ♖a3 32. ♘d2 ♗e7 Weiß hat hier viele Möglichkeiten, wie er versuchen kann, seinen sehr starken Freibauern in einen Sieg umzuwandeln. Ich denke, dass die Art wie ich es gemacht habe technisch ganz ok war, allerdings noch Luft nach oben war. Allerdings war mein Gegner in starker Zeitnot, was es ihm erschwerte, sich zäh zu verteidigen.

33. cxb5 ♖a2

33... ♖cc3! 34. ♘b3 ♗d8 35. ♕b2 ♖xd3 36. ♕xa3 ♗b6 37. ♘h1!+− Sind verrückte Varianten. ... (37. ♘f1 ♗xf2+ 38. ♔xf2 ♕b6+ )

34. ♗c4 ♖a3 35. b6 ♖ca5?

35... g6 Ist der Computervorschlag, wieso auch immer? 36. ♗b5

36. ♗b5 ♗xb5 37. ♖xb5 g6 38. ♕c4 ♖xb5 39. ♕xb5 ♖c3 40. ♘c4 ♕d7 41. b7 ♖c1+ 42. ♔h2

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