Interviews 10.10.2013 | 14:33von IM Georgios Souleidis

"Ich könnte mir ein Leben als Progamer vorstellen"

Dmitry Andreikin sind Computerspiele nicht unbekannt. Bevor er im klassischen Schach Erfolge feierte, sorgte er im Internet mit seinen Fähigkeiten im Bullet (eine Minute pro Spieler und Partie) für Furore. In einem Interview verrät er, dass er sich ein Leben als Starcraft-Spieler vorstellen könnte.

Evgeny Atarovs unkonventionelle Befragung des amtierenden russischen Meisters und Weltcup-Finalisten für ChessPro beinhaltete das Beschreiben von Fotos aus einem persönlichen Album und das stakkatoartige Beantworten von 25 Fragen. Wir präsentieren die folgenden Auszüge:

Zweiter Platz (Andreikin: "Wie üblich") bei der U12-EM. Links neben Andreikin steht Ian Nepomniachtchi, den er dieses Jahr in der 1. Runde der Russischen Meisterschaft schlug. Links neben ihm steht Elena Tairova, die schon im Alter von 18 Jahren tragisch verstarb.


Andreikin, normalerweise ein supersolider Spieler, verlor beim Sparkassen Chess Meeting 2013 gleich drei Partien. Dortmund war trotzdem eine Reise wert.

Andreikin: "Im Signal Iduna Park in Dortmund. Eine fantastische Atmosphäre vor 82.000 Zuschauern. Ich hatte unglaubliches Glück dabei zu sein, denn zufällig fand während des Turniers das Finale des deutschen Supercups zwischen Borussia Dortmund und Bayern München statt, das der Gastgeber mit 4:2 gewann. Ich besorgte mir ein Ticket, aber das Problem war, dass sich meine Partie gegen Michael Adams lange hinzog. Da ich das Spiel nicht verpassen wollte, zog ich sehr schnell und verlor die Partie. Danach fragte ich die Organisatoren, ob sie mich nicht schnell zum Spiel fahren könnten. Ich kam nur zehn Minuten zu spät. Dass ich die Partie verlor, war natürlich schade, insbesondere weil ich in der dritten Stunde ein einfaches Remis verpasste. Nach dem Fußball-Spektakel war der Frust aber schnell vergessen. Auf dem Foto sieht man im Hintergrund die gerade gelaufene Siegerehrung."


Anbei nur zwei der 25 Fragen. In der ersten äußert er sich über das Schachspiel, das er mit fünf Jahren erlernte:

Welchen Eindruck hinterließ das Spiel auf dich?

Es war eine Art Prototyp für Krieg. Von Beginn an war es kein Sport für mich, sondern ein Spiel, wie mit Spielzeugsoldaten.

Könntest du dir einen anderen Beruf für dich vorstellen?

Absolut...Ich habe gerade ein sehr interessantes Video angeschaut - die Starcraft II-Meisterschaft. Sie wird über mehrere Phasen mit jeweils $170,000 Preisgeld durchgeführt! Ich liebe dieses Spiel und es ist mein Lieblings-Strategiespiel. Ich könnte mir gut vorstellen ein Progamer zu sein, aber darüber hinaus einen anderen Beruf...absolut nicht.


Das komplette Interview auf ChessPro (auf Russisch)


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