Berichte 16.04.2014 | 14:55von IM Georgios Souleidis

Grischuk führt Malakhit zum Titel

Alexander Grischuk brillierte bei der russischen Mannschaftsmeisterschaft mit 6 aus 7 und führte sein Team Malakhit zum Titel. In unserem Bericht lassen wir die neue Nr. 3 der Welt und Peter Svidler zu Wort kommen und analysieren ihre Partien der letzten Runde. 

Grischuk inmitten des mit mehreren Stars bespickten Teams Malakhit bei der Siegerehrung| Foto: Vladimir Barsky 

Malakhit hatte vor der letzten Runde den Großteil der Arbeit erledigt und ging als großer Favorit ins Rennen. Letztendlich hätte schon ein Unentschieden genügt, aber gegen die an Nr. 8 gesetzte Mannschaft Politechnik gab man sich damit nicht zufrieden. Stattdessen beendete man die Meisterschaft mit einem standesgemäßen 4,5:1,5.

Bo.8  PolitechnikRtg1  MalakhitRtg1½:4½
2.1GMSmirnov, Pavel2624GMKarjakin, Sergey2772½ - ½
2.2GMShomoev, Anton2587GMGrischuk, Alexander27770 - 1
2.3GMKokarev, Dmitry2621GMLeko, Peter2730½ - ½
2.4GMMaletin, Pavel2582GMShirov, Alexei27020 - 1
2.5GMVokarev, Sergey2468GMMalakhov, Vladimir2701½ - ½
2.6IMPogromsky, Mikhail2418GMMotylev, Alexander26850 - 1

Malakhits acht Spieler verloren zusammen nur zwei Partien im ganzen Turnier. Grischuk brillierte mit fünf Siegen, zwei Remis und einer Leistung von 2982 Elo-Punkten. Sein Gegner in der letzten Runde, Anton Shomoev, war nominell der schlechteste, aber auch gegen ihn musste Grischuk hochklassiges Schach zeigen, um den vollen Punkt einzufahren:

Weiß hat einen Mehrbauern, der aber nicht einfach zu verwerten ist. Grischuk findet eine präzise Lösung.

45. ♘c8! Der einzige Zug, mit dem Weiß auf Vorteil spielen kann! Auf

45. ♘c4 folgt 45... ♖c6 und hier muss Weiß mit 46. ♘e5! das Remis durch Dauerschach forcieren. (46. ♕b5 ♕d5−+ ) 46... ♖xc5 47. ♘g6+ ♔h7 48. ♘f8+ ♔h8 49. ♘g6+

45. ♘b5 f4! gibt Schwarz enormes Gegenspiel. Es droht 46...Tf5 mit Gewinn des Springers und das Schlagen auf g3 möchte man mit Weiß auch nicht gerne zulassen.

45... f4 46. gxf4 ♖xf4 47. ♘e7! Hier steht der Springer bombig. Er droht 48. Sg6+ und deckt das Feld d5, so dass Weiß den Bauern vorstoßen kann.

47... ♖f6 48. d5 ♖d6 49. ♕e3! Wieder ein sehr genauer Zug. Der weiße Turm soll über das Feld c8 auf die schwarze Grundreihe eindringen.

49... ♗f7 Verhindert die Fesselung des Läufers, erlaubt Weiß aber den Übergang in ein gewonnenes Endspiel.

50. ♖c8+ ♔h7 51. ♕e4+ ♗g6 52. ♘xg6 ♖xg6 53. ♖c6 ♕g4 54. ♕xg6+ ♕xg6 55. ♖xg6 ♔xg6 56. f4! und der weiße König kommt rechtzeitig, um den Bauern d5 zu verteidigen.

1-0

Im Anschluss stellte sich Grischuk den Fragen von Vladimir Barsky für die Webseite des russischen Schachverbands. Das Gespräch driftete schnell von der russischen Mannschaftsmeisterschaft zum Kandidatenturnier. Grischuk erläutert, warum er den K.O.-Modus favorisiert und deckt die Wahrheit bezüglich seiner berüchtigten Aussagen über Vladimir Kramniks Eröffnungsvorbereitung auf:


Vladimir Barsky: Alexander, du hast mit sehr viel Energie gespielt und ein brillantes Resultat erzielt. Hast du es vermisst zu spielen?

Grischuk: "Nach Kazan hat sich das Schach endgültig geändert" | Foto: Vladimir Barsky

Alexander Grischuk: Ich habe Kramnik immer von Ivan dem Verrückten (Figur in russischen Märchenerzählungen) erzählt, der 33 Jahre auf einem Herd lag, bevor er endlich aufstand und zum Helden avancierte! Wenn wir auch nur 33 Jahre auf einem Herd hätten liegen können, wären wir vielleicht auch Helden geworden! Leider kann man selten 33 Jahre auf einem Herd liegen, aber immerhin habe ich drei Monate pausiert. Danach ist es immer einfacher zu spielen. 


Während du drei Monate „auf einem Herd“ lagst und das Kandidatenturnier in Khanty-Mansiysk verfolgt hast, kam dir in den Sinn, dass das der Ort ist, an dem du jetzt sein müsstest?

Nein, keineswegs.

Was war dein Eindruck vom Kandidatenturnier?

Das Kandidatenturnier 2011 in Kazan rief viel Kritik hervor wegen der vielen Remis, was angeblich am Format mit den kurzen Matches und dem K.O.-Modus gelegen haben soll. Ich denke aber, dass das nicht der Hauptgrund war. Nach Kazan hat sich das Spiel endgültig geändert. Jetzt verfolgen alle Spieler mit Weiß ein Ziel: Einfach nur die Partie am Laufen halten. 

Nach Kazan entschied man zum doppelrundigen Format zurückzukehren und um ehrlich zu sein, das Kandidatenturnier 2013 in London war das beste Turnier der letzten 50-60 Jahre. Und jeder sagte: Seht nur, wie wunderbar dieses Format ist! Aber Khanty-Mansiysk hatte wenig mit London gemein. Die Fans der geschlossenen Turniere hatten viel Glück, dass London vor Khanty-Mansiysk stattfand. Andersherum wäre die Begeisterung geringer gewesen. Natürlich hat Anand großartig gespielt und ich freue mich für ihn, da er davor gut durch den Dreck gezogen wurde. Es hat mich zwar enttäuscht, dass er am Ende gegen Andreikin remis spielte, aber er hat sehr überzeugend das Turnier gewonnen.

Das diesjährige Kandidatenturnier kann ob seines sportlichen Inhalts und seiner gesamten Bedeutung nicht mit dem Turnier in London mithalten, aber aus kreativer Sicht schon, oder?

27 von 30 Partien endeten in Kazan remis und Boris Gelfand gewann das finale Match über sechs Partien gegen Grischuk | Foto: Offizielle Webseite Kandidatenturnier Kazan 2011

Die letzte Runde war nicht mehr interessant, obwohl es der Höhepunkt einer jeden Veranstaltung sein sollte, das i-Tüpfelchen. Kazan lieferte zum Schluss die vielleicht beste Partie des Turniers. Gelfand schlug mich in einer brillanten Partie. Und was hatten wir für Partien in der letzten Runde in London! Aber in Khanty-Mansiysk? Ich sollte eigentlich die letzte Runde kommentieren für die Zuschauer, aber ich verzichtete, da es um nichts mehr ging.



Und was die Kreativität betrifft; es gab viele interessante Partien in Khanty-Mansiysk, aber genauso viele gute Partien hätte man auch im K.O.-Modus gesehen. Natürlich gibt es in geschlossenen Turnieren auch unterhaltsame Partien zwischen Spielern, die bei minus eins oder minus zwei liegen, aber für mich persönlich sind spannende und nervenaufreibende Partien wichtiger als Unterhaltung. Ich bin interessierter an einem K.O.-Spiel, dass 0:0 endet und danach im Elfmeterschießen entschieden wird, als an ein unbedeutendes 5:3. Jeder hat natürlich seine Prioritäten und jedem so wie es ihm gefällt.

Ich möchte einen Punkt klären. Als du vor dem Kandidatenturnier einige Fragen für unsere Webseite (Webseite des russischen Schachverbands, Anm. d. Red.) beantwortetest, hast du auf die schwache Eröffnungsvorbereitung von Vladimir Kramnik mit Schwarz hingewiesen. War das ein Witz oder nur teilweise ein Witz?

Natürlich war das ein Witz, aber nun wird Kramnik vielleicht nicht mehr mit mir sprechen! Ich habe ihn wohl verhext. Es war natürlich ein Witz, da seine Vorbereitung schon immer seine große Stärke war. In sieben oder acht Partien gegen ihn mit Weiß habe ich es nur ein Mal geschafft eine vollwertige Partie zu erhalten; er dachte in den restlichen Partien insgesamt nur fünf Minuten nach.

Glückwunsch zum Titel mit Malakhit in Loo! Was kannst du über deine eigene Leistung sagen?

Ich kann das gleiche wie über Anand sagen: Gut gemacht! Ich mag es nicht, mich selbst zu loben, aber in diesem Fall spielten wir gegen sieben starke Gegner, so dass unser Erfolg verdient war. Wir haben alle gut gespielt. Zum Beispiel hat Sergey an Brett 1 keine einzige Partie verloren; Leko spielte extrem solide und Bologan spielte auch gut. Ich denke, dass jeder gut spielte. Ich bin sehr glücklich über unseren Sieg!


Nepomniachtchi - Svidler war vielleicht zu unterhaltsam für Grischuks Geschmack | Foto: Vladimir Barsky


Das von Nepomniachtchi angeführte Moskauer Team ShSM Nashe Nasledie ging punktgleich mit Malakhit in die letzte Runde, aber es war klar, dass nur ein Kantersieg gegen St. Petersburg Chancen auf den Titel bewahren würde. Ein solcher Sieg lag aber gegen den Vorjahressieger nie im Bereich des Möglichen. Alle Partien endeten Unentschieden, so dass ShSM die Silbermedaille gewann. Die folgende Partie gehörte zu den spektakulärsten des gesamten Turniers.

1. e4 e5 2. ♘f3 ♘c6 Die Spanische Partie?

3. d4 Nein danke!

3... exd4 4. ♘xd4 ♘f6 5. ♘xc6 bxc6 6. e5 ♕e7 7. ♕e2 ♘d5 8. c4 Mit Ausnahme einiger Gambits gehört diese Variante für mich zu den kompliziertesten im modernen Schach. Es herrscht schon um den Bauern e5 herum eine enorme Spannung im Zentrum.

8... ♘b6 9. ♘c3 ♗a6 10. ♕e4 g6 Und wir sind schon außerhalb der offiziellen Theorie, aber bestimmt noch in der Theorie der Spieler.

11. ♗f4 Auf

11. c5 folgt konkret 11... ♗xf1 12. cxb6 f5! und die weiße Dame kann nicht gleichzeitig e5 und g2 verteidigen. Ich zeige eine exemplarische Variante, die die Komplikationen dieser Stellung verdeutlicht: 13. b7 ♖b8 14. ♕e3 ♗xg2 15. ♖g1 ♗d5 16. ♕xa7 ♕xe5+ 17. ♗e3 ♗b4 18. ♕xb8+ ♔f7 19. ♕c8 ♗xc3+ 20. ♔f1 f4 21. ♕xd7+ ♔f6 und die Maschine bewertet diese Stellung mit 0.00 als komplett ausgeglichen.

11... ♕b4! Nimmt den Fehdehandschuh auf. Die dame greift b2 und c4 an, aber Nepomniachtchi ist nicht besorgt.

12. e6! Ein schöner Gegenschlag!

12... ♕xb2

12... fxe6 erlaubt Weiß mit 13. ♗e5 ♖g8 14. c5 die Damen zu tauschen und sich zu konsolidieren.

13. exd7+ ♔xd7 14. ♕d4+ Und nun scheint sich Weiß mit Tb1 zu konsolidieren, doch es folgt

14... ♘d5! 15. cxd5 Weiß opfert den Turm. Wir bekommen eine tolle Show zu sehen.

15... ♕xa1+ 16. ♔d2 ♗xf1 Schwarz hat einen Turm mehr, aber Weiß hat die Initiative und der schwarze König steht gefährdert mitten auf dem Brett. Erstaunlicherweise gibt es aber kein Matt. Die restlichen Züge sind praktisch forciert.

17. dxc6+ ♔xc6 18. ♕d5+ ♔b6 19. ♘a4+ ♔a6 20. ♕c6+ ♔a5 21. ♗xc7+ ♔b4 22. ♕e4+ ♔a3 23. ♕f3+ ♔xa2 Der König bereist den Damenflügel.

24. ♘c3+ ♔a3 25. ♘a2+ ♔a4 26. ♕c6+ ♔a3 27. ♕f3+ ♔a4

27... ♔xa2? verliert wegen 28. ♕d5+ ♔a3 29. ♕a5+ ♔b2 30. ♗e5+ und die Dame geht verloren.

28. ♕c6+ ♔a3 29. ♕f3+ und das Spektakel endet mit Dauerschach.

1/2-1/2

Vor einem Jahr erzählte Svidler Vladimir Barsky, dass er die Schachbundesliga und Russische Mannschaftsmeisterschaft ohne Unterbrechung nach dem Kandidatenturnier in London gespielte hätte, weil „ein Hai weiterschwimmen muss, um nicht zu sterben“. Barsky fragte, ob er dieses Jahr eine ähnliche Erklärung liefern könnte, doch der siebenmalige russische Meister lamentierte nur über seinen vorletzten Platz beim Kandidatenturnier in Khanty-Mansiysk.


Peter Svidler: Ich vermeide eigentlich darüber zu sprechen: In einem Haus eines erhängten Mannes spricht man auch nicht über Seile! Jeder hat alles gesehen. Es gibt Dinge, über die ich stolz sein kann, aber dieses Resultat…

Vladimir Barsky: Du wirst jetzt nicht ein Turnier nach dem anderen spielen wie letztes Jahr?

Der Vorjahressieger St. Petersburg musste sich mit der Bronzemedaille begnügen | Foto: Vladimir Barsky


Nein, ich habe sogar etwas abgesagt, um das zu vermeiden. Ich spiele in Stavanger und Dubai. Falls ich nominiert werde, spiele ich die Olympiade. Der Herbst wird wie immer etwas verrückt: Die Europäische Vereinsmeisterschaft, der Grand Prix, falls ich nominiert werde, das Finale der russischen Meisterschaft und noch etwas. Aber ich habe sichergestellt, dass der Albtraum des letzten Jahres sich nicht wiederholt. Es gibt allerdings auch weniger Turniere dieses Jahr: Es gibt kein Aljechin-Memorial zum Beispiel. Ich habe etwas im Mai abgesagt, um auch Zeit für andere Dinge zu haben.

Prinzipiell muss ich mich erholen nach dieser großen Enttäuschung in Khanty-Mansiysk. Allerdings gefiel mir die Art und Weise, wie ich dort gespielt habe und genauso muss ich spielen. Ich spielte gut, stellte aber zu viel ein. Ok, so ist das Leben. Bezüglich der Qualität der Partien habe ich mir nicht viel vorzuwerfen. Falls ich auf die gleiche Art und Weise weiterspielen kann, kann ich vielleicht noch ein wenig für Unruhe sorgen in der Szene. 

Ja, es war sehr aufregend!

Jetzt muss ich mich für den Grand Prix vorbereiten. Ich sollte wegen meiner Elo-Zahl dabei sein, aber es scheint noch einige Probleme wegen der Nominierungsregeln zu geben. Falls ich nominiert werde, dann muss das mein neues Ziel sein. Momentan habe ich das Kandidatenturnier noch nicht voll verarbeitet, aber das werde ich. 


Der Georgier Baadur Jobava weiß immer zu überraschen | Foto: Vladimir Barsky 

Es bleibt die Frage zu klären, welches Team den vierten Platz belegte und sich somit für die europäische Vereinsmeisterschaft qualifizierte. Die Ehre wird Universitet zuteil, die ihr letztes Match 4:2 gewannen, obwohl ihr Spitzenbrett verlor. Baadur Jobava lieferte sehr viele Highlights in Loo und war bis zum Schluss unberechenbar. Nachdem er Dmitry Jakovenko (2726), Gata Kamsky (2714) und Peter Svidler (2756) besiegte, verlor er in der letzten Runde gegen FM Sergey Grishchenko (2436).

Endstand Russische Mannschaftsmeisterschaft 2014

RangMannschaftPartien + =TB1TB2
1Malakhit75201228.5
2ShSM75111125.5
3St. Petersburg74211024.0
4Universitet74211023.0
5Yugra7313723.0
6Klub Chigorina7232721.0
7Ladya7223620.5
8Politechnik7223620.5
9Zhiguli7223615.5
10Turbonasos7214520.0
11Moskovskaya Oblast7214518.0
12Atom7214516.0
13Yamal7016117.5


Das Frauenturnier mit vier Mannschaften lief nach Erwartung aber nicht ohne Drama!   

Galliamova verhinderte, dass Cmilyte ein Fischer-Resultat erzielt| Foto: Vladimir Barsky 


Viktorija Cmilyte war auf dem Weg zu 6 aus 6, aber dann verpasste sie zuerst den Sieg gegen Alisa Galiamova, bevor sie im Kamikaze-Modus unterging:



Die litauische Starspielerin opferte hier ihren Springer mit 28.Sxe6? aber nach 28...fxe6 29.Qg6 Qg8 endete der Angriff und die Partie war bald vorüber.

Letztendlich setzte sich Cmilytes Team Ugra aber mit einem Mannschaftspunkt vor ShSM durch.

Siehe auch:


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