Berichte 02.04.2018 | 10:41von Colin McGourty

GRENKE Classic, R2: MVL schlägt Anand, Vitiugov führt

Maxime Vachier-Lagrave hat in Runde 2 der GRENKE Chess Classic Vishy Anand besiegt. Der Franzose erwischte den Ex-Weltmeister in einer derzeit angesagten Eröffnungsvariante auf dem falschen Fuß und fuhr einen der vier Weißsiege des Tages ein. Volle Punkte holten außerdem Magnus Carlsen (gegen Hou Yifan), Levon Aronian (gegen Arkadij Naiditsch) und Nikita Vitiugov (gegen Georg Meier), während Fabiano Caruana gegen Matthias Blübaum nicht über den halben Punkt hinauskam.

Der Stift brachte Vishy kein Glück... | Foto: Georgios Souleidis, Turnierseite

Hier die englische Kurzzusammenfassung der 2.Runde:

Da alle Weißspieler eine zum Teil deutlich höhere Elo hatten, war mit einigen Gewinnpartien zu rechnen, doch ausgerechnet der frisch gebackene WM-Herausforderer musste sich mit einem halben Punkt begnügen:

Den gesamten englischsprachigen Live-Kommentar von Jan Gustafsson und Peter Leko sowei die Interviews mit MVL, Vitiugov, Meier, Carlsen und Hou Yifan könnt ihr euch hier noch einmal anschauen:

MVL 1-0 Anand: Eine denkwürdige Partie

Die Partie des Tages war ein Theorieduell auf höchstem Niveau, obwohl die Spieler hinterher angaben – und der jeweilige Zeitverbrauch bestätigt dies –, dass sie trotz intensiver Vorbereitung weitgehend im Dunkel tappten. Interessant wurde es in einem Taimanov-Sizilianer nach Anands 9…b5:


Die bekannteste Partie, in der diese Stellung vorkam, ist Karjakin gegen Caruana in der 4.Runde der London Chess Classic 2017. Der Russe spielte mit 10.f4 den Zug, den auch die Engine von chess24 empfiehlt, und musste eine schwere Niederlage einstecken. Paco Vallejo versuchte jüngst bei der Europameisterschaft den laut Computer zweitbesten Zug 10.Sf3 und stand trotz seiner späteren Niederlage nach der Eröffnung besser.

Maxime entschied sich derweil für den dritten Zug 10.a3, der keineswegs so ruhig ist, wie er aussieht, da er den nächsten weißen Zug vorbereitet. 10…Lb7 11.Lxb5! folgte, und nach nur 3 Minuten spielte Vishy 11…Tc8!

MVl kommentierte diesen Zug mit den etwas rätselhaften Worten, “11…Tc8 kam ziemlich überraschend, bis mir klar wurde, dass ich genau diesen Zug vorbereitet hatte!”

Er fügte hinzu:

Ich wusste nicht mehr genau, warum 11…Lxa3 nicht funktioniert. Ich hatte 12.Sde2, und nicht 12.Lf4 geplant, dachte aber, dass ich das Ganze noch einmal nachrechne, falls der Zug aufs Brett kommt, denn ich wusste, dass er nicht gut ist…

Die Antwort gibt uns die Partie von Dmitry Frolyanov gegen Semen Khanin beim letztjährigen Nezhmetdinov Memorial. Khanin spielte nach 20 Minuten 11…Lxa3? und musste nach 12.Lf4! Ld6 feststellen, dass das spektakuläre 13.Sxe6!! fxe6 14.Txd6 Dxd6 15.Lxe5 geht. Solche Varianten sollte man sich besser vorher zu Hause anschauen, zumal MVLs geplanter Zug 12.Sde2? wegen 12…Lxb2+! fast schon verliert. Allerdings hätte er das vermutlich gesehen, wenn Vishy tatsächlich 11…Lxa3 gespielt hätte.

In der Partie spielte Maxime schließlich nach 10 Minuten 12.La4 und Vishy investierte seinerseits 32 Minuten für 12…Sxe4, was ihre Angaben belegt, dass sich beide nicht mehr an die Feinheiten der Variante erinnern konnten. Peter Leko erklärt die folgenden Züge in seiner Zusammenfassung der 2.Runde:

Vishy war sich nicht sicher, ob er seiner Vorbereitung gefolgt war:

In einer leicht obskuren Variante hatte er eine interessante Idee, die funktionierte, weil ich nach meinem Zug nicht wusste, wie es weitergeht. Ich habe keine Ahnung, ob ich richtig reagiert habe, aber ich landete auf jeden Fall in einem leicht schlechteren Endspiel.

MVL konnte sich mittlerweile erinnern, dass er die Variante bis 17.Ld6 zu Hause auf dem Brett hatte:


Der Computer zeigt 0.00 an, aber die beiden Spieler sahen das etwas anders. Maxime:

In einer praktischen Partie ist die Stellung sehr angenehm für mich. Ich kann risikolos auf Gewinn spielen und entweder am Damenflügel agieren oder die Königsflügelbauern nach vorn treiben. Unterm Strich habe ich beides getan! 

Vishy meinte zu dem Endspiel:

Aus meiner Sicht sah das Endspiel haltbar aus, doch es war nicht gerade leicht, spielbare Züge zu finden. Objektiv ist die Stellung vermutlich o.k., aber ich hatte Probleme, Züge zu finden. 

Der entscheidende Fehler war laut beiden Spielern 27…Tc5? (27…Kf8 war MVLs Empfehlung):


Vishy hatte nur mit 28.Sf3 als Antwort gerechnet, wonach 28…Tc4 das Gleichgewicht gewahrt hätte. In der Partie folgte aber 28.Se2!, was den Bauern auf f4 deckt und diese Ressource verhindert. 28…d5 scheitert an 29.Sd4! mit Angriff des Bauern e6, weshalb Vishy nichts Besseres fand, als seinen Fehler mit 28…Tc7 rückgängig zu machen, doch nach 29.Td6! war Schwarz strategisch überspielt.

Die Partie dauerte danach nicht mehr lange, und Anand meinte:

Danach ging es schnell bergab. Man verliert den Faden, mag diesen Zug nicht, und jenen auch nicht, und dann macht man den schlechtesten Zug überhaupt! 

Anand gab nach 38 Zügen auf, hier die Einschätzung der beiden Spieler:

Wer mehr über diese Variante erfahren will, sollte sich Robin van Kampens vierstündige Videoserie zum  Taimanov-Sizilianer ansehen, in der er das interessante 7…d6!? statt Vishys 7…Sf6 empfiehlt.

Carlsen 1-0 Hou Yifan: Magnus punktet wieder

Carlsen hat gegen Hou Yifan nun eine Bilanz von 5,5 aus 6 | Foto: Georgios Souleidis, Turnierseite

Die Nummer 1 der Welt Magnus Carlsen hatte schon vor der Partie eine glänzende Bilanz gegen Hou Yifan:

Die Anzahl der Züge sagt einiges aus, da er (außer letztes Jahr bei den GRENKE Chess Classic, wo er die Partie erst einstellte und dann noch das Remis rettete) immer eine ruhige Eröffnung wählte und dann so lange Druck ausübte, bis seine Gegnerin zusammenbrach. Genauso lief es am Ostersonntag in Karlsruhe, denn die scheinbaren Angriffszüge 21.Dc1 und 23.Lh6 waren laut Magnus nur darauf ausgerichtet, ein besseres Endspiel zu bekommen. Hou Yifan verbrauchte viel Zeit, die sie im 32.Zug dringend gebraucht hätte:


Hier spielte sie recht schnell 32…Te6, doch wie Leko betonte, ist die Stellung nach 33.Td8 in einer praktischen Partie schwer verteidigen. Nach 33…Kg7 stellte Carlsen mit 34.Sf1! eine Falle, in die die Chinesin mit 34…Tf6?! prompt tappte und Weiß großen Vorteil verschaffte.

Mit 32…Ta8!! hätte sie dagegen ausgleichen können, da Schwarz nach 33.Txc6 Ta2! 34.Ld3 h4! 35.Txb6 hxg3 36.hxg3 Sh2! mit z. B. 37.Lxb5 Td2! 38.b4 Sf3+ Dauerschach geben kann.


Solche Abwicklungen sind aber schwer zu sehen, während der weitere Partieverlauf einen logischen Eindruck hinterlässt. Magnus stellte erst einmal einige Figuren auf die f-Linie…

…und zeigte dann seine gewohnten Stärken. Wie MVL meinte, “sind solche Stellungen Magnus’ tägliches Brot”.

Hier die Bilder von der Pressekonferenz:

Aronian 1-0 Naiditsch: Genau das Richtige

Aronian und die anderen Spieler gaben bereitwillig Autogramme | Foto: Georgios Souleidis, Turnierseite

Diese Partie war genau das, was Levon Aronian nach elf Partien ohne Sieg gebraucht hat. Dem Armenier gelang es schon früh, seinen Gegner zu überraschen, denn 5.Sge2 im Königsinder war Naiditsch zuletzt als Teenager mit 2390 Elo vorgesetzt worden. Naiditsch folgte der Theorie, ehe Aronian die Neuerung 13.Sb5 auspackte und das traurige 13…b6 provozierte. Vorentscheidendes passierte aber erst im 18.Zug, als Naiditsch nach 21 Minuten 18…e4?! spielte:


Ein verlockender Zug, doch wie bei Naiditsch-MVL tags zuvor stand Weiß trotz des Königs in der Mitte klar besser. 19.Tb1 parierte alle Drohungen und wenig später nahm Weiß die vielen Schwächen in der schwarzen Stellung aufs Korn. Passive Verteidigung ist Naiditschs Sache nicht, doch als er aktiv wurde, beschleunigte er nur den Untergang. Schwarz erreichte zwar ein Endspiel mit gleichem Material, doch wie 33.Sd8! zeigt, war seine Stellung grausam:


Der weiße Springer, der auf c6 auftaucht, ist ein Monster, der Läufer kann nach e6 kommen und fast alle schwarzen Züge verlieren Material. In der Partie folgte: 33…d5 34.Sc6 Ta3 35.Lxd5 Schwarz gab auf

Leko meinte hinterher, der Titelverteidiger könne nun wieder sein normales Schach spielen: “Gute Partien und Ergebnisse sind die einzigen Dinge, die im helfen können.“ 

Vitiugov 1-0 Meier: Nikita bleibt in Führung

Nikita Vitiugov macht da weiter, wo er 2017 bei seinem Sieg im GRENKE Chess Open aufgehört hat | Foto: Georgios Souleidis, Turnierseite

Obwohl drei Top-10-Spieler ihre Partien in Runde 2 gewannen, konnte Nikita Vitiugov mit seinem zweiten Sieg in Folge gegen einen deutschen Spieler die Spitze verteidigen. Leko meinte über ihn:

Ein großartiger Spieler. Sein einziges Problem ist, dass es in Russland viele großartige Spieler gibt!

Vitiugov ist auf dem Sprung in die Top 20, und sein Sieg gegen Georg Meier war erneut sehr beeindruckend. Beim Kandidatenturnier bezeichnete Peter Svidler seinen Landsmann Vitiugov als idealen Ansprechpartner bei Fragen zur Eröffnungstheorie, und mit 8.b5! folgte dann auch im Franzosen gegen die geliebte Französische Verteidigung seines Gegners eine Neuerung (auf höchstem Niveau):


Gespielt wurden bisher das sofortige 8.Lxh6 oder 8.cxd4. Mit diesem neuen Zug wird der Springer nach a5 gelockt, während Schwarz mit seinem Gaul nach 8.Lxh6 eher nach e7 geht. Meier spielte dann einen Zug, den er nicht für den besten hielt (12…Dc7), um seinen Gegner zum Nachdenken zu bringen, und hielt sich dann bis 22…Sc4+?! recht gut:


Nikita meinte er habe das “übersehen”, doch in Wirklichkeit hatte Meier die Gefahren unterschätzt, die mit einem gegnerischen Springer auf e4 einhergehen. So sah die Stellung sieben Züge später aus:


Meier meinte, er habe vergessen, dass der b7-Bauer angegriffen ist und er “ein wichtiges, tödliches Tempo verliert”. Die Stellung ähnelte einer Partie, die Meier 2013 bei den ersten GRENKE Chess Classic noch auf wundersame Art halten konnte, doch dieses Mal war der h-Bauer tatsächlich ein Tempo zu langsam, um die Partie noch zu retten. Weiß wandelte als Erster um und stand kurz davor mattzusetzen, als Schwarz aufgab.

Nikita meinte erneut, er habe ”Glück" gehabt und nichts "Besonderes" gemacht:

Caruana ½-½ Blübaum: Überraschungswaffe

Blübaum wirkt zuversichtlich - und das mit gutem Grund! | Foto: Georgios Souleidis, Turnierseite

Matthias Blübaum rettete die deutsche Ehre, indem er es schaffte, Fabiano Caruana in der Eröffnung erfolgreich zu überraschen. Auch er spielte Französisch und folgte, wie er hinterher angab, bis 21.f5 seiner Vorbereitung:


An dieser Stelle fing er an nachzudenken, aber nur, weil er sich nicht erinnern konnte, ob er sofort 21…f6 oder erst 21…Lxd3 spielen sollte. Er entschied sich, zu Recht wie es scheint, für die zweite Variante, wonach Weiß keinerlei Aussichten auf Vorteil hat.

Der vermutlich schönste Moment kam nach der Partie, als Fiona Steil-Antoni den beiden Spielern dieselbe Frage stellte wie allen Teilnehmern zuvor: “Hast du jemals das Königsgambit als Überraschungswaffe gespielt?” Blübaums Antwort klang wie ein Aprilscherz, war aber keiner: “Ich habe noch nie in meinem Leben eine Partie mit e4 eröffnet.” Wie es aussieht, muss er also nicht gleich zum Königsgambit greifen, um einen Gegner zu überraschen!

Am Montag treten die Spieler in der 3.Runde zum letzten Mal in Karlsruhe an, bevor sie nach Baden-Baden umziehen. Dieses Mal haben die Favoriten Schwarz, was die Remiswahrscheinlichkeit erhöht, aber auch Überraschungen ermöglicht, wenn einer der Topleute zu scharf auf Gewinn spielt. 

Seid dabei, wenn Jan Gustafsson und Peter Leko ab 15 Uhr wieder live auf chess24 kommentieren!

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