Interviews 14.04.2018 | 15:15von Colin McGourty

Gelfands Rückkehr nach Weißrussland nach 20 Jahren (Interview)

Der 49-jährige Boris Gelfand kam in der weißrussischen Hauptstadt Minsk auf die Welt, aber emigrierte 1998 nach Israel. Diesen Monat hat der WM-Herausforderer 2012 seine alte Heimat erstmals wieder besucht, unter anderem um die Minsker Bewerbung für die Schacholympiade 2022 zu unterstützen. Im Interview mit Sergey Kanashits für die Zeitung Belarus Today spricht er darüber, wie sich Minsk und auch die Schachszene in den letzten 20 Jahren verändert haben.

Boris Gelfand beim Tal Memorial 2018 in Moskau | Foto: Eteri Kublashvili, Russischer Schachverband

Zu Beginn des Interviews spricht Boris über Parallelen zwischen Fussball und Schach:


Boris Gelfand: Im Fussball studiert man seine Gegner auf genau dieselbe Art, man arbeitet an einer Strategie und wählt eine Eröffnung. Ich weiss, dass viele Trainer Schachfans sind – Wenger, Hiddink, Guardiola… ich spielte sogar gegen Gadzhi Gadzhiyev, er ist CM. Taktik spielt im Schach heutzutage eine wichtige Rolle. Ein Team, das keine grossen Namen hat aber taktisch gut aufgestellt ist, wird ein Starteam besiegen. Duelle zwischen Trainern sind reines Schach.

Sergey Kanashits: Erinnern Sie sich an den Tag, als Sie vor 20 Jahren Minsk verlassen haben? 

Nicht im Detail, aber generell. Es war nicht herzzerbrechend. Es war eine Entscheidung, die sich lange angebahnt hatte - seit meiner Kindheit hatte ich eine starke jüdische Identität. Selbst zu Zeiten der Sowjetunion ging mein Großvater fast jeden Tag in die Synagoge, und diese Traditionen wurden an meine Familie weitergegeben: wir feierten alle jüdischen Feiertage.

Nun nach Ihrer Rückkehr, welche Orte haben Sie zuerst besucht? 

Ich kam mit meiner Familie, mit Frau und Kindern. Ich zeigte ihnen die Wohnung, in der ich lebte. Das ist in der Kuzma Chorny Gasse, hinter dem Laden “1000 Kleinigkeiten”. Wir besuchten die Orte meiner Jugend: wo ich Eiscreme und Bücher kaufte… wir gingen zu meiner Schule in der Kirov-Straße, wir besuchten den Pionierpalast, auch wenn er derzeit renoviert wird. Und natürlich den Dzerzhinsky Club, Austragungsort der sowjetischen Meisterschaft 1979. Das war für Minsk eine große Veranstaltung: Teilnehmer u.a. Ex-Weltmeister Tal und der junge Kasparov, aber Sieger wurde der 54-jährige Efim Geller. Ich war gerade erst 11, aber ich habe die Partien jeden Tag verfolgt und keine Minute des Turniers verpasst! Dieses Turnier hat mich enorm beeinflusst.

‌Dezember 1979 - die 8. Runde im 47. Finale der sowjetischen Meisterschaft

Was noch? Wir waren bei Komarovka, aber leider war Montag ein Feiertag. Ich würde immer noch unbedingt den dortigen Markt besuchen, früher bekam ich Aufträge, was ich einkaufen soll. Wir besuchten das Grab meiner Großeltern in Smilavichy…

Ich lese im Buch der Erinnerungen Ihres Vaters “An diesem Tag ging ich mit meiner Frau Nella und Borya in ein Fotogeschäft für Familienfotos. Kurz danach stand ein Foto von Borya mit Locken im Schaufenster des Ladens in einer zentralen Straße in Minsk. Wir lebten in der Nähe und kamen oft vorbei, betrachteten das Foto und genossen das Leben." Ich kenne dieses Foto, wirklich süß. Wo war das? 

Den Fotoladen gibt es nicht mehr - ich habe speziell danach gesucht. Es war in der Lenin Avenue, nun Unabhängigkeits-Avenue, gegenüber vom Kalinin-Platz. Der "Blumen"-Laden, eine Bäckerei...Nun sind dort eine Pizzeria und einige kleine Läden. Die Zeit vergeht, die Stadt verändert sich.

Aber warum dauerte es so lange, bis Sie Ihre Heimat wieder besuchen - hatten Sie dieses Bedürfnis nicht? 

All diese Jahre, und heutzutage immer noch, lebte ich in so einem Tempo, dass sich einfach kein Zeitfenster fand. Jeden Tag arbeitete ich, fast ohne Pause.

Hat sich Minsk sehr verändert? Ist es nun wie eine moderne europäische Stadt?

Ja so ist es - eine moderne europäische Stadt. Angenehm. Das Zentrum ist sehr schön. Die Altstadt wurde erweitert und bietet sich an für Spaziergänge. Meine Frau kommt aus Almaty und war hier zum ersten Mal. Es gefällt ihr. Sie war von den Gesichtern der Menschen beeindruckt: ruhig, ohne Aggressionen.

Wie oft wurden Sie auf der Straße erkannt?

Bisher kein einziges Mal. Schach hat seine eigene Art. Wahrscheinlich kennen viele unsere Namen, aber wir sind nicht oft im Fernsehen und dadurch nicht erkennbar. Allerdings war es 2012, als ich nach dem WM-Match in Moskau gegen Vishy Anand nach Israel zurückkehrte, anders: ich konnte kaum auf der Straße laufen, bei jedem Schritt wurde ich erkannt.

Die weißrussische Schachschule ist nun über die ganze Welt verteilt: Golovey, Kapengut und Shulman in den USA, Sie und Smirin in Israel, die Atlas-Brüder in Österreich, Agrest in Schweden… Sprecht Ihr oft miteinander?

Mit allen, und ständig. Als ich mein WM-Match spielte, kam die ganze weißrussische Schach-Diaspora nach Moskau, um mich zu unterstützen. Es was angenehm. Ich muss sagen, dass es sich auch für sie lohnte: sie werden sich wohl lange an die Rezeption erinnern, bei der sie Erinnerungen austauschten.

Das Internet hat Kommunikation sehr vereinfacht - es ist wunderbar. Aber im Schach, ist es Segen oder Fluch? 


Portisch stand nach der Neuerung 8...Se6 besser aber erreichte nur ein Remis. Sein Sekundant Bent Larsen publizierte später Analysen in einer argentinischen Zeitung. 10 Tage später gewann Kortschnoi mit diesem Zug die entscheidende Partie in seinem Match!
Es gibt keine eindeutige Antwort. Es ist wie mit einem Messer: man kann damit Brot schneiden, oder einen Mord begehen. Heutzutage kann man zum Beispiel fast jede Partie aus nahezu allen Turnieren live verfolgen. Ich habe dazu eine hübsche Anekdote.

In 1980 gab es Kandidatenmatches. Im Halbfinale spielten Viktor Kortschnoi und Lev Polugaevsky in Buenos Aires, Lajos Portisch und Robert Hübner dagegen in Italien. Hübner gewann die entscheidende Partie mit einer Neuerung und qualifizierte sich so für das Finale. Das Match in Argentinien war noch nicht entschieden, morgens ging Kortschnoi zu einem Kiosk, kaufte eine Zeitung und sah Hübners Zug. Auch wenn die Neuerung ziemlich riskant war, beschloss er, dass Polugaevsky seinen Tagessatz nicht für eine Zeitung verwenden würde und daher unwissend bliebe. So kam es dann: Kortschnoi spielte wie Hübner und gewann.



Gelfand and Nakamura spielten beide 10.b4!? Inarkiev antwortete 10...Te8 und verlor, am selben Tag erreichte Karjakin beim Sinquefield Cup mit 10...e4!? ein Remis
Und nun heutzutage. Vor kurzem spielte ich in Inguschetien im Match gegen Ernesto Inarkiev eine interessante Neuerung. Ich gewann und ging nach dem Abendessen auf mein Hotelzimmer. Nur wenige Stunden später wiederholte Hikaru Nakamura meine Kombination gegen Sergey Karjakin in einem Turnier in St. Louis, am anderen Ende der Welt. Das ist die Antwort auf Ihre Frage, wie das Internet die Schachwelt verändert hat. Alles geht unglaublich viel schneller.

Hat sich Schach in den letzten Jahren sehr verändert? In welcher Hinsicht vor allem? 

Ja, sehr. Einen Punkt haben wir bereits angesprochen - Information ist viel schneller und einfacher verfügbar. Es gibt auch viel mehr Schachspieler, und dadurch einen höheren Wissensstand und mehr Konkurrenz. Wenn man nicht arbeitet, kann man heutzutage niemanden mehr besiegen, und es ist viel schwerer, eine Partie zu gewinnen. Schach wurde auch geographisch viel breiter - nun gibt es überall starke Spieler. China und Indien haben die Welt mit Schachspielern überflutet: bald ist wohl jede dritte Partie weltweit gegen einen Chinesen oder Inder.

Wann haben Sie erkannt, dass Schach Ihre Berufung ist? 

Schach ist ein kleines und seltenes Berufsfeld mit viel Konkurrenz. Außerdem gibt es kein stabiles Einkommen. Nach dem Abitur ist normalerweise die Zeit, um sich für einen Lebensweg zu entscheiden. Dann muss man wissen, ob man darauf vorbereitet ist oder nicht, und gleichzeitg verstehen, dass Profischach nur etwas für Fanatiker ist!

Nun, aber für Sie war es bereits im Alter von 17 Jahren eindeutig: Sie waren bereits zweifacher weißrussischer Meister bei den Erwachsenen, und sowjetischer Juniorenmeister!

Ich erinnere mich daran, dass ich die entscheidende Partie gegen den Ukrainer Vassily Ivanchuk, meinen lebenslangen Rivalen, gewann. Aber am Ende hatte ich nur einen halben Punkt Vorsprung auf ihn.

Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule? 

Am meisten erinnere ich mich an Unterricht in Geschichte und Sozialkunde - es lag natürlich an der Lehrerin. Sie lehrte uns eine wichtige Fähigkeit: jeden Absatz in einem Satz zusammenfassen - den Kern erfassen, das Wesentliche hervorheben. Das ist auch im Schach essentiell. Sie hiess Nina Sergeyevna Tsybulskaya, vielleicht lebt sie noch.

Wie bleiben Sie heutzutage fit? 

Die letzten sechs Jahre spiele ich Tischtennis, ein bis anderthalb Stunden intensiv zwei- bis viermal in der Woche. Ich mag auch schnelle Spaziergänge - 40 Minuten bis eine Stunde. Früher schwamm ich auch.

Sie lieben Fussball und sind Fan von Barcelona. Übrigens, mein Beileid - die Katalanen verloren in der Champions League gegen Rom. Spielen Sie auch selbst?

Früher ja, aber vor 10 Jahren hörte ich auf. In Israel gibt es vor allem Zementplätze, wie beim US Open in New York im Tennis. Mein Arzt sagte, das ist zu gefährlich für meine Knie. 

Und waren Sie 1982 bei Dinamo Minsk? Damals waren Sie 14.

Natürlich habe ich sie unterstützt. Und ich schaute die WM 1982, und heulte als Brasilien gegen Italien verlor. Ich erinnere mich genau an die Spiele von Dinamo, ich war einige Male im Stadion in Minsk. Ich weiss nicht, woher mein großes Interesse stammt. Eine Anekdote aus der Familie: Als ich erst 7 Jahre alt war, hat sich mein Großvater Fussball angeschaut, obwohl es ihn rein gar nicht interessierte - nur um hinterher mit mir darüber zu reden. (...)

Analyse nach der wilden Remispartie Gelfand-Kramnik beim Tal Memorial | Foto: Eteri Kublashvili, Russischer Schachverband

Am 24. Juni werden Sie 50 - ein runder Geburtstag. Ist das ein Meilenstein? Und was sagt Ihr Freund aus der Kindheit Großmeister Ilya Smirin dazu? Er wurde bereits am 21. Januar ein halbes Jahrhundert alt. 

Ich sehe das gelassen. Ich plane keine große Feier oder Party - ich werde wie üblich arbeiten. Aber ich habe Schlussfolgerungen: vor allem muss ich mehr an meine Gesundheit denken, mehr aufpassen, meinen Turnierkalender anpassen um zwischendurch meine Batterie wieder aufzuladen. Und Smirin? Wir haben darüber geredet, wie die Jahre vergingen, aber Ilya wirkt genauso frisch wie immer.

Smirin bezeichnet übrigens Mikhail Tal als seinen Lieblingsspieler. Und Sie?

Ja, Ilya ist auch ein Angriffsspieler und spielt auch Königsindisch. Übrigens schrieb er dazu ein wunderbares Buch, das auf Englisch und Russisch veröffentlicht wurde. Was mich betrifft, ich nominiere Akiba Rubinstein, von seinen Partien habe ich am meisten gelernt. Aber ich habe immer Partien aller großen Meister sorgfältig studiert, und rate jungen Schachspielern, das auch zu tun.

Bobby Fischer sagte einmal zu Tals Schach: “Wie gewinnt Tal? Er entwickelt alle Figuren Richtung Zentrum, und opfert sie dann irgendwo”. Wie würden Sie den Stil von Boris Gelfand beschreiben?

Zunächst noch etwas zum Thema Tal. Früher dachte man, dass er nur bluffte und inkorrekt opferte. Aber mit der Zeit wurde klar, dass es keinesfalls so war. Tals Schach war ganz einfach seiner Zeit voraus. Seine Opfer waren fast immer fundiert - ungewöhnliche Entscheidungen, die seine Stellungen nicht wesentlich verschlechterten, aber seine Gegner waren darauf gar nicht vorbereitet. Und ich selbst? Ich habe verschiedene Ansätze und strebe nach einem flexiblen Arsenal. Sowohl langsam würgen als auch eine plötzliche Explosion, dabei bin ich im Gegenangriff stärker als im Angriff.

Eine Frage an Sie als Barcelona-Fan: Kann man Magnus Carlsen mit Lionel Messi vergleichen? Zwei der grössten Stars derzeit auf Schachbrett und Fussballfeld. 

Carlsen ähnelt eher Cristiano Ronaldo. Er ist sehr ehrgeizig: er spielt Fussball und Basketball und will der Beste sein in allem, immer und überall. Messi hat andere Qualitäten – eine unglaubliche Vision und Verständnis für Fussball. Wer ist der Messi im heutigen Schach? Da bin ich überfragt.

War Fischer ähnlich?

Der junge Boris Gelfand | Foto: ChessPro

Er war auch etwas anders. Natürlich haben alle großen Sportler etwas "Göttliches". Aber im Schach ist es schwer, jemanden zu finden, der dieselbe Vision hat wie Messi im Fussball.

Und wer wäre im Schach heutzutage besser: Fischer or Carlsen?

Wir hatten das bereits indirekt beantwortet. Die Informationen, die Magnus in seiner Kindheit aufsaugen konnte, übertreffen bei den heutigen Möglichkeiten bei weitem das Wissen, das Fischer selbst zum Höhepunkt seiner Karriere hatte.

Stimmt es, dass Magnus’ Vater sie fragte, ob sein Sohn im Schach weitermachen sollte oder nicht? 

Nun, ich denke er fragte nicht nur mich. Das war 2007. Er fragte “Magnus ist gut im Schach, aber wir wissen nicht, ob er weitermachen oder sich auf Lernen konzentrieren sollte". Ich sagte, dass er ein enormes Talent hat, und wenn Schach sein Leben ist sollte er natürlich weiterhin spielen. Ich glaube nicht, dass meine Worte die Karriere des späteren Weltmeisters entscheidend beeinflussten. Aber ja, es gab diese Episode.

Können Sie spontan einige Ihrer besten Partien nennen? 

Der Sieg gegen Sergey Karjakin beim Weltcup, und der gegen Grischuk, wodurch ich mich für ein WM-Match gegen Anand qualifizierte. Es ist sehr angenehm festzustellen, dass ich meine besten Partien unter extremem Druck spielte.

Schlafen sie vor derlei Partien gut? Träumen Sie vom Schach? 

Ich träume nicht von Partien, aber kann dann manchmal schwer einschlafen. Ich denke, jeder kennt das vor oder nach sehr wichtigen Partien.

Wie kommen Sie zu Ruhe: Cognac, Zigaretten?

Ich habe nie geraucht, und denke nicht, dass es irgendwie hilfreich wäre.

Und haben Sie jemals verschlafen? Oder zerstreut ein Hemd umgekehrt herum angezogen? 

Verschlafen - nein, aber Hemd falsch herum anziehen kann leicht vorkommen. Wenn man nur an Schach denkt, völlig in dieser Welt, dann ist Zerstreutheit völlig normal. Es passierte mehr als einmal.

Was bereuen Sie in Ihrer Karriere am meisten? 

Insgesamt nichts, obwohl total verrückte Dinge passierten. Zum Beispiel hatte früh in den 1990er Jahren Lev Polugaevsky vorgeschlagen, gemeinsam zu arbeiten. Er ist einer der weltbesten Analytiker, ich lernte eine Menge aus seinen Büchern (mein Stil ähnelt seinem sehr), aber aus irgendeinem Grund sagte ich nein. Ich verstehe immer noch nicht warum. Ich sagte, dass ich beschäftigt bin, vielleicht mal später...und einige Jahre danach starb er. Was unseren Ansatz zu Schach, zu Eröffnungen und dem Spiel insgesamt betrifft, bin ich vielleicht sein kreativer Nachfolger. Polugaevsky stammt übrigens auch aus Weißrussland, aus Mogilev.

Und der Vater des armenischen Großmeisters Levon Aronian stammt aus der Region. Clevere Leute leben in Weißrussland. 

Ja, Levon und ich haben uns oft darüber unterhalten. Er erinnert sich an seine Wurzeln und würde nach Weißrussland reisen, um seine Großeltern zu besuchen

Wieviel Zeit verwenden Sie momentan før Schach?

Ich kann da Pele zitieren: Ich trainiere eine Stunde pro Tag, die restliche Zeit denke ich an Fussball. Ich wache morgens auf, betreibe etwas Sport und setze mich dann ans Schachbrett. Wenn ich nicht unterbrochen werde, kann ich dann den ganzen Tag arbeiten.

Der Nachname Gelfand stammt von einer slawischen Version des deutschen Wortes "Elefant". Stimmt das?

Ich denke ja. Bei Reisen in verschiedene Länder auf der ganzen Welt gehe ich übrigens gerne in Zoos und schaue mir die Elefanten an. Früher sammelte ich auch Souvenir-Elefanten.

Was nehmen Sie auf dem Rückflug mit nach Israel?

Meine Frau hat bereits etwas “Narochansky” Brot mitgenommen. Ich habe vor, einen Souvenirteller zu kaufen. Ich werde Komarovka besuchen: für Pilze, Hering…

Und Ihr nächster Besuch nach wieder 20 Jahren?

Hoffentlich schon früher.

Auf jeden Fall ist es dann nicht mehr Minsk sondern Novye Vasiuki. (eine Anspielung auf eine bekannte Schachszene aus Ilf and Petrov’s “12 Chairs”). Im besten Sinne des Wortes. Die Vertreterin des weißrussischen Schachverbands Anastasia Sorokina arbeitet hervorragend, um Schach einem breiten Publikum zu vermitteln. Und sie ist damit sehr erfolgreich. 

Das ist wunderbar und ich hoffe, dass alles in ihrem Sinne läuft. Und dass Minsk Austragungsort der Schacholympiade 2022 wird. Das ist eine große und wichtige Veranstaltung, ich denke Minsk ist Favorit unter den Bewerbern.

Pressetermin für Boris Gelfand in Minsk | Foto: Igor Klevko, Weißrussischer Schachverband

Und die letzte Frage für heute: Träumen sie immer noch vom Weltmeister-Titel? Ist das noch Ihr Ziel?

Diesen Traum hatte ich nie. Aber einen anderen - ständiger Fortschritt. Und danach strebe ich immer noch. 

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