Berichte 22.05.2018 | 11:11von Colin McGourty

Erster Polnischer Meistertitel für Jan-Krzysztof Duda

Jan-Krzysztof Duda hat mit einem Punkt Vorsprung die Polnische Meisterschaft 2018 gewonnen. Der 20-Jährige konnte sich mit vier Siegen in Folge entscheidend absetzen und dabei unter anderem Titelverteidiger Kacper Piorun und die Nummer 1 des Landes Radek Wojtaszek besiegen. Um ein Haar hätte sich Duda auch noch den inoffiziellen Titel der polnischen Nummer 1 geholt, nach dem Turnier liegt er aber noch genau 0,2 Elo-Punkte hinter seinem Landsmann. Den Damentitel holte sich zum vierten Mal Jolanta Zawadzka, die in einem aufregenden Stichkampf Anna Warakomska schlug.

Duda siegte vor Piorun und Tomczak | Foto: Facebook-Seite der Polnischen Meisterschaft 

Zum zweiten Mal in Folge wurde die Polnische Meisterschaft am selben beeindruckenden Ort ausgetragen – im Handelssaal der Warschauer Börse.

Wer hat die besten Aktien? | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Dieses Jahr durfte sich der Ausrichter über das stärkste Feld freuen, das (fast) möglich war. Zwar fehlte Dariusz Swiercz, der in Saint Louis studiert, aber dafür waren die beiden 2700er des Landes Wojtaszek und Duda am Start. Erneut gab es eine kompetente Live-Übertragung (auf Polnisch) und ordentliche Preisgelder: der erste Platz war mit 20.000 Zloty oder umgerechnet etwa €4.700 dotiert. Im Vergleich zu den $50.000, die Sam Shankland für seinen Triumph bei der US-Meisterschaft einstrich, war das zwar wenig, löste aber trotzdem gewissen Neid aus:

Die spanische Nummer 1 Paco Vallejo schrieb: “Übrigens ist das Preisgeld für die Siegerin bei der Polnischen Damenmeisterschaft fast doppelt so hoch wie das bei der offenen Spanischen Meisterschaft.”

Das hat zum Teil damit zu tun, dass im Open und bei den Damen seit 2016 dieselben Preisgelder verteilt werden, was bei der Einführung einige Diskussionen auslöste. Den Sponsoren scheint es auf jeden Fall zu gefallen, denn seit mehreren Jahren sponsern Lotto (Open) und Budimex (Damen) die beiden Turniere.

Wer einen Eindruck vom Turniergeschehen bekommen will, kann sich diesen mit Keti Tsatsalashvilis Video verschaffen:

Dudas nächster Durchbruch

Im April feierte Jan-Krzysztof Duda seinen 20. Geburtstag und bei der Meisterschaft wären der großen Hoffnung des polnischen Schachs um ein Haar gleich mehrere Husarenstücke gelungen. Hätte er in der Schlussrunde gewonnen, hätte er dank der zusätzlichen Elo-Punkte folgende Ziele erreicht:

1.    Nummer 1 Polens

2.    Bester Junior der Welt (vor dem 18-jährigen Wei Yi)

3.    Platzierung unter den Top 20 der Weltrangliste

Da er nur ein Remis erreichte, musste er sich allerdings mit seinem ersten Polnischen Meistertitel begnügen!


Alle Partien der Polnischen Meisterschaft könnt ihr hier mit einem Klick auf das Ergebnis bzw. die Runde nachspielen :

Wie man sieht, legte er einen mäßigen Start hin, und es hätte sogar noch schlimmer kommen können. In der ersten Runde wählte er eine Variante, in der er schon einmal vernichtend von David Anton geschlagen wurde, und obwohl Bartosz Socko im 13.Zug eine ruhigere Fortsetzung wählte, lief es dieses Mal keinen Deut besser. So sah die Stellung nach 26.Sd3 aus:


Duda meinte nach der Partie, er habe gesehen, dass er vermutlich 26…Sd7 spielen sollte, doch die Stellung nach 27.Sf4 e5 28.Sd5 erschien ihm einfach zu grausam. Also entschloss er sich mit 26…Sg4?! zu zocken, obwohl er den Zug nicht für sonderlich stark hielt. Wie er zugab, hoffte er auf das ängstliche 27.Se5, doch stattdessen entschied sich Socko für das korrekte 27.fxg4! fxg4 28.Sf4 Dh1+ 29.Kf2 Txf4+ 30.gxf4 Dxh2+ 31.Ke1 g3:


Die steile Karriere des g-Bauern war die brillante Pointe der schwarzen Kombination, doch leider hatte sie ein Loch, das Duda in dieser Phase auch bereits gesehen hatte – 32.Kd2! g2 33.Txe6! und Weiß steht auf Gewinn. Auch das Endspiel nach 32.Dxh2 hätte ihm nicht gefallen, doch stattdessen ließ ihn Socko mit 32.Txe6? entwischen, denn nach 32…Dg1+ 33.Kd2 Dd4+ kann der weiße König dem Dauerschach nicht mehr entrinnen.

Vielleicht war das das Signal dafür, dass es Dudas Meisterschaft werden sollte, doch zunächst musste er sich auch in den nächsten drei Runden mit Remis begnügen, unter anderem gegen Michal Krasenkow, gegen den er ein Endspiel mit vier gegen drei Leichtfiguren nicht gewinnen konnte. Schließlich brach er in Runde 5 gegen Aleksander Mista den Bann, als er das Abspiel der Drachenvariante spielte, in dem er von Hikaru Nakamura in Gibraltar mattgesetzt wurde (und mit dem Magnus Carlsen gegen Gawain Jones beim Tata Steel trotz Figureneinstellers gewann). Der Computer war von seinem Spiel zwar wenig beeindruckt, doch dieses Mal gelang es ihm, ein kompliziertes Endspiel mit Mehrbauer zum Sieg zu führen.

Duda bezwang Wojtaszek im Duell der Giganten | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Nach diesem perfekten Aufgalopp kam es zum großen Aufeinandertreffen der beiden 2700er Wojtaszek und Duda. Zuvor waren die beiden erst viermal in Turnierpartien aufeinandergetroffen, jeder feierte dabei einen Sieg. Wojtaszek überspielte Duda positionell in der Bundesliga 2015/2016, während Duda eine Saison später einen spektakulären Angriffssieg feiern konnte. Beide Partien wurden vom Weißspieler gewonnen, ein Vorteil, den Wojtaszek auch bei der Meisterschaft hatte. Sein Gegner griff aber in die psychologische Trickkiste und packte die scharfe und riskante Variante aus, die Wojtaszek tags zuvor selbst gegen Grzegorz Gajewski gespielt hatte.

Wojtaszek wich im 10.Zug von Gajewskis Spielweise ab, doch das kostete ihn bald sehr viel Bedenkzeit. Eine Zeitlang sah es so aus, als könnte Duda die Initiative ergreifen, doch dann deutete wie in so in vielen wichtigen Partien vieles auf ein ruhiges Remis hin:


Der a-Bauer ist blockiert, und es ist für den weißen König nicht leicht, sich einen Weg in die gegnerischen Reihen zu bahnen, doch zu diesem Zeitpunkt hatte Duda erneut bereits gewissen psychologischen Druck ausgeübt, indem er nach zweimaliger Zugwiederholung dem Remis ausgewichen war. Wojtaszek wollte die Sache offenbar beschleunigen und spielte 41.g4!? Ke7 42.f5!?, doch danach brach seine Stellung überraschend schnell zusammen und endete in diesem Desaster:


An dieser Stelle gab Wojtaszek auf, was einige Beobachter wegen der Computereinschätzung von -1.55 überraschte. Einige Tage später räumte er auf Nachfragen ein, dass er hätte weiterspielen sollen, stellte aber klar, dass die weiße Stellung völlig verloren war.  

Wojtaszeks Turnier ging endgültig den Bach hinunter, als er in der nächsten Runde vom Aleksander Mista geschlagen wurde. Seine Frau Alina Kashlinskaya, die mehrere Runden live kommentierte, griff zu verzweifelten Maßnahmen:

Trying to make @radek_wojtaszek a little bit happier😏#szachy #chess #homemadepizza

A post shared by Alina Kashlinskaya (@kashlinskaya_alina) on

"So versuche ich, Radek ein wenig aufzumuntern."

Das schien zu helfen, denn am nächsten Tag gewann er eine schöne Partie gegen Krasenkow, doch sein Turnier konnte er damit nicht mehr retten. Am Ende landete der dreimalige Polnische Meister Wojtaszek nur auf Platz 5. Auf Facebook schrieb er:

Die Polnische Meisterschaft ging eben zu Ende.

Über mein Abschneiden würde ich am liebsten den Mantel des Schweigens hüllen… Ich habe schlecht gespielt, kam in Zeitnot und machte Fehler – ich machte also genau das, was ein Schachspieler unterlassen sollte 😊 Zum Glück habe ich jetzt viel Zeit, um zu trainieren und Schlüsse zu ziehen – und davon wird es zweifellos einige geben!

Glückwunsch an alle Medaillengewinner und vor allem an Jan-Krzysztof Duda für seinen ersten (und ohne Zweifel nicht letzten) Meistertitel!  

Durch diese Partie wuchs Dudas Selbstvertrauen noch ein Stückchen mehr, und eine Runde später bekam Daniel Sadzikowski dies zu spüren:


Sadzikowski hätte mehr Widerstand leisten können, aber Duda spielte die Schlussphase der Partie sehr akkurat. An dieser Stelle gibt es mit 32.e5! nur einen klaren Gewinnzug, aber der reichte.

Zweikampf an der Spitze

Kacper Piorun ist bei der Polnischen Meisterschaft meist in Topform - 2016 wurde er Zweiter, 2017 Erster und dieses Jahr wieder Zweiter  | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Kacper Piorun gewann im Vorjahr die Meisterschaft, doch damals waren Wojtaszek und Duda nicht am Start. Der Titelverteidiger zeigte aber mit vier Siegen in Folge in den Runden 2 bis 5, der ihm einen Vorsprung von 1,5 Punkten einbrachte, dass sein Erfolg kein Zufall war. In Runde 5 erwischte es Bartosz Socko:


Socko steckt als Weißer in großen Problemen und hat mit 28.h3 gerade das direkte Matt verhindert. Piorun sammelte danach beginnend mit 28…Df1+ den Bauern auf b2 und den Springer auf c3 mit Schach ein. Zwar dauerte die Partie insgesamt 53 Züge, für Weiß war sie aber eine reine Qual.

Danach ging Piorun vom Gas und spielte zweimal Remis, ehe es in Runde 8 mit einem halben Punkt Vorsprung zum Duell mit Duda kam. Als Weißer hätte er sich mit einem Sieg den Titel schon vorzeitig sichern können, doch stattdessen kam er im Vierspringerspiel sukzessive vom rechten Weg ab und unterschätzte laut seinem jungen Konkurrenten dann auch noch seine Stellung: 


Weiß hält nach 21.Le5 vermutlich immer noch Remis, doch Piorun spielte das seltsame 21.Db7?, wonach 21…Lc6! Schwarz in Vorteil bringt. In der Folge ging die weiße Stellung schnell den Bach hinunter, und Piorun landete in einem schwierigen Endspiel, das er sang- und klanglos verlor.

Mateusz Bartel wurde von seiner Frau Marta, die bei den Damen mitspielte, und ihrem gemeinsamen Kind begleitet, das Wojtaszek herausforderte! | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Radeks Frau Alina war offenbar eine gefährlichere Gegnerin | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Plötzlich hatte Duda vor der Schlussrunde einen halben Punkt Vorsprung, und nur er und Piorun hatten noch Titelchancen. Duda traf auf den viermaligen Polnischen Meister Mateusz Bartel, der in den ersten acht Runden mit einem Wechsel aus Glanzpartien und Einstellern wieder einmal beste Unterhaltung geboten und dabei nur einmal Remis gespielt hatte. Besonders spektakulär verlief seine Erstrundenpartie gegen Aleksander Mista:

"Es kommt nicht oft vor, dass der Spieler in der Defensive zwei Damen hat! Vermutlich die interessanteste Partie der ersten Runde."

Diese Partie brachte Bartel den Schönheitspreis ein, der mit einem Wellness-Wochenende dotiert war. In Runde 3 gelang es ihm dann, Daniel Sadzikowski in eine bekannte Falle zu locken:

"Ist mir selbst schon passiert: 12.Dxg4 Dxh1 13.Da4+ b5 14.Sxb5, und ich konnte beim Weltcup 2017 meine Sachen packen." 

Bartel meinte hinterher, es sei lustig, dass solche Kaffeehaustricks auch beim Weltcup passierten. Es gibt aber eine weitere Vorgängerpartie, denn die 19 Züge der Partie Bartel-Sadzikowski kamen zwei Tage vorher in Norwegen aufs Brett! 13.Da4+ ist der Gewinnzug:

Höhen und Tiefen hielten sich bei Bartel allerdings ziemlich die Waage, vor der Schlussrunde hatte er drei Siege und vier Niederlagen auf dem Konto. Das tat seiner Stimmung aber keinen Abbruch, und er folgte im 6.Zug Alexander Morozevich und anderen furchtlosen Schachspielern mit den Zügen …g5, …e5 und …f5. In bestimmter Weise konnte Duda das nur recht sein, da er die Chance bekam, mit einem Sieg unter die Top 20 der Welt zu kommen, doch es sollte nicht seine beste Partie werden. Wie er hinterher einräumte, übersah er mehrere Züge wie 20…a5!, und nach 22 Zügen verkehrte er schon in ernsten Schwierigkeiten:


Dudas Dame und einige weitere Figuren sind hoffnungslos eingesperrt, doch nach 17 Minuten Nachdenken fand er ein aussichtsreiches Bauernopfer: 22.Sd3!? Sxf3 23.Le2. Danach gelang es ihm, auf f3 weitere Figuren abzutauschen, aber wenn Bartel nicht 36…Txh2? gespielt hätte, hätte der neue Meister das Turnier mit einer Niederlage beendet. So wurde nach 42 Zügen Remis vereinbart.

Durch das Remis blieb Duda knapp hinter Wojtaszek und Wei Yi | Quelle: 2700chess 

Bartel äußerte sich später so auf seiner Facebook-Seite:

Völlig verdient Meister wurde Jan-Krzysztof Duda, doch unterm Strich hat er mich dieses Mal nicht beeindruckt. Sein Potential ist enorm, doch hier war sein Spiel überhaupt nicht überzeugend. Spielt er in mittelmäßiger Form so und gewinnt sogar Elo-Punkte, kann man nur dankbar sein und auf mehr hoffen😊 In Zukunft kann man von einem harten Kampf um die Nummer 1 ausgehen, da Duda und Radek Wojtaszek beide momentan zur Kategorie der Großmeister der erweiterten Weltelite zählen. Leider habe ich es nicht am Ende einer sehr interessanten Partie nicht geschafft, dem neuen Meister die erste Niederlage zuzufügen.

Bartel spielt mit seiner Bemerkung darauf an, dass ein Sieg gegen Duda nichts am Ausgang des Turniers geändert hätte. Piorun musste als Schwarzer gegen Aleksander Mista auf Gewinn spielen, um noch eine reelle Chance auf den Turniersieg zu haben. Das Problem daran war aber, dass sein Gegner als Schwarzer zwar 0,5 aus 5, mit Weiß aber 4 aus 4 holte! Duda verfolgte diese Partie genau und meinte, er habe den Gewinn vermutlich ein wenig früher gesehen als Mista.

Piorun gewann trotz der Niederlage Silber, und Jacek Tomczak, der 2017 Zweiter geworden war, holte Bronze:

Obwohl Duda mittlerweile an der Uni studiert, klopft er an die Tür zur Weltelite. Nächste Woche wird er bei der Französischen Mannschaftsmeisterschaft mitspielen, seine Hauptkonzentration gilt aber seiner Teilnahme in Dortmund im Juli, wo er zum ersten Mal bei einem Supergroßmeisterturnier dabei ist:


Neben Kramnik und Giri ist auch Nepomniachtchi eine echte Herausforderung - gegen den Russen hat Duda eine Bilanz von 0 aus 3.

Jolanta Zawadzka holt den vierten Titel

Jolanta Zawadzka war die einzige Dame, die ungeschlagen blieb | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Das Damenturnier verlief deutlich spannender, da vier Frauen mit 5,5 aus 8 in die Schlussrunde gingen. Die achtmalige Meisterin Monika Socko kam über ein Remis nicht hinaus, doch WGM Jolanta Zawadzka und WIM Anna Warakomska holten Siege. Letztere besiegte als Schwarze die vierte Spielerin mit 5,5 Punkten, Karina Szczepkowska. 

Karina Szczepkowska startete mit 3 aus 3, verlor dann aber in der Schlussrunde gegen Anna Warakomska | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Und so sah das Klassement am Ende aus:

Bei Gleichstand kam eine Regel zur Anwendung, die durchaus Nachahmer verdient. Warakomska hatte im Widerspruch zu obiger Tabelle die bessere Wertung, und wenn die beiden Schnellpartien mit 15 Minuten plus 10 Sekunden remis ausgegangen wären, wäre sie zur neuen Titelträgerin gekürt worden.

Anna Warakomska konnte ihren Vorteil im Stichkampf nicht nutzen | Foto: Michał Walusza, Turnierseite

Beide Partien verliefen nach dem selben Muster. Warakomska stand nach der Eröffnung besser, griff dann aber fehl. Schon vor Zawadzkas 27…Dg4 war sie vom rechten Weg abgekommen:


Hier fasste sie den Läufer auf b3 an und hielt inne … Womöglich hatte sie gesehen, dass nach 28.Lc4 sowohl 28…e4 als auch 28…Sb4 geht, doch 28.Lc2?!, was einige Minuten später aufs Brett kam, war noch schlechter und scheiterte an 28…e4! Nach 29.Te1 e3! 30.Df3? exf2+ stand Schwarz klar besser und hatte nur das Problem, dass Zawadzka keinen klaren Weg zum Matt finden konnte. Nach langem Nachdenken im 35.Zug entschied sie sich dann einfach, Material mitzunehmen und so zu gewinnen.

Damit musste Warakomska die nächste Partie unbedingt gewinnen, und in einem spannenden Duell wogte die Initiative hin und her. Gerade als Zawadzka alles unter Kontrolle zu haben schien, stellte ihre Gegnerin ihr die nächsten Probleme auf.

Letztlich ließ sie aber mit 39…Dxa2 ein schönes Finale zu:


40.Th8+! Lxh8 41.Dh7+ Kf8 42.Dxh8+ Ke7 43.De5+ Kf8 wonach 44.Sh7+ zum Matt führt, doch 44.Dh8+ reichte zum vierten Titel.

1.Jolanta Zawadzka, 2.Anna Warakomska, 3.Monika Socko | Foto: Facebook-Seite der Polnischen Meisterschaft 

Beenden wir diesen Artikel mit einem weiteren Statement von Mateusz Bartel, der vor allem das aggressive Spiel der Teilnehmer lobte (er hob besonders Aleksander Mista hervor, der nur eine Partie remisierte):

Die Meisterschaft war sportlich kein Erfolg für mich – mit dem achten Platz blieb ich hinter den Erwartungen zurück. Dennoch werde ich sie nicht in schlechter Erinnerung behalten.

Zunächst möchte ich dem Polnischen Schachverband danken, dass ich bei der Meisterschaft mitspielen durfte. Dies war meine 16.Teilnahme, und ich kann voller Überzeugung sagen, dass dies die interessanteste und stärkste Meisterschaft war. Es ist lange her, dass eine Polnische Meisterschaft so spannend war. 

Das sahen auch die Zuschauer so. GM Jonathan Tisdall kommentierte während der Schlussrunde:

"Ich bin wieder sehr beeindruckt, wie blutrünstig die Polnische Meisterschaft verläuft. Bartel und Krasenkov legen die Messlatte in der Eröffnung als Schwarze schon sehr hoch. Es macht immer riesigen Spaß, Mateusz zuzuschauen..."

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