Berichte 02.02.2018 | 16:35von Colin McGourty

Aronian und Cramling triumphieren in Gibraltar

Levon Aronian ist der Sieger des 2018 Tradewise Gibraltar Masters. Am aufregenden Schlusstag spielte er zuerst Remis gegen Hikaru Nakamura und besiegte danach Richard Rapport und Maxime Vachier-Lagrave in Stichkämpfen. Hikarus Hoffnungen, Gibraltar zum vierten Mal in Serie zu gewinnen, endeten mit einer Niederlage im Stichkampf-Halbfinale gegen MVL. Die grösste Enttäuschung des Tages für Daniil Dubov, der beinahe alles bekam (alleiniger Turniersieg) und am Ende dann fast nichts. Die 54-jährige Pia Cramling beschrieb sich selbst als "überwältigt", nachdem sie mit ungeschlagenen 6.5/10 den ersten Damenpreis von 15,000£ gewann. 

Pia Cramling und Levon Aronian flankiert von den Sponsoren und Organisatoren Steven Linares, James Humphreys und Brian Callaghan | Foto: John Saunders, Gibraltar Chess Festival 

Du kannst alle Partien des 2018 Tradewise Gibraltar Masters im Viewer unten nachspielen - ein Klick auf ein Ergebnis öffnet die Partie mit Computeranalyse, mit der Maus über einen Spielernamen fahren zeigt seine/ihre Ergebnisse:

Sieben Spieler auf dem geteilten ersten Platz

Offene Turniere mit Weltklassespielern - z.B. Qatar Masters, das Isle of Man Open und natürlich Gibraltar Masters - waren schachliche Höhepunkte der letzten Jahre, die Superstars müssen sich mit vielen anderen Spielern messen. Der Nachteil ist dabei mitunter, dass wir keine direkten Favoritenduelle erleben können. So war es in den ersten neun Runden des 2018 Gibraltar Masters, keine Partien der top10-Spieler Levon Aronian, Maxime Vachier-Lagrave und Hikaru Nakamura gegeneinander. Levon und Maxime hatten zuvor selbst keinen einzigen Gegner mit Elo 2700+.

Richard Rapport brachte MVL früh zum Nachdenken | Foto: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

Unsere Sorgen waren dann unberechtigt, am letzten Tag wurde alles anders! Zuerst gab es mit klassischer Bedenkzeit an Brett 1 und 2 die Spitzenpaarungen Aronian-Nakamura und MVL-Rapport. Maxime hatte zuvor alle fünf Weisspartien gewonnen, aber im Caro-Kann wurde er von einer Neuerung im fünften Zug überrascht. Er reagierte schlecht und konnte, obwohl er zwischendurch kurz vielleicht eine Chance auf mehr hatte, mit Remis zufrieden sein.

Nakamura und Aronian unzertrennlich, sogar später beim Abendessen | Foto: John Saunders, Gibraltar Chess Festival 

Derweil machte an Brett 1 Hikaru Nakamura, was Spitzenspieler oft machen wenn sie mit Schwarz unbedingt gewinnen müssen, extrem mutig gegen den an eins gesetzten Levon Aronian. Er beantwortete 1.d4 mit 1…d6 2.e4 g6 aber gab später zu, dass er "eine ziemlich schlechte Partie spielte". Aronian: "Du bekommst gegen gute Spieler wie Hikaru nicht so vielversprechende Stellungen". Hikaru selbst dachte, dass Levon nach einfach 23.b3! auf Gewinn steht, aber sein Gegner wollte im direkten Angriff siegen. Was Aronian tat war auch gut, aber viel komplizierter. Der entscheidende Moment im 24. Zug:


Weiss konnte seinen Vorteil wohl immer noch langsam ausbauen mit 25.Tf4!, Idee 25…Ta2 26.Tf2, stattdessen wählte Levon mit 25.Txh5? und hatte danach nur Dauerschach. Wollte der Armenier warum auch immer Remis forcieren? Nein, wie er Nakamura später erklärte, hatte er nach 29.f6 exf6 30.Te3 Ta1+ 31.Kf2 Dxb2+ 32.Se2 übersehen, dass Weiss nach 32…Qb6! keinen Mattangriff hat.


Wie Ihr seht, war das allerdings nicht der einzige Weg, um Matt zu verhindern.

Damit hatten diese vier Spieler 7.5/10 und - Spielverderber! - würden später in Stichkämpfen den Turniersieger ermitteln. Allerdings konnte Levon diese noch verpassen, da nur die ersten vier auf dem geteilten ersten Platz diese Chance bekamen. Entscheidend war Turnierleistung (TPR), Levon hatte da relativ bescheidene 2746. Später gab er zu, dass er die Ruhe bewahren und sein Mittagessen mit Boris Gelfand geniessen konnte, da er nicht realisierte in welcher Gefahr er schwebte!

Wang Hao und David Howell - zwei Spieler die Levons Tag ruinieren konnten | Foto: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

Es lief dann allerdings ideal für Levon: Wang Hao und David Howell spielten Remis (Davids Turnierleistung immer noch 2760, aber am Brett ein halber Punkt zu wenig), und statt zu verlieren gewann Nikita Vitiugov gegen Landsmann Mikhail Antipov. Eine Gefahr gab es dennoch für alle Turnierfavoriten, da Daniil Dubov mit Schwarz sehr gute (optische) Gewinnchancen gegen Le Quang Liem hatte. Mit einem Sieg wäre er, trotz einer Niederlage in Runde 1, alleiniger Turniersieger mit 8/10 und bekäme ohne Stichkampf die 25,000£. Mit einem Remis würde Dubov den ersten Platz teilen und letztendlich etwa 10,000£ verdienen, aber dann kippte die Partie komplett. 

Le Quang Liem wollte ebenfalls einen Sieg, seinen dritten in Serie, um den ersten Platz zu teilen. So kam es dann, da Dubov mit  44…Lc7? die Partie einstellte:


Der Moment vor dem Bauerndurchbruch fotografisch festgelegt | Foto: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

45.d4! war ein vernichtender Bauerndurchbruch, eine Pointe ist, dass nach  45…exd4 46.e5 46...fxe5 wegen 47.Bxg5+ eine Figur verliert, da der schwarze Läufer die Diagonale d8-h4 verlassen hat. Dubov versuchte noch 46…Tdd8, aber es war hoffnungslos und nach 55 Zügen gab er auf. Ein bitteres Ende für Daniil, aber sehr gut für Le Quang Liem!

Den ersten Platz teilten so Aronian, Nakamura, Rapport, MVL, Vitiugov, Le Quang Liem und Mickey Adams. Adams fand gegen Nils Grandelius einen schönen Gewinnzug:

Der Endstand nach den Partien mit klassischer Bedenkzeit bedeutete, dass der Stichkampfsieger 25,000£ bekommt, sechs Spieler auf dem geteilten zweiten Platz 10,500£, und 18 Spieler mit 7/10 genug um ihre Flugkosten abzudecken...

Rk.SNoNameFEDRtgPts.TB1
13GMNakamura HikaruUSA27817,52822
212GMRapport RichardHUN27007,52763
32GMVachier-Lagrave MaximeFRA27937,52759
41GMAronian LevonARM27977,52746
57GMVitiugov NikitaRUS27327,52731
11GMAdams MichaelENG27097,52731
76GMLe Quang LiemVIE27377,52713
816GMHowell David W LENG26827,02760
931GMGupta AbhijeetIND26107,02732
1081GMDebashis DasIND25017,02728
119GMDuda Jan-KrzysztofPOL27247,02713
33GMOparin GrigoriyRUS26077,02713
1310GMWang HaoCHN27117,02710
1432GMVocaturo DanieleITA26097,02679
1514GMGelfand BorisISR26977,02673
1625GMSethuraman S.P.IND26467,02672
1719GMSutovsky EmilISR26737,02668
1815GMDubov DaniilRUS26947,02658
19116Henderson De La Fuente LanceESP24297,02642
2093GMKobo OriISR24777,02638
2113GMCheparinov IvanBUL26997,02634
2218GMMotylev AlexanderRUS26737,02633
45GMNarayanan S. L.IND25737,02633
2466GMEpishin VladimirRUS25367,02595
2535GMBindrich FalkoGER26057,02594

Nur die ersten vier nahmen am Stichkampf um den Turniersieg teil, damit ein perfektes Finale mit den drei top10 Spielern und Publikumsliebling Richard Rapport.

Halbifnale: Nakamuras Serie endet

Aronian gewann sein Halbfinale gegen Rapport 2:0 in den 10+5 Schnellpartien, aber dieses Ergebnis war schmeichelhaft. Wie er später sagte:

Anfangs war es hart für mich. Ich denke, so bin ich eben - ich kann mich an alles nur langsam anpassen, Zeitkontrolle oder Turnierformat. Ich begann langsam, hatte in der ersten Partie leichte Probleme, in der zweiten auch, aber ich konnte mich durchsetzen...

In der ersten Partie musste Aronian sich scheinbar mühsam gegen das weisse Läuferpaar verteidigen, aber plötzlich konnte er seine Springer aktivieren. Einer wurde abgetauscht, dadurch bekam Aronian einen Freibauern und dieser war, nicht ohne erhebliche Hilfe von Richard, partieentscheidend. In der zweiten Partie schien es, als ob Levon die Kontrolle verlieren würde, wobei es objektiv nie der Fall war.

Maxime sollte der erste Spieler werden, der in 4 Jahren in Gibraltar Nakamura besiegt! | Foto: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

Das andere Match war quasi ein Prestigeduell, da Nakamura das 2016 Gibraltar Masters gewonnen hatte - nach Stichkampf gegen MVL der erst im Armageddon entschieden wurde. Soweit kam es dieses Mal nicht, aber ihre 3+2 Blitzpartien waren passend apokalyptisch!

In der ersten Partie spielte Nakamura den Berliner Spanier, und ein Traum aller Schwarzspieler in dieser Variante wurde wahr: der weissfeldrige Läufer erreichte c2 und konnte ab da weisse Bauern am Damenflügel ernten. Es gab allerdings eine Wendung: MVL sorgte dafür, dass der Läufer dies mit seinem eigenen Leben bezahlen musste! Dennoch war es eine gute Investition, nachdem die schwarzen Bauern vorwärts stürmten:


39…c4! (oder noch besser einen Zug zuvor) und Nakamura sollte im weiteren Verlauf mit Schwarz gewinnen, wobei das beiderseitige Bauernrennen vielleicht nervenaufreibend wäre. Stattdessen stand Weiss nach 39…a2? 40.Kc1+ Kc3 41.Sd5+ plötzlich besser, ganz sauber war der weitere Verlauf nicht aber Maxime konnte die schwarzen Bauern eliminieren und eine leicht gewonnene Stellung erreichen.

Nur Stehplätze... | photo: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

Damit brauchte MVL in der zweiten Partie nur ein Remis, aber statt auf Nummer sicher zu spielen liess er sich auf ein wildes Gefecht ein:


22…Sxd5! 23.exd5 Tb3 war ein korrektes Figurenopfer, allerdings hatte in der danach folgenden Königsjagd jede Ungenauigkeit einen potentiell hohen Preis. Tatsächlich war dann 38…Ld7?? ein naheliegender Zug und zugleich ein grober Fehler:


Nach 39.Rd1! hat Schwarz plötzlich zu viele ungedeckte Figuren, z.B. verliert er nach 39…De7 40.Txd7! den Ta3. Stattdessen verwirrte MVL Nakamura mit 39…Df4, was den Se3 fesselt und ein nicht wirklich vorhandenes Dauerschach andeutet. Weiss konnte trotzdem 40.Txd7! mit Figurengewinn spielen (nach 40…Ta1 41.Dxa1 Dxe3+ einfach 42.g3!). Es ist natürlich lächerlich, Entscheidungen mit Sekunden auf der Uhr zu kritisieren, aber derlei 'Details' können Matches und Titel entscheiden. Maxime hielt nun stand, nicht ohne weitere Abenteuer, und erreichte das Finale.

Finale: Wieder gewinnt Aronian

Kennen wir uns irgendwoher? | photo: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

Im Finale wollte Maxime vielleicht das Schlimmste kompensieren, das ihm 2017 am Schachbrett passierte – Niederlage nach Stichkampf im Weltcup-Halbfinale gegen Levon, wodurch er die Qualifikation für das Kandidatenturnier verpasste. In Aronians Worten:

Ich dachte, dass Maxime sicher auf Rache aus ist, also war es meine Mission das zu verhindern...und ich schaffte es - ja es war für mich ein grosser Erfolg!

Im übertragenen und wörtlichen Sinn begann es in den beiden Schnellpartien des Finales langsam. Zwei Remisen ohne allzu grosse Aufregungen - am interessantesten vielleicht, dass Maxime mit Weiss 1.b3 versuchte. In der ersten Blitzpartie musste Levon ein Turmendspiel mit Minusbauern halten und löste diese Aufgabe, nur seine Bedenkzeit-Einteilung beunruhigte eventuell Aronian-Fans.

Maxime schien aus auf Rache | Foto: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

Die Uhr war für Aronian auch in der zweiten Blitzpartie ein Problem, aber auf dem Brett stand er so gut, dass es am Ende keine Rolle spielte! 25…e5 war ein wilder Versuch von Maxime, aber es verstärkte nur den weissen Angriff:


26.dxe5! war spielbar, da 26…Dxd2 27.exf6 schnell Matt wird. Obwohl MVL in der Partie Matt verhindern konnte, musste er eine Ruine verwalten. Nach 50 Zügen gab er dann mit drei Minusbauern auf.

Levon Aronian, vielleicht der Spieler des Jahres 2017, hatte ein weiteres Turnier gewonnen und damit den ersten Geldpreis von 25,000£. 

Laut Tarjei Svensen enthielt Levons Siegerrede das subtile Kompliment "Nachdem ich 13 Jahre lang keine Opens mehr spielte, bekomme ich noch mehr Respekt für Hikaru!" | Foto: John Saunders, Gibraltar Chess Festival

Er gab zu, dass es knapp war:

Es ist mehr oder weniger wie im Basketball, entscheidend sind vielleicht zwei oder drei Punkte. Wenn Du einen Shot verpasst hättest, wärst Du der Verlierer und sie würden Deinem Gegner diese Fragen stellen.

Das war im nicht zu verpassenden Interview mit Tania Sachdev, in dem er sich auch zu Kandidatenturnier und WM-Zyklen äusserte:

Für jeden Spieler, der zur Elite zählt, ist es ein Traum, eines Tages ein WM-Match zu spielen. Für mich war es bisher ein enttäuschender Weg, aber das lehrt einem Schach, und wohl jede andere Sportart: Du musst hartnäckig sein, Du musst an Dich glauben, Du musst es versuchen - solange Du kannst, musst Du es versuchen. 

Tania fragte, ob es stimmt, dass Musik Levon zum Heulen bringen kann:

Ja, vor allem bei klassischer Musik muss ich manchmal heulen. Ich bin ein sentimentaler Mensch, was soll ich machen! Opern, absolut. Ja, sogar Literatur. Ich bin einer der Menschen, die ihre Emotionen kontrollieren, aber Kunst ist mitunter zu viel für mich, ich werde zu emotional.

Denkst Du, das ist der Grund, warum wir von Dir auch am Brett so kreatives und intuitives Schach sehen? 

Oh, ich dachte Du wolltest sagen, das ist der Grund warum Du manchmal wie ein Angsthase spielst!

Wie gesagt, dieses Interview nicht verpassen!

Pia Cramling gewinnt den Damenpreis

Die schwedische Grossmeisterin Pia Cramling war im Alter von 19 Jahren Nummer eins der Damen-Weltrangliste. 35 Jahre danach ist sie immer noch stark, mit ähnlicher Inspiration wie Levon:

Schach macht mich glücklich. Ich liebe es wirklich, Schach zu spielen. Ich liebe es, wenn ich in meiner Blase bin - ich vergesse alles um mich herum. Solange ich diese Freude am schach habe, mache ich weiter mit hoffentlich noch mehr guten Ergebnissen.

Pia sprach mit Tania Sachdev, nachdem sie mit ungeschlagenen 6.5/10 und besserer TPR als Kateryna Lagno den ersten Damenpreis von 15,000£ bekam:


Wie Ihr seht, hatte Pia nach Runde 1 nur nominell überlegene Gegner, der Sieg gegen den talentierten italienischen Junior Luca Moroni war ein Höhepunkt. In der letzten Runde spielte sie gegen Varuzhan Akobian auf Gewinn aber brauchte dann nicht den vollen Punkt. Es war Pias dritter Titel in Gibraltar, nach 2004 alleine und 2005 (wie Aronian!) geteilt.

Natürlich gab es auch verpasste Chancen. Valentina Gunina glänzte tags zuvor gegen Nigel Short:


28.Rb8+! war hübsche siegreiche Geometrie, da die weisse Dame nach 28…Txb8 29.Dxb8+ den Sf4 einsammelt.

Auch Gunina hat in der letzten Runde gezockt und verloren | Foto: Sophie Triay, Gibraltar Chess Festival 

In der letzten Runde hatte Gunina 6 Punkte und gegen den Inder Narayanan ein besseres aber kompliziertes Endspiel, das sie überzog und verlor.

Damen-Titelverteidigerin Ju Wenjun erging es ähnlich - sie hatte ebenfalls 6 Punkte und vor der Zeitkontrolle Gewinnchancen gegen Lance Henderson de la Fuente. Sie verlor dann ebenfalls, ein 14-jähriges Talent (mit spanischer Mutter und amerikanischem Vater) war vielleicht ein unangenehmer Gegner. Lance muss den IM-Titel noch offiziell erhalten und hatte bereits tags zuvor eine GM-Norm abgesichert:

Danach nur noch die Abschlussfeier…

…und dann unvermeidliche Blitzpartien!

Siehe auch:


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