Berichte 13.12.2017 | 12:05von Colin McGourty

9 Schlussfolgerungen zu London Classic 2017

Fabiano Caruana gewann das 2017 London Chess Classic nach einem langen Schlusstag: erst rang er Mickey Adams in sechs Stunden nieder, dann gewann er die vierte Stichkampf-Partie gegen einen ausgeruhten Ian Nepomniachtchi. Trost für Nepomniachtchi war: Caruana bekam den Pokal, aber das Preisgeld wurde gleichmässig geteilt - 62.500$ für beide. Magnus Carlsens Achterbahn-Turnier hatte ein gutes Ende: aus verdächtiger Stellung heraus überlistete er Levon Aronian und bekam so 100.000$ für Platz eins in der Gesamtwertung der Grand Chess Tour. Wir ziehen einige Schlussfolgerungen aus dem Turnier.

Magnus Carlsen gewann die Tour zum zweiten Mal, Fabiano Caruana erzielte seinen ersten Sieg beim London Chess Classic | Fotos: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Du kannst alle Partien des 2017 London Chess Classic im Viewer unten nachspielen – ein Klick auf ein Ergebnis öffnet die Partie mit Computeranalyse, mit der Maus über einen Spielernamen fahren zeigt dessen Ergebnisse:

Schau Dir neun Stunden Liveübertragung des letzten Tags des London Chess Classic nochmals an:

1. Manchmal sollte man mit Remis einverstanden sein …

Selten hatten mehr Spieler mehr Grund zu Reue am letzten Tag eines Weltklasse-Turniers. Levon Aronian ist "cool" …

…aber in seiner Schlussrunden-Partie gegen Magnus Carlsen erlitt er Schiffbruch. Magnus gab hinterher zu, dass er vor der Partie die Situation in der Grand Chess Tour-Gesamtwertung schlechter kannte als die meisten Schachfans:

Ich hatte mir den Zwischenstand nicht angeschaut sondern dachte schlichtweg "ich muss gewinnen". Direkt vor der Partie erfuhr ich, dass das nicht unbedingt der Fall war, was meine Einstellung allerdings nicht änderte. Wir wollten beide ausgefahrene Gleise vermeiden, aber ich geriet schnell auf furchtbare Abwege.

So sieht es vielleicht nicht aus, aber hier stand Levon total verloren... | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Weiss stand fast auf Gewinn, dann opferte Magnus zwei Bauern, um Felder für seine Figuren zu erhalten. Levon war frustriert, dass er keinen forcierten Gewinn fand. Dann verlor er die Übersicht, nachdem er 37…Sfe8! UND 38…Taa5! verpasste: 


Es war an der Zeit für Levon, um heroische Rachepläne für seine Niederlage gegen Magnus in der letzten Runde des Sinquefield Cups 2017 aufzugeben und auf d6 zu nehmen - der starke weisse Läufer und die Mehrbauern sollten dann Remis garantieren. Stattdessen übernahm Magnus nach 39.b4? Rad5! das Kommando und Levon war nun ohne Chancen. Aronians Kommentar:

Ich weiss nicht, was mir da passiert ist. Ich dachte, dass ich nicht schlechter stehen kann, aber natürlich stehe ich schlechter. Es war äusserst unpraktisch, nicht auf d6 zu nehmen - peinlich.

Während Levon seine Wunden leckt, plaudert Magnus locker mit seinem Sekundanten Peter Heine Nielsen | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Mickey Adams tappte mit Schwarz gegen Fabiano Caruana in dieselbe Falle. Wenn einer besser stand, dann Adams. Dann begannen beide die Züge zu wiederholen:


Fabiano gab hinterher zu, dass er sich in dieser sehr wichtigen Partie mit seinem Schicksal abgefunden hatte und Remis durch dreifache Stellungswiederholung akzeptiert hätte. Aber Mickey spielte mit 32…Td5 weiter - objektiv nicht schlecht, später musste er jedoch stundenlang eine schlechte Stellung verteidigen. Vielleicht führte es auch zu Schäden in Ian Nepomniachtchi’s Hotelzimmer!? (bei einem Remis in dieser Partie wäre der Russe ohne Stichkampf alleiniger Turniersieger).

Zumindest war es endlich vorbei... | photo: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Mickeys Reaktion:

Ich stand durchaus gut, dann machte ich meine üblichen Dummheiten. Vielleicht konnte ich Remis durch dreifache Stellungswiederholung erreichen, dann spielte ich ...Td5. Es ist ein grossartiges Turnier, aber ich gab meinen Gegnern zu viele verfrühte Weihnachtsgeschenke!

Zunächst schien es als ob man sich an die Partie, wenn überhaupt, wegen der vertripelten weissen e-Bauern (“the Irish pawn centre”) erinnern würde. Stattdessen gab Caruana dann eine Qualität, damit er (und andere) den schwarzen Turm auf g3 auslachen konnte(n):

‌Die Witzfigur des Turniers

Schwarz musste diesen Turm gegen den Lg2 abtauschen, und Weiss hatte einen Mehrbauern. Fabiano konnte seinen Materialvorteil verwerten - nicht ohne weitere Irrungen und Wirrungen - und einen Stichkampf erzwingen.

2. …obwohl Remis forcieren nicht immer die geplanten Konsequenzen hat

Der Tag begann mit einem für Schlussrunden typischen Anti-Klimax. Ian Nepomniachtchi and Maxime Vachier-Lagrave remisierten in 19 Zügen (Zugwiederholung), keiner der beiden hatte für einzelne Züge davor auch nur 2 Minuten investiert. 

Die Fotografen ahnten offenbar, was geschehen würde... | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Maxime sprach darüber, wie schwer es ist, mit Schwarz forcierte Remisvarianten zu vermeiden, und erwähnte verpasste Chancen für ihn in früheren Runden. Aber mit diesem Remis war er mindestens Zweiter in der Tour-Gesamtwertung - das bedeutet 50.000$ - und hatte immer noch Chancen auf Platz eins. So kam es dann natürlich nicht, aber insgesamt bekam er sehr hübsche 207,917$:

Magnus, MVL and Aronian sind direkt für die Chess Tour 2018 qualifiziert

Die französische Nummer eins fehlt beim Kandidatenturnier 2018, aber er freut sich trotzdem auf das kommende Schachjahr: 

‌MVL zu seinen Plänen für 2018: "Das tun was ich halt tue: Schach spielen, Spass haben und, nun ja, wahrscheinlich ein paar Najdorf-Sizilianer spielen"

Alles, was er am Montag noch tun konnte, war Lawrence Trent eine Lektion zu verpassen!

Ian Nepomniachtchi entschuldigte sich:

Wenn man einen halben Punkt Vorsprung hat sollte man jedenfalls nicht verlieren. Natürlich bin ich nicht glücklich (oder stolz?) darauf was ich heute machte. Ich denke, dass es niemandem gefallen hat, mir auch nicht. Aber sonst würde es vielleicht eine lange Partie, die doch mit Remis endet. Wenn Fabi gewinnen sollte, habe ich zumindest etwas Ruhe vor dem Stichkampf - mehr als er. Es ist vielleicht keine brilliante Strategie, aber ich hatte keine andere.

Auch im Nachhinein kann man seine Strategie kaum kritisieren - schliesslich konnte er gegen Maxime verlieren und alles verspielen - aber den Stichkampf ausgeruht zu beginnen hatte nicht die geplanten Folgen...

3. Caruana und Nepomniachtchi retteten das London Chess Classic

Am Ende nur noch zwei Spieler, Fabiano Caruana und Ian Nepomniachtchi | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Nach drei Runden und 19 Remisen in Serie dominierte das alte Thema "Remistod" (mit klassischer Bedenkzeit) die London-Berichterstattung. Es schien, als ob +1 reichen könnte, um das Turnier zu gewinnen. Aber Fabiana Caruana beendete die Remisserie (endlich) mit einem Sieg in Runde 4 gegen Sergey Karjakin. Er gewann auch in der fünften Runde, dann übernahm Ian Nepomniachtchi. Zusammen erzielten sie 6 der 10 Siege im Turnier, nur in Runde 7 und 9 gewannen auch andere Spieler. +3 reichte nur für einen Stichkampf!  

Fabianos zuvor bereits harter Tag hatte einen Vorteil:

Nach 6 Stunden gegen Mickey war ich zu müde, um Druck zu spüren!

Die beiden Partien mit 10 Minuten und 5 Sekunden Delay waren hart umkämpft mit hoher Qualität, keiner der beiden erreichte entscheidenden Vorteil. Nach zweimal Remis kam Blitz (5 Minuten plus 3 Sekunden delay), in der ersten Partie verpasste Ian Nepomniachtchi eine Chance auf Eröffnungsvorteil (9.Ba3! war ein Vorschlag von Yasser Seirawan) und stellte im 13. Zug eine Figur ein. Ab diesem Zeitpunkt spielte Nepo allerdings schnell und leistete zähen Widerstand. Es hätte eventuell nicht gereicht, aber nach 64…Sd3? konnte Ian diese Partie retten:


65.f5+! Ke5 66.g5! eliminiert den letzten schwarzen Bauern.

Die verpasste Chance... | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Die vierte Partie wäre - auch wenn der Livekommentar das sagte - nicht die letzte vor Armageddon, nach einem Remis würden zunächst zwei weitere Blitzpartien gespielt. Dazu kam es nicht, da Fabiano seine Chance mit Weiss nutzte und so Turniersieger wurde.

Nepomniachtchi opferte einen Bauern und hatte offenbar ausreichende Kompensation, bis Caruana 35.e6! spielen konnte. Objektiv stand Weiss danach glatt gewonnen, aber Ian leistete erneut heroischen Widerstand, bis zum passend attraktiven Ende dieser Partie:


Die weissen Figuren, Dame und König, sind beide angegriffen und 64.Da8 oder 64.Dd7 gibt Schwarz ein Tempo, um seinen e-Bauern gefährlich zu mobilisieren. Stattdessen spielte Fabiano 64.Df7! exf2+ (andere Züge auch hoffnungslos) 65.Kxf2 Db2+ und nun das Abzugs-Gegenschach: 66.Td2+!

Es war hart für Nepomniachtchi:

‌Gratulation an Fabiano Caruana, Sieger des LCC. Gratulation an GCT-Sieger Magnus Carlsen. Für mich ein gutes Turnier, aber ... das war traurig.

Wie bereits erwähnt wurde das Preisgeld geteilt und er konnte stolz auf sein Turnier zurückblicken. Zuvor meinte er über seine Chancen, das Turnier zu gewinnen:

Es wäre ein brilliantes Comeback, zuvor war es für mich ein furchtbares Jahr - ich hatte etwa 40 Elopunkte verloren. Die bekam ich nun teilweise, aber nicht komplett zurück. Natürlich ist es inspirierend - es zeigte, dass ich immer noch Schach spielen und mit den besten und grossartigsten Spielern der Welt mithalten kann. Ich freue mich darauf, nächstes Jahr wieder besser zu spielen.

Ein Ende in Moll für Ian Nepomniachtchi - aber er zeigte, dass er Superturniere gewinnen kann | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

4. Ist Fabiano wieder die eindeutige Nummer 2?

Caruana begann das Turnier als Nummer 4 der Weltrangliste. Nach der letzten Runde wuchs sein Vorsprung auf die Verfolger, und am Ende dieses (oder am Anfang des neuen) Jahrs ist er der einzige 2800er ausser Magnus:

Quelle: 2700chess

Eine gute Ausgangsposition für ein Jahr mit dem Kandidatenturnier im März.

‌Ein wirklich harter letzter Tag des London Chess Classic; ich habe gut gekämpft und sicherte meinen ersten Titel in London. Respekt an Ian für ein exzellentes Turnier, und an Grand Chess Tour Sieger Magnus.

Fabiano gab selbst zu, dass sein Jahr 'durchwachsen' war (‌"a shaky year"). Zuletzt schien er nach seinem Triumph beim Sinquefield Cup 2014 eindeutige Nummer 2, nach sieben Siegen in Serie erzielte er die schwindelerregende Live-Elo 2851.3. Seither hatte er zwar Erfolge z.B. bei der US-Meisterschaft, aber Dortmund 2015 war vielleicht sein einziger Sieg in einem Superturnier (in Shamkir 2016 verlor er einen Stichkampf gegen Mamedyarov). Nun erst in London gewann er wieder ein Superturnier vor Carlsen.

Malcolm Pein überreicht Caruana die London Chess Classic Trophäe | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Die (anderen) Kandidaten für Nummer 2 der Weltrangliste sind gut bekannt - Wesley So, Maxime Vachier-Lagrave und manchmal Vladimir Kramnik bewarben sich um diese Rolle, 2017 gehörte insgesamt Levon Aronian. Maxime and Levon hatten in London vielleicht ein Handicap - mitspielen bei Grand Chess Tour UND Grand Prix ist ermüdend. Bisher war niemand konstant genug, um Magnus zu gefährden.

5. Auch ein erkälteter und formschwacher Magnus ist gefährlich

Auf die Frage, ob er in der letzten Runde nervös war, gab Magnus etwa dieselbe Antwort wie Caruana:

Ich war nicht nervös. Mir fehlte die Energie zu diesem Zeitpunkt und im gesamten Turnier. Ich weiss, dass ich sowieso kein Schach spielen kann, kein Grund für Nervosität also!

Die erste Runde, ein erfolgloser grind gegen Caruana, "definierte" Carlsens Turnier - danach Kurzremisen, verpasste Chancen und einige schwierige Stellungen. Er erwischte auch eine schwere Erkältung, was sicher nicht half (obwohl Anekdoten sagen, dass Nigel Short im WM-Match 1993 erst dann endlich eine Partie gewann, nachdem er erkältet beschloss, mit Weiss weniger aggressiv zu spielen).

Es lief nicht ganz nach Wunsch für Magnus | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Dennoch zeigte er phasenweise seine Klasse und durchgehend seinen Kampfgeist. Carlsen überlebte auf erstaunliche Weise gegen Nakamura, drehte eine Verluststellung zum Sieg gegen Adams und war gegen Aronian tödlich, sobald er die Chance bekam. Seine Turnierleistung war 2815, nur einige falsche Entschiedungen gegen Nepomniachtchi verhinderten mehr. Es gab auch ein Trostpflaster:

Carlsen zu seinem Sieg in der Grand Chess Tour: "Gut ein bisschen was nach einem wirklich schlechten Turnier zu erhalten".


Ja, eine Kleinigkeit wie 100.000$

Magnus' letzter Sieg in einem Superturnier mit klassischer Bedenkzeit war Bilbao im Juli 2016, das will er sicher im Januar 2018 in Wijk aan Zee ändern! 

6. Nakamura gewann den Anish Giri Cup

Ergebnisse der letzten Runde hatten zur Folge, dass nach einem remislichen Beginn des Turniers nur ein Spieler alle neun Partien remisierte - Hikaru Nakamura!


Der Namensgeber war nicht vor Ort, um den Preis zu übergeben, aber er war doch präsent (oder meinte er im Tweet Caruana? ):

‌Gratulation an den Amerikaner, der ... Mut und Konstanz zeigte und am Ende sein Wunschergebnis erzielte!

Hat es Folgen für Sponsorverträge?

Red Bull sollte Nakamura feuern und Chris Ward unter Vertrag nehmen

Natürlich ist, Spass beiseite, Remis ein "ziemlich logisches Ergebnis" im Schach, und (um nochmals die Partie gegen Carlsen zu erwähnen) es hätte anders laufen können. Ausserdem war 50% ein Ergebnis, von dem einige andere Spieler nur träumen konnten.

7. Es war kein Turnier für alte Männer - und einige jüngere

Zumindest war Vishys letzte Partie schnell vorbei, so hatte er Zeit für Weihnachtseinkäufe | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Vishy Anand erzielte zuletzt hervorragende zweite Plätze bei Sinquefield Cup und Isle of Man Open, aber in London ging für den fünfmaligen Weltmeister alles schief. Nach Niederlagen gegen Caruana und Nepomniachtchi spielte er in der letzten Runde - an seinem 48. Geburtstag - um nichts mehr. Er hatte Weiss gegen Wesley So, der zuvor achtmal remisierte - scheinbar gute Chancen dafür, dass auch diese Partie Remis enden würde. Dann eine Stellung mit vier Springern, die einem Spieler, der bekannterweise Springer lieber hat als Läufer, gefallen sollte…


Aber diese Stellung war schwierig, hier musste Vishy 28.Sxb6!! finden. Nach sofortigem 28.Dxc3 und dann 28…De2+ 29.Kg1 Dd1+ 30.Kh2 Se2 muss Weiss die Figur zurückgeben, um Matt zu verhindern, und hat in schlechter Stellung einen Minusbauern. Mit zunächst 28.Sxb6! cxb6 hat Weiss in dieser Variante Dauerschach mit 32.Dc8+ und 33.Df5+. Das war schwer zu finden, in der Partie kam 28.S4e3 Se4! und Vishy verlor quasi kampflos.

Wesley danach:

Ich wusste nicht, dass es sein Geburtstag war, und ich habe gute Ergebnisse an gegnerischen Geburtstagen! Letztes Jahr besiegte ich Nakamura und noch jemanden... 

Wie kann Vishy dieses Turnier vergessen? Betrachte die Welt durch Kinderaugen!

Danke für alle Glückwünsche. Schachlich war es ein schlechter Tag. Akhil denkt, dass ich als Nikolaus in London bin, das mache ich nun.

Wie bereits erwähnt, auch Mickey Adams (46) litt, wobei er aus seinen letzten vier Partien statt 0,5/4 durchaus 3/4 erzielen konnte. Die grösste Enttäuschung vielleicht ein jüngerer Mann: der 27-jährige Sergey Karjakin verlor zwei Partien, blieb sieglos, und hätte vielleicht mitunter mehr Kampfgeist zeigen können.

Unterschiedliche London Classic Debuts für Karjakin & Nepomniachtchi | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Sein Turnierfazit:

Ich bin wohl froh, dass es vorbei ist.

Will er uns nur täuschen und im Kandidatenturnier wieder angreifen?

8. Neuer Trend: Weltelite mit Bart?

Eine rhetorische Frage, die Antwort demnach "JA".  Bartfans kamen beim London Chess Classic auf ihre Kosten:

Es ist ansteckend ... | Fotos: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Levon weiss, was er zu tun hat...

9. Ein grossartiges Schachjahr 2018 am Horizont

Soweit uns bekannt, waren das die letzten Partien mit klassischer Bedenkzeit für Weltklassespieler anno 2018. Viele spielen allerdings zum Jahresende die WM im Schnell- und Blitzschach in Riyadh, Saudi-Arabien. Vor Weihnachten allerdings gibt es noch reichlich Schach: derzeit die World Mind Games in China und die Russian Championship Superfinals in St. Petersburg, nächstes Wochenend die Europameisterschaften im Schnell-und Blitzschach im polnischen Kattowitz. Ausserdem das traditionelle Nutcracker Weihnachtsturnier in Moskau am 18.-24. Dezember: Gelfand, Mamedyarov, Shirov und Rublevsky gegen die Jungstars Oparin, Artemiev, Esipenko und Yuffa.

2018 wird ein grossartiges Schachjahr. Es beginnt krachend, da Tata Steel Chess für die 80. Auflage sechs Top 10-Spieler eingeladen hat (Carlsen, Caruana, Mamedyarov, So, Kramnik und Anand) [Anmerkung des Übersetzers: Anand nach seinem Disaster in London auf Nummer 11 abgestürzt], und Gibraltar fast den ganzen Rest (Aronian, MVL, Nakamura) – nur Ding Liren spielt offenbar keines der beiden Turniere.

Komplette Gibraltar-Teilnehmerliste auf der Turnierseite

Dann natürlich das Kandidatenturnier, später das WM-Match und, als ob das nicht reicht, die Olympiade - sowie alle üblichen Veranstaltungen im Turnierkalender. Das Leben ist lebenswert!

Siehe auch:



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