Berichte 11.08.2017 | 10:51von Colin McGourty

7. Runde im Sinquefield Cup: Aronian ist wieder Nummer 2 der Welt

Levon Aronian findet sich erstmalig seit 2014 auf dem 2. Platz der Weltrangliste wieder. Er führt infolge seines Sieges über Hikaru Nakamura zusammen mit Maxime Vachier-Lagrave und Vishy Anand im Sinquefield Cup. Anand "wurde nicht zufällig Weltmeister", gab Garry Kasparov zum besten, um dessen weiteren Sieg über die jüngere Generation zu würdigen. Anand selbst fügte an, Ian Nepomniachtchi "ging einfach volles Risiko". In der Begegnung MVL-Karjakin wurde uns vorgeführt, was passiert, wenn eine ausgesprochen scharfe, 38 Züge lange Computervariante nicht im Gedächtnis bleibt. Die Partie endete dennoch im Remis, wie auch die übrigen Paarungen.

Levon Aronian hat allen Grund zur Freude. Er ist wieder die Nummer 2!| Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour 

Du hast hier die Möglichkeit alle Partien aus dem Turnier in St. Louis nachzuspielen. Du kannst im unteren Rahmen der Tabelle eine Runde anwählen und die gewünschte Partie anklicken. Wenn du den Mauszeiger über einen Namen führst, dann erscheint die bisherige Bilanz in diesem Turnier.

Für besonderes Aufsehen sorgte das Erscheinen von Garry Kasparov während der Live-Übertragung. Eine ganze Stunde lenkte Kasparov das Augenmerk auf sich und sprach unter Anderem über seine Vorbereitung auf das Schnell- und Blitzschachturnier in St. Louis, das am Montag beginnt. Er behauptete: "Ich bin nicht hergekommen, um zu gewinnen, sondern um Spaß zu haben. Beruhig dich Hikaru!" Doch kann ihm irgendjemand glauben?

Garry Kasparov zwischen Jennifer Shahade und Yasser Seirawan| Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Du kannst dir die ganze Übertragung mitsamt dieser besonderen Aufnahmen hier anschauen:

Anand 1-0 Nepomniachtchi: “Er ging einfach volles Risiko”

Ein hochkarätiges Aufgebot. Kasparov beteiligt sich bei der Analyse von Vishy Anand. | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Ian Nepomniachtchi nahm es im Najdorf-Sizilianer mit Vishy Anand auf. Wer hier bereits Probleme aus der Eröffnung vermutet liegt falsch. Nepomniachtchi erreichte eine ausgeglichene und komfortable Stellung, fing danach jedoch an, überstürzte Entscheidungen zu treffen. Nach dem 31. Zug gab es kein zurück mehr:


Nepo hatte noch eine Stunde Bedenkzeit, sah aber von der Verteidigung seines Bauern mit Tb8 ab und spielte ‌31...b4?. Nach 32.cxb4 Tcc2 verbinden sich zwar seine Türme auf der 2. Reihe, jedoch bringt ihm das nicht viel nach ‌33.b3!. Als sich in der Folge ein Turmpaar tauscht, tragen die Bauern einen Wettlauf aus, aus dem Schwarz nicht als Sieger hervorgehen kann. Nach 40.Kb2 gab Nepo auf:


Der weiße König kann den f-Bauern problemlos aufhalten. Anand sagte zu dem Zug ‌31...b4:

Mit einer Stunde Bedenkzeit geht er hier volles Risiko!

Eine merkwürdige Partie mit schlechtem Resultat für Nepomniachtchi | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Maxime Vachier-Lagrave verlor nicht nur seine alleinige Führung im Turnier, sondern musste auch mit ansehen wie sein geliebter Najdorf zerfällt:

Es war ein Geschenk... Anders lässt es sich nicht in Worte fassen. Es war tragisch das mit anzusehen.

Als MVL zu der vorletzten Runde befragt wurde, in der er die schwarzen Steine gegen Anand führen wird, kommentierte er nur: "Von mir ist zu erwarten, dass ich meine Züge nicht herausblitzen werde!"

Natürlich ist Anand von der Ansage unbeeindruckt. Er hat schließlich genommen, was ihm geboten wurde und das überzeugend mühelos. Garry Kasparov sprach über die "phänomenale Form" des Inders und meinte, "das ist gut für unsere Generation". Vishy ist ungeschlagen, weist eine Bilanz von +2 auf, liegt im Rating mit 47 Jahren 6,8 Punkte unter der 2800er Marke.

Three draws

Wesley So kann nach den Rückschlägen wieder etwas aufatmen. | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Ein Spiel, das fast vorbei war bevor es begann. In der Paarung So-Caruana sahen wir von Wesley So eine Variante mit der schon Anish Giri in dem kürzlich ausgetragenen Turnier 'Altibox Norway Chess' Schwierigkeiten für Fabiano Caruana bereitete. Beide Spieler hatten ihre Hausaufgaben gemacht und nach 33 Zügen ein schnelles Remis erreicht. Für Wesley ist das Resultat eine Erleichterung, denn er musste in den zwei vorangegangen Runden schnelle Niederlagen hinnehmen.

Fabiano Caruana - Ausgeglichene Bilanz nach Sieg über Aronian und Verlust gegen Anand | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Wesley erklärte, ein professioneller Sportler müsse mit guten und schlechten Phasen in seiner Laufbahn umgehen können. Zu Beginn eines Turniers, so gab er zu verstehen, würde er nicht so auf ein Remis hinauswollen. Caruana war nicht unzufrieden mit diesem Remis, denn so bliebe er vorne im Rennen gegen Vladimir Kramnik und So um einen Platz bei dem Kandidatenturnier. Für Wesley ging es vor allem um Ratingpunkte und er gab vor es sei eine konkrete Situation im Schach, in der ein paar Niederlagen schnell die Wertung ruinieren können. Für ihn galt:

Man möchte zwar zum Kandidatenturnier, doch wird man Zweiter oder schlechter, nützt es einem gar nichts.

MVL - Karjakin ruft uns in Erinnerung, wie schwer die Arbeit eines Super-GMs ist| Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour 

Wegen des schnellen Remis zwischen So und Caruana hatten beide die Gelegenheit die eigenartigen Vorgänge auf Brett in der Paarung MVL-Karjakin zu kommentieren. Dort wurde ein Endspiel aus der Berliner Mauer gespielt. Hier seht ihr die Stellung nach 22.Lg3:


Karjakin hatte hier bei dem Kandidatenturnier im Jahr 2014 gegen Anand 22...g5 gezogen. Wiederholt wurde dies dann noch bei der chinesischen Meisterschaft von Wang Hao gegen Wei Yi im Jahr 2015. Sergey wich davon ab und spielte 22…Th6, eine Computerempfehlung. Es wurde aber schnell klar, dass er sich damit in die Welt des Schmerzes begab..

Wesley So kommentiert:

Sofern ich mich erinnern kann ist dieses Endspiel äußerst gefährlich für Schwarz... Heutzutage machen sie alles, um gewinnen zu können! Ich bevorzuge Weiß. Ich denke es ist sehr gefährlich für Schwarz, weil es Remis wird oder verloren geht. Wenn du einen Fehler machst, verlierst du die Partie.

Caruana befand, Karjakin mache sich zur Zielscheibe, wenn er konstant diese Variante aus der Berliner Verteidigung spielt. Er gibt seine Einschätzung:

Wenn sich beide an ihre Vorbereitung erinnern, endet die Begegnung remis. Problematisch ist, sie ist so lang und kompliziert, dass sich keiner daran erinnern kann. So entsteht eine aufregende Partie. Ich kann nicht sagen wie das Ergebnis lauten wird, deshalb denke ich, wird so Spannung im Schach definiert. Objektiv betrachtet endet die Stellung im Unentschieden.

Mit Sicherheit?

Ich denke alle Spieler in diesem Turnier haben die Stellung analysiert und für ausgeglichen befunden. Dennoch ist sie sehr schwierig und kompliziert. Auf dem Brett kann alles passieren. Ich würde auf Remis tippen, aber ich weiß nicht, ob ich viel darauf wetten würde!

Rex Sinquefield und Garry Kasparov als Zuschauer | Foto: Austin Fuller, Grand Chess Tour

Die Spannung stieg nachdem Karjakin 29 Minuten über ‌29.f5 nachdachte:


Es entwickelte sich ein messerscharfes Bauernrennen. In dieser Stellung prophezeite MVL den auch von Karjakin ausgeführten Zug ‌29...Ke8!, zu dem es objektiv betrachtet keine Alternative gab. Viele Züge mögen plausibel erscheinen, doch dies war der einzige Zug. Die Nummer 1 in Frankreich führte dazu außerdem noch aus, es sei "am Brett fast unmöglich diese Züge zu finden". Die Partie setze sich wie folgt fort: 30.g5 a3 31.e6 a2 32.Kg7 fxe6 33.f6 a1=D 34.f7+ Kd7 35.Le5 und wieder gab es einen spannenden Moment:


Schwarz hat für kurze Zeit eine Dame mehr, muss aber gehörig aufpassen. Bei schrumpfender Bedenkzeit ließ Karjakin uns zwei Minuten lang warten, bevor er schließlich ‌35...Da5 (35...Dg1 wäre ebenfalls möglich gewesen) zog. Es folgte ‌36.Lf6 Dc5 und Schwarz war bereit für 37.f8=D Dxf8+ 38.Kxf8 Se4!. Der Springer wird den g-Bauern eliminieren und die Bauern-Phalanx ist mehr als ausreichend, um ein Remis zu erreichen. Es bietet sich an die Betrachtung der Partie mit dem Kommentar von Karjakin zu beenden:

Sergey Karjakin - "Ich habe nochmal in meine Vorbereitung geschaut. Ich wusste alles bis 38...Se4, aber ich brauchte über 2 Stunden, um mich daran zu erinnern :D!" Aus dieser Begegnung können wir das Folgende mitnehmen: Maxime hatte sich 20 Minuten vorher vorbereitet, wohingegen Sergey viel zu früh mit der Heimarbeit begonnen hatte.

Ich war theoretisch sehr gut vorbereitet. Heute in der Partie konnte ich mich jedoch an nichts erinnern, obwohl ich eine Stunde vorher die Heimarbeit wiederholt hatte.

Die Begegnung gab Anlass zur Diskussion:

Jonathan Tisdall - "Die Partie hat mich schockiert. Was Schach auf hohem Niveau doch geworden ist."

Caruana konnte uns beruhigen, solch theoretische Kämpfe seien weiterhin selten.

In letzter Prüfungsinstanz...| Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Svidler-Carlsen steuerten derweil ein eher alltägliches Unentschieden bei, das sich aus der Schottischen Partie ergab. Peter Svidler meinte im Nachhinein, dass er nicht auf eine so hervorragende Stellung hoffen konnte, wie sie Wesley So gegen Magnus auf das Brett kam. Er hatte Schwierigkeiten, sich an Zugreihenfolgen zu erinnern und brauchte 20 Minuten für den Zug 12.La3.

Tarjei J. Svensen - "@GMJanGustafsson Warst du an der Vorbereitung Carlsens beteilig? Svidler-Carlsen entspricht Mueller-Gustafsson (0-1)"

Jan Gustafsson - "Ich sage Svidler immer wieder, all meine Partien sind Pflichtprogramm."

Magnus überlegte ebenfalls fast 20 Minuten, wodurch sein Respekt vor Svidler zum Ausdruck kommt, denn er spielte Jan's 12...De6. Kurz danach opferte Svidler einen Bauern. Magnus Carlsen bevorzugte den Turm von a8 nach e8 zu ziehen. Infolgedessen warf Svidler seine Pläne "eine starke Kompensation für den Bauern zu bekommen" hintenüber. Schließlich gelang es ihm, ein Turmendspiel zu erreichen, in dem Magnus mit 3 gegen 2 Bauern nichts erreichen konnte.

Im modernen Schach wird oft so die Wahrheit offenkundig | Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Für beide Spieler war das ein angemessenes Ergebnis. Svidler machte 6 Remis nachdem er in der ersten Runde mit einer Niederlage startete:

Das Teilnehmerfeld ist außerordentlich stark. Ich versinke nicht darin, sollte mich aber auch nicht über ein Resultat von -1 freuen - das wäre falsch.

Was Magnus über das ganze Turnier sagte:

Deutlich wird, ich verpasse in diesem Turnier so viele Chancen wie sonst in einem ganzen Jahr. Das deute ich irgendwie auch positiv, denn es bedeutet, ich bekomme immerhin in fast jedem Spiel meine Möglichkeiten. Dem war heute aber nicht so, denn keiner von uns beiden konnte etwas machen.

Sein Remis gegen Nakamura nahm ihn immernoch mit:

Ich habe die kritischen Momente verpasst, weil ich dachte, das Turmendspiel sei so oder so gewonnen. Ich habe beide gesehen [beide Gewinnvarianten], aber ich habe mich nicht weiter bemüht, sie bis zum Ende zu berechnen, denn ich dachte, ich gewinne sowieso. Offensichtlich war das nicht der Fall und offensichtlich sollte sich keiner ein Beispiel daran nehmen.

In Anbetracht der Turniersituation hat Magnus ein Problem, denn drei Spieler sind mit einem halben Punkt vor ihm platziert und es bleiben ihm lediglich zwei Runden zum aufholen. Einer der drei ist Levon Aronian:

Nakamura 0-1 Aronian: “Ich denke, die Nummer 1 zu sein fühlt sich noch besser an”

Für lange Zeit war Aronian die feststehende Nummer 2 und der natürlichste Gegner für Magnus Carlsen.  Er schaffte es jedoch nicht, dem Druck standzuhalten, der auf ihm lastete, wenn es um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft ging. Garry Kasparov merkte an: "Was die Spielstärke im Schach anbelangt, kann sich Aronian mit Carlsen in einen engen Wettkampf begeben", aber:

Aronian kommt in kritischen Momenten immer ins Straucheln. Es gibt womöglich ein psychisches Problem, über das er einfach nicht hinwegkommt.

Vor dem Sinquefield Cup 2015 waren Aronian und Carlsen gemeinsam in einem Trainingslager. (Hier haben wir einen Auszug und sind dankbar, diesen erneut zeigen zu dürfen:)

In training. #Southampton #SinquefieldCup

Posted by Magnus Carlsen on Tuesday, 18 August 2015

...scherzhaft gesagt war es in Ordnung, dass Levon nicht zu den Top 10 gehörte. In dem Turnier kam er aber zurück und wie sich zeigte war er nicht nur ein guter Sohn...

Levon Aronian - "Meine geliebte Mutter wird 70! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Mama! Du bist mein größter Held. Du hast schwere Jahre in Kauf genommen, damit deine Kinder ihre Träume leben können. Danke dafür, dass du immer für die ganze Familie da warst, uns ermutigt hast und an uns geglaubt hast!"

...sondern auch ein großartiger Schachspieler!

Die Partie mit Hikaru Nakamura nahm einen verrückten Verlauf. Nakamura übernahm eine Variante aus der Englischen Eröffnung mit der Peter Svidler im Kandidatenturnier 2016 schon Probleme gegen Sergey Karjakin hatte. Der Kommentar dazu:

Meine Stellung war objektiv quasi verloren, aber ich dachte mir, ok, versuch nicht Matt gesetzt zu werden und weiterzuspielen, weil das ansonsten ein Trauerspiel wäre.

Später wendete sich das Blatt. Svidler gelang es die Partie zu gewinnen und damit womöglich Schachgeschichte zu schreiben. Der Erfolg resultierte damals dennoch nicht aus der Eröffnung. Nakamura hatte sich natürlich etwas dabei gedacht. Er spielte die Neuerung: 15.Se4 (von Svidler kam 15.Lb2) nach nur 8 Sekunden:


Schnell änderten sich die Umstände für Nakamura und er geriet verunsichert in Schwierigkeiten ("Irgendwie geriet ich dadurch in eine schlechte Stimmung"). Nach 25.Sc3 verpasste er die Antwort 25...Te7, auch wenn die Kalkulation des Computers seinen Zug als den Besten ausgibt. Auch 25...Tf6 wäre stark gewesen. Es war einer dieser Fälle, in dem nicht genau auszumachen ist, worin der Fehler lag. Levon fasste ganz einfach zusammen: "Es hätte womöglich einfach Remis ausgehen sollen, sofern er gut weiterspielt".

Aronian verbucht drei überzeugende Siege! Zwei von ihnen folgten aufeinander.| Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour 

Der Moment nach dem der Ausgang der Partie feststand:


33…Sxf3+! Gefolgt von den forcierten Zügen: 34.exf3 Ta2+ 35.Lg2 Tg7 36.Tg1 Tg3 37.Kh1 Lh3 38.Lf1 e2 39.Lxe2 Txe2 40.Sd5:


Das Leid Nakamuras wird deutlich. Er kommentiert zu dem Zug 40…Txf3!?:

Levon hätte einfach 40...Lg2 spielen und das Spiel beenden sollen. Er spielte 40...Txf3, wodurch in mir falsche Hoffnungen aufkamen.

Falls dies Levons Plan war, leugnete er es:

Ich sah 40...Txf3 als technischen Sieg an. Deshalb dachte ich mir, warum soll ich mehr Varianten berechnen? Der Läufer gegen den Springer - Ich wollte diese Partie ein wenig meinem Freund Maxime widmen!

Wiedereinmal saß Nakamura an der letzten Partie noch laufenden Partie des Tages, in einer Stellung, die starke Computer bereits zum Matt berechnen können. Es gab diesmal keine Möglichkeit zur Wiedergutmachung und Nakamura gab sich nach dem 54. Zug geschlagen.

Harte Zeiten für Hikaru Nakamura| Foto: Lennart Ootes, Grand Chess Tour

Nakamura fand sich danach im Tabellenkeller wieder. Vielleicht sind auch seine Hoffnungen auf einen Platz bei der Grand Chess Tour zunichte gemacht. Er versuchte das Gute daran zu sehen:

Ich kann nur weiter etwas probieren, an mir arbeiten und gutes Schach im Vorfeld der Weltmeisterschaft spielen. Das ist das Turnier, das wirklich zählt.

Es scheint so, als sei das folgende Schnell- und Blitzschachturnier in St. Louis für Nakamura nicht weiter von Bedeutung. Für Levon gab es hier den besonderen Moment. Er gewann in diesem Jahr zwei hochkarätig besetzte Turniere und kletterte die Weltrangliste im Sinquefield Cup wieder herauf auf den 2. Platz:

2700chess - "Aronian (2807.8) wird nach dem Sieg gegen Nakamura Nummer 2 der Welt. Dort war er 2014 von Januar bis September."

Als er dazu befragt wurde, gab er die perfekte Antwort:

Yasser: Wie fühlt es sich an die Nummer 2 der Welt zu sein?

Aronian: Ich denke, die Nummer 1 zu sein fühlt sich noch besser an!


Olimpiu G. Urcan - "Es gibt nur einen Platz, der wirklich von Bedeutung ist und Levon Aronian weiß das."

Mit nur noch zwei ausstehenden Runden haben wir drei Spieler in Führungsposition. Magnus Carlsen lauert ihnen noch auf. Zur Erinnerung: Bei einer Teilung wird der erste Platz im Schnellschach ausgespielt.


Vieles wird in der vorletzten Runde entschieden. Anand bekommt Weiß gegen MVL und Aronian führt die weißen Steine gegen Svidler. Carlsee muss sich mit Schwarz um Gewinnchancen gegen Nepomniachtchi bemühen. Ein ebenso besonderes Aufeinandertreffen wird die Begegnung Caruana-Nakamura, doch wird der Ausgang nur bedingt Einfluss auf die Rangliste des Turniers nehmen.

Hier ein Link zu der 8. Runde auf chess24. Ebensogut kannst du die mobilen Apps nutzen:

         

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